Autor: Niklas Gumboldt

Stelton Cylinda

„Cylinda“ – ein Designklassiker feiert 50. Geburtstag

Schnelllebige Moden. Sich wöchentlich ändernde Trends. Gar nicht so leicht unter diesen Umständen ein Designobjekt zu finden, das sich auch nach Jahrzehnten noch harmonisch in jede Einrichtungsvariation einfügen lässt. Eben ein zeitloses Design. Doch genau dafür steht die Cylinda Line der dänischen Firma Stelton bis heute. Kaum ein Jahr auf dem Markt, hatte die Serie 1968 mit dem International Design Award des American Institute of Interior Design und dem ID-Preis der dänischen Gesellschaft für Industriedesign ein Jahr zuvor bereits zwei Auszeichnungen gewonnen. Entworfen hatte die Produktlinie der bedeutende dänische Designer Arne Jacobsen, zu dessen Ehren ausgewählte Produkte der Cylinda-Serie im 50. Jahr ihres Bestehens in einer Jubiläumsedition geehrt werden. Die klassisch-elegante Formgebung der Cylinda-Produkte wird durch farbiges Emaille weiter aufgewertet. Die sanften Farben ocean blue, dusty teal sowie smokey blue fügen sich zudem harmonisch ins moderne Stelton-Design ein. Von der exklusiven Sonderkollektion könnt ihr euch, wie gewohnt, nur einen Klick entfernt im Onlineshop von Lothar John Tischkultur überzeugen. Das Cylinda-Design? Unverwechselbar! Kennt ihr das? Euch schwirrt eine spontane Idee im Kopf herum, doch alsbald ist sie vergessen? …

Zu Gast bei Robbe & Berking in Flensburg – Schulungsseminar vom 05.07. – 07.07.2015

Michele Sortino und Corinna Ewald, unsere zwei Auszubildenden, durften Anfang Juli die Silbermanufaktur in Flensburg besuchen. Sie konnten sich bei dem Manufakturrundgang ein genaues Bild von der Herstellung eines Bestecks machen. Wie viele Schritte nötig sind, damit ein Menülöffel zum Beispiel perfekt ist.Die Herstellung wird in drei große Bereiche  eingeteilt.Werkzeugherstellung, Rohwarenherstellung und Endbearbeitung.

Seminar Teil 2: Fürstenberg und Sieger by Fürstenberg Schulung mit Frau Elke Zemke

Ein gutes Porzellan ist für viele nicht sofort ersichtlich. Vielen ist nicht bewusst, was ein gutes Porzellan ausmacht. Je dünner das Porzellan ist, desto schwieriger gestaltet sich die Herstellung. Bereits bei der Formgebung werden die dünnen Artikel mit Einhängern und Stützen stabilisiert. Während der Brennvorgänge werden die Artikel auf speziellen Brennbomsen (aus Porzellan, nur einmal verwendbar) gestellt. Speziell das Fürstenberg-Porzellan wird mit einer bestimmten Temperatur von bis zu 1400 °C gebrannt, sodass das Hartporzellan bruchfester wird. Aufgrund der außergewöhnlich hohen Brenntemperatur ist die Glasur sehr widerstandfähig gegen mechanische Beschädigungen.

Wissen ist Macht!

Unsere vier Auszubildenden (Suphattra Heth, Michele Sortino, Sara Kleppsch und Corinna Ewald) wurden am 23.07.2014 intensiv trainiert von Oliver Janssen aus der Flensburger Silbermanufaktur Robbe & Berking. Herr Janssen vermittelte unseren Azubis, wie Meisterwerke der Silberschmiedekunst sowohl im Besteck-, als auch im Tafelgerätebereich entstehen. Unseren Auszubildenden war im Ansatz nicht bewusst, dass bis zu 80 verschiedene Arbeitsgänge erforderlich sind, um einen – für uns einfachen Silberlöffel – herzustellen. Neben der historischen Entwicklung des Unternehmens Robbe & Berking, wurden auch die Unterschiede zwischen Echt- und versilberten Bestecken und Tafelgeräten erläutert. Ein spannendes Seminar. Die Auszubildenden freuen sich, Ihre erworbene Kompetenz über Silberbestecke an unsere Kunden weiterzugeben. Gleichzeitig erläuterte Herr Janssen noch, wie bei dem neuen Muster Hermitage die Hammerschlagtechnik angewandt wird, sodass die entstandene Struktur ein echtes Unikat ist. Seit Ende der 70er Jahre wendet Robbe & Berking sein erarbeitetes Wissen und die Kompetenz der manufaktürlichen Fertigung von silbernen und versilberten Bestecke – auch im Bereich der Edelstahlbestecke an. Wir danken Herrn Oliver Janssen ganz herzlich dafür, dass er sich die Zeit dafür genommen hat, uns …

Die deutsche Besteckmanufaktur Pott – Qualität, Tradition, Faszination und handwerkliches Geschick

Carl Hugo Pott gründete im Jahre 1904 in Solingen eine Werkstätte zum Damaszieren (Stahl oder Eisen mit feinen Mustern versehen) von Schneidwaren. 1932 übernahm sein Sohn, Carl Pott, die Werkstätte und gründete die Carl Pott Besteckmanufaktur. Carl Pott, als begnadeter Handwerker und Besteckgestalter, mit mehreren Meistertiteln versehen, entwarf in der Tradition des Bauhauses Bestecke mit der höchsten Gestaltungsqualität. Damit wurde er weltweit bekannt. Er entwarf in seiner Schaffenszeit Bestecke, die in den Sammlungen der großen Museen und Ausstellungen einen ständigen Platz gefunden haben. U.a. in dem Museum of Modern Art in New York, im Museum für Gestaltung in Zürich und im Museum für Moderne Kunst in Sao Paulo. Diese Museen sind nur einige der 25 Museen, die Carl Pott Bestecke in ihrer Ausstellung zeigen. Die Inspiration für seine Entwürfe kamen häufig von der Natur und indem er Menschen beim Essen beobachtet hat. Seine großen Entwürfe sind u.a. das Modell 2722, welches zur Einrichtung der Olympiade 1972 in München ausgewählt wurde. Sein unvergessliches und unverändertes Modell 2733, welches die Biennale in Venedig schmückte, wurde 1975 entworfen. …

Fine Bone China von Dibbern – Qualitätsgarantie „Made in Germany“ bis ins Detail

Seit 1997 wird das Fine Bone China Porzellan von Dibbern in Hohenberg an der Eger gefertigt. Die deutsche Stadt ist bekannt für Porzellanfertigung, denn schon 1814 hat Carolus Magnus Hutschenreuther die erste Porzellanmanufaktur Deutschlands gegründet. Ob in Hotels oder Sterne-Restaurants, im Bundeskanzleramt oder in Privathaushalten – das Fine Bone China Porzellan ist auf vielen Tafeln zu erkennen. Das Dibbern Porzellan ist durch die Fertigung „Made in Germany“ von Funktionalität und Qualität gezeichnet. Das Geschirr weist eine außergewöhnliche Stabilität und eine besondere, klare Ausstrahlung auf. Die hohen handwerklichen Fertigkeiten der Hohenberger Dibbern Porzelliner spiegeln sich in dem Design wieder, welches oberste Priorität bei Dibbern hat. Das Fine Bone China wird mit einem hohen Anteil an Knochenachse, die Kalziumphosphat enthält, produziert. Dieser Anteil erzeugt eine enorme Dichte und Festigkeit des Porzellans. Die Transparenz, die dadurch entsteht, sorgt für eine zarte Wirkung. Dabei entstehen große, optische Genussmomente. Die Gestaltung und das Design basieren auf dem Grundsatz, dass Form und Funktion eine Einheit bilden. Das ist die klassische Bauhausaussage. Die Form ist eher klassisch und zurückhaltend. Das Fine Bone …

Was bedeuten die Abkürzungen NSF und HACCP?

Ein Teil unserer Produkte ist NSF zertifiziert – ein Zertifikat, das viele Menschen in Deutschland nicht kennen. NSF steht für National Sanitation Foundation. Dies ist eine gemeinnützige Organisation, die sich für die Sicherheit der öffentlichen Gesundheit und Umweltschutz einsetzt. Sie zeichnet u.a. Küchengeräte aus, die in der Verwendung mit Lebensmitteln, Wasser oder Luft nicht gesundheitsschädigend sind. Seit mehr als 50 Jahren werden in Laboren strenge Tests durchgeführt. Die gemeinnützige Organisation testet neben der Leistung des Produktes auch noch das Design und die einwandfreie Konstruktion und Unbedenklichkeit des Materials. Dieses Zertifikat wird von den renommierten Behörden, wie z. B. Food and Drug Administration oder der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bestätigt. Es werden nur Produkte, die den hohen Maßstäben gewachsen sind, mit dem Zertifikat ausgezeichnet, wie z. B. die neue Wüsthof Messerserie Pro, die auf der Messe Ambiente 2014 vorgestellt wurde. Neben der Messerserie Pro gibt es u.a. noch die Boos Blocks Schneidebretter, die mit dem NSF-Zertifikat ausgezeichnet sind. Die Messerserie entspricht zusätzlich noch den HACCP-Anforderungen. HACCP ist die Abkürzung für Hazard Analysis and Critical Control Point. Übersetzt spricht …

Der schmeichelnde Glanz von Silber – Tipps und Tricks zur Aufbewahrung und Pflege vom Silber

Silber ist seit Jahrhunderten ein hochwertiges Metall und lässt die Tischkultur in einem außergewöhnlichen Glanz erscheinen. Silber ist nicht einfach ein Rohstoff, den man überall auf der Welt findet. Silber muss erst hergestellt werden, nachdem im Bergbau Silbererze, Kupfererze, Zinkerze oder Bleierze abgetragen wurden. Diese Erze enthalten jedoch alle nur einen kleinen Anteil an Feinsilber. Bei den Silbererzen liegt der Anteil bei 20 % und bei den anderen noch entsprechend niedriger. Um richtiges Silber herzustellen, sind noch viele Schritte von Nöten, wie z. B. die Silbererze zerkleinern und mit verschiedenen Stoffen reagieren lassen. Seit Generationen beschäftigt man sich mit der Verarbeitung von Silber. Silber wird sehr häufig für Tafelgeräte, Sakrale (Kirchengefäße) und Schmuck verwendet. Silber gibt es in verschiedenen Ausführungen (925er Sterlingsilber, 800g Silber und Silberveredelung). Meistens wird Silber für Bestecke eingesetzt, die einen Silberfeingehalt von 925 haben oder in der einfachen galvanischen versilberten Art gefertigt werden. Wenn Sie Ihren Tisch mit Silberbesteck eindecken, erscheint Ihre Tafel in einer außergewöhnlichen Dekoration und einem besonderen Glanz. Besonders zu Weihnachtszeit darf Silber nicht fehlen, weil in dieser …

3 Ikonen in 30 Jahren – Moderne Klassiker von dem Silberschmied Wilfried Moll

Wilfried Moll gehört zu den bedeutendsten deutschen Silberschmieden. Er widmet sich vor allem Kreationen für die Tafel:  Kaffee- und Teekannen, Tabletts, Schalen und Besteckserien. Seine bereits 30 Jahre währende Zusammenarbeit mit dem Flensburger Traditionsunternehmen Robbe und Berking erzeugte eine außergewöhnliche Verbindung von Kunsthandwerk und Design. Daraus gingen unter anderem die modernen Klassiker „Alta“, „Riva“ und „Sphinx“ hervor. „Alta“ ist sowohl im Londoner Victoria and Albert Museum als auch im New Yorker Museum of Modern Art ausgestellt. Schon als Kind interessierte sich Wilfried Moll für Silberbestecke und Schmuck. Noch bevor er mit der Schule fertig war, stand sein Beruf für ihn fest. Seine Arbeiten, in denen hunderte von Arbeitsstunden stecken, werden besonders von Sammlern geschätzt. Ursprünglich erlernte Moll das Goldschmiede-Handwerk, doch eine Reise nach Kopenhagen „bekehrte“ ihn zum Silber. Mitte der 1960er Jahre eröffnete er eine Werkstatt und damit begann die Erfolgsgeschichte. Der endgültige Durchbruch gelang ihm mit Robbe & Berking, als der Seniorchef der Silbermanufaktur auf der Suche nach einem Besteck-Entwurf war.  Wilfried Moll hatte per Zufall einen in der Schublade. 1983 bringt Robbe & …