Alle Artikel mit dem Schlagwort: Alessi

Alessi ist der Name der bekannten italienischen Designfabrik von Alberto Alessi, die von dessen Großvater, Giovanni Alessi, 1921 gegründet wurde. Bekannte Designobjekte aus der Alessi-Produktion sind beispielsweise die Wasserkessel von Michael Graves (1985) und Richard Sapper (1983) sowie die in ihrer Funktionalität umstrittene Zitruspresse Juicy Salif von Philippe Starck (1990).

David Chipperfield ist einer dieser seltenen Gestalter, die nicht nur formen, sondern Haltung zeigen. Sein Werk ist still, aber kraftvoll. Reduziert, aber voller Emotion. Er gehörte nie zu jenen Kreativen, die um Aufmerksamkeit buhlen – sein Einfluss entsteht aus Tiefe, Konsequenz und einer fast poetischen Präzision.

David Chipperfield – Ein Designer, der Stille formt

David Chipperfield ist einer dieser seltenen Gestalter, die nicht nur formen, sondern Haltung zeigen.Sein Werk ist still, aber kraftvoll.Reduziert, aber voller Emotion.Er gehörte nie zu jenen Kreativen, die um Aufmerksamkeit buhlen – sein Einfluss entsteht aus Tiefe, Konsequenz und einer fast poetischen Präzision. Geboren 1953 in London, aufgewachsen auf einer Farm in Devon, entwickelte Chipperfield früh ein Gespür für Landschaft, Materialität und den Rhythmus von Formen. Dieses intuitive Verständnis prägte seinen Blick auf Architektur – und später auf Design. Nach seiner Ausbildung an der Architectural Association in London arbeitete er unter bedeutenden Gestaltern seiner Zeit, bevor er 1985 sein eigenes Büro gründete: David Chipperfield Architects.Heute zählt er zu den international renommiertesten Architekten, ausgezeichnet unter anderem mit dem Pritzker-Preis – dem “Nobelpreis der Architektur”. Die Essenz seiner Gestaltung: Weniger, aber besser Chipperfields Werke haben eine klare Sprache, die man sofort erkennt – nicht durch Effekte, sondern durch ihre stille Selbstverständlichkeit.Seine Gebäude wirken geerdet, präzise und beruhigend. Was ihn auszeichnet: 1. Ein radikaler Respekt für den Menschen Sein Design dient immer dem Nutzer.Es soll funktionieren, sich natürlich …

Philippe Starck – der Poet des Alltags

Philippe Starck – der Poet des Alltags

Wenn man über modernes Design spricht, führt kein Weg an Philippe Starck vorbei. Kaum ein anderer schafft es, Funktion und Fantasie so miteinander zu verweben, dass selbst schlichte Alltagsgegenstände zu kleinen Wohnbegleitern werden. Seine Ideen wirken wie funkelnde Gedankensplitter – neugierig, verspielt und gleichzeitig voller Klarheit. Und genau damit hat er die Welt von Alessi geprägt wie nur wenige andere. Starcks Entwürfe für die italienische Designmarke sind Ikonen geworden, aber vor allem sind sie eins: Zeichen seiner Liebe zum Leben. Denn in jedem Objekt steckt dieses Gefühl von Leichtigkeit, das an lange Sommerabende, warmes Holz und ein Zuhause erinnert, das atmet. Ein Designer, der Geschichten formt Starck arbeitet nie nur für die reine Funktion. Er erschafft Charaktere. Wesen, die man nah an sich heranlassen möchte. Dinge, die lächeln, ohne ein Gesicht zu haben. Seine Formen wirken wie aus einem Traum gefischt und dann behutsam in Metall oder Kunststoff gegossen. Genau deshalb passen seine Entwürfe so wunderbar zu Alessi – einer Marke, die seit Jahrzehnten Geschichten auf den Tisch bringt. In dieser Begegnung von italienischer Lebendigkeit …

Alessandro Mendini – Der Poet des Alltagsdesigns

Es gibt Entwürfe, die beeindrucken. Und es gibt solche, die bleiben. Alessandro Mendini (1931–2019) gehört zu den Gestaltern, deren Arbeiten uns im Alltag leise begleiten – mit Wärme, Witz und einer berührenden Klarheit. Der Mailänder Architekt, Designer und Theoretiker verband Kunst und Gebrauch zu einer Haltung: Design soll nützlich sein – und gut tun. Die Idee hinter der Farbe Mendini liebte das Spiel mit Mustern, Ornamenten und heiteren Tönen. Doch hinter dem fröhlichen Auftritt stand stets eine tiefe Wertschätzung für Handwerk, Material und Proportion. Er brach mit nüchterner Strenge, ohne auf Qualität zu verzichten: präzise Mechaniken, angenehme Haptik, langlebige Oberflächen – und dazu ein Augenzwinkern. Sein berühmter „Proust“-Sessel wurde zum Symbol dieser Denkweise: Klassische Form, poetisch neu gesehen. Vom Stadtraum auf den Esstisch Wie selbstverständlich Mendini Kunst in den Alltag holte, zeigt sich im öffentlichen Raum: 1994 gestaltete er im Rahmen des Kunstprojekts BUSSTOPS die Haltestelle Steintor in Hannover. Geometrien, Farbe, Rhythmus – eine kleine Bühne im Stadtraum, die Menschen freundlich empfängt. Diese Sprache taucht in seinen Haushaltsobjekten wieder auf: das gleiche Gefühl von Einladung, …

Patricia Urquiola – Sinnliche Klarheit für den Alltag

Patricia Urquiola entwirft Objekte, die man intuitiv versteht. Ihre Formen sind weich in den Übergängen, klar in der Linie und darauf ausgelegt, jeden Tag Freude zu machen. Für Alessi hat sie Kollektionen geschaffen, die Funktion und Poesie selbstverständlich verbinden – ideal für eine Tafel, die leise, hochwertig und modern wirken soll. Edo – Kochgeschirr mit feinem Gespür für Proportionen Wofür steht Edo?Für ruhige Eleganz und zuverlässige Performance im Alltag. Die Töpfe und Pfannen sind auf klare Silhouetten reduziert; nichts ist dekorativ um der Dekoration willen. Jeder Radius, jeder Griff folgt dem Gebrauch. Was überzeugt im Handling Wofür wir Edo empfehlen Clivo – Besteck mit ruhiger Stärke CharakterClivo ist reduziert, aber nie kühl. Die schlanken Linien sind fein austariert, die Kanten sanft gebrochen. In der Hand wirkt das Besteck angenehm ausgewogen; auf dem Tisch bleibt es dezent – genau die richtige Zurückhaltung für ein modernes Gedeck. Im Alltag GestaltungstippClivo funktioniert hervorragend als ruhiger Gegenpol zu strukturiertem Geschirr oder markanten Servietten – es hält die Bühne frei für Speisen und Inszenierung. Veneer – Wellen aus Licht und …

Jasper Morrison – Meister des Minimalismus

Jasper Morrison gilt als einer der einflussreichsten Designer unserer Zeit. 1959 in London geboren, eröffnete er 1986 sein eigenes Studio und arbeitete seitdem mit internationalen Größen der Designwelt zusammen. Möbel, Lampen, Elektronik oder Alltagsobjekte – Morrisons Handschrift zieht sich wie ein roter Faden durch unterschiedlichste Produktkategorien: minimalistisch, funktional und doch voller leiser Poesie. Seine Philosophie: Die Schönheit liegt in der Schlichtheit.Morrison verzichtet bewusst auf überflüssige Stilmittel und bringt Dinge stattdessen auf ihre Essenz zurück. Diese Haltung brachte ihm zahlreiche Auszeichnungen ein, darunter gleich zweimal den renommierten Compasso d’Oro, sowie die Aufnahme in den Kreis der Royal Designers for Industry. Neben seiner Arbeit als Gestalter veröffentlichte er mehrere Bücher, in denen er seine Gedanken über Design festhält. Jasper Morrison bei Lothar John Tischkultur Auch in unserem Shop finden sich zahlreiche ikonische Entwürfe von Jasper Morrison – allesamt geprägt von seiner klaren, zeitlosen Sprache. Socrates Korkenzieher Ein augenzwinkerndes Meisterwerk: Mit „Socrates“ spielt Morrison auf die Kunst des Athener Philosophen an, seinem Gegenüber durch die richtigen Fragen die Antwort zu entlocken. Der Korkenzieher verbindet archetypische Form mit ironischem …

Naoto Fukasawa – Meister des stillen Designs

Wenn man das Werk von Naoto Fukasawa betrachtet, wird schnell spürbar: Dieses Design flüstert – und trifft doch mitten ins Herz. Keine lauten Gesten, kein unnötiger Schmuck. Stattdessen reine, selbstverständliche Formen, als wären sie schon immer Teil unseres Alltags gewesen. Genau diese stille Klarheit macht Fukasawa zu einem der prägendsten Gestalter unserer Zeit. Ein leiser Entwurf, der lange bleibt Fukasawas Handschrift ist radikal zurückhaltend. Er gestaltet Objekte, die sich nahtlos in den Alltag einfügen, ihn vereinfachen – und mit der Zeit immer vertrauter werden. Man nimmt sie in die Hand und merkt: So fühlt sich „richtig“ an. Von Japan in die Welt – und zurück zum Wesentlichen Aufgewachsen in Yamanashi, geprägt von japanischer Reduktion und internationaler Perspektive, denkt Fukasawa global – und doch stets menschennah. Seine Projekte reichen von Alltagsgegenständen über Möbel bis hin zu Technik. Immer geht es um das eine Ziel: Dinge zu erschaffen, die unser Leben leiser, schöner und müheloser machen. „Ökologisch“ gedacht – Schlichtheit mit Tiefe Ökologie bedeutet bei Fukasawa mehr als Material und Produktion. Es bedeutet Respekt vor dem Wesentlichen: …

Michael Graves & Alessi – Ikonen, die den Alltag veredeln

Ein Design, das Geschichte schrieb – und jetzt neu gedacht wurde.Mit dem Wasserkessel 9093 hat der amerikanische Architekt und Designer Michael Graves ein Stück Designgeschichte geschaffen. Seit seiner Einführung im Jahr 1985 hat sich der ikonische Kessel mit dem kleinen Vögelchen auf der Tülle in die Herzen von Designliebhabern auf der ganzen Welt gekocht – im wahrsten Sinne des Wortes. 40 Jahre Kultdesign – jetzt mit Temperaturregelung Zum 40-jährigen Jubiläum erfindet sich der Klassiker neu: Der Wasserkessel 9093 ist nun in einer limitierten Version in edlem mattschwarz und einem harmonisch kontrastreichen orangefarbenem Vogel auf der Flöte erhältlich. Auch seine andere Designikone, der Wasserkocher MG32, wurde als Jubiläumsedition MG32TC in ein edles mattschwarzes Gewand getaucht und ist mit präziser Temperaturregelung erhältlich. Perfekt für Tee-Liebhaber, Kaffee-Connaisseurs und alle, die wissen, dass 70°C manchmal besser sind als 100°C. Die elegante Technik trifft dabei auf das unverkennbare Graves-Design – eine harmonische Verschmelzung von Art déco, Pop Art und Postmoderne. Graves verstand es wie kaum ein anderer, Funktion und Emotion zu verbinden. Mit spielerischer Leichtigkeit brachte er Architekturelemente auf Alltagsobjekte …

Alessi – Wenn Alltagsgegenstände zu Designikonen werden

Alessi ist mehr als nur eine Marke – es ist ein Stück italienischer Kultur. Seit über 100 Jahren steht der Name für hochwertige Haushaltsgegenstände, die mit einem einzigartigen Sinn für Ästhetik, Funktionalität und Emotion gestaltet werden. Gegründet im Jahr 1921 von Giovanni Alessi in Crusinallo, einem Ortsteil von Omegna im Piemont, entwickelte sich das Unternehmen von einer kleinen Metallwerkstatt zu einem international renommierten Designhaus. Was Alessi so besonders macht? Die Verbindung aus Handwerkskunst, technologischer Innovation und künstlerischer Freiheit – gepaart mit einer großen Portion italienischer Lebensfreude. Von der Werkstatt zur Traumfabrik In den 1920er-Jahren stellte Alessi zunächst schlichte Haushaltswaren wie Kaffeekannen und Tabletts her. Doch schon früh zeichnete sich ab: Hier entstehen nicht nur Gebrauchsgegenstände, sondern kleine Kunstwerke. Spätestens mit dem Einstieg von Carlo Alessi, dem Sohn des Firmengründers, hielt das moderne Industriedesign Einzug. Er war es, der Funktion und Form in Einklang brachte und damit den Grundstein für das legte, wofür Alessi heute steht. Ab den 1950er-Jahren öffnete sich das Unternehmen für externe Designer – ein mutiger Schritt, der Alessi in die erste Liga …

100 Jahre Alessi

Von der handwerklichen Metallverarbeitung zur international anerkannten Designschmiede: Das 1921 am beschaulichen Ortasee im Piemont gegründete Unternehmen Alessi steht heute für Design der Extraklasse. 2021 jährt sich die Gründung zum hundertsten Mal. Grund genug, einen Blick auf Alessis Geschichte und seine Jubiläumskollektion zu werfen Ob Philippe Starck, Michael Graves oder Ettore Sottsass. Die Liste renommierter Designer, Architekten und Künstler, die mit Alessi zusammen gearbeitet haben oder es bis heute tun, ist lang. Zahlreiche Produkte sind mittlerweile nicht nur reine Haushaltsgegenstände, sondern durch ihre einzigartige Gestaltung längst zu Designikonen aufgestiegen. Weltweit zieren zahlreiche Alessi Objekte die Schaukästen von Museen. Doch der Weg dahin war lang. Am Anfang war die Metallverarbeitung Traditionell war die Region rund um das piemontesische Städtchen Omegna durch das Metallhandwerk geprägt. Und so verwundert es wenig, dass auch Giovanni Alessi und sein Bruder 1921 ihre Metallwarenfabrik und Gießerei gründeten. Damals übrigens noch unter der Firmierung Fratelli Alessi Omegna. FAO, so die Kurzform, produzierte zunächst noch Messingknäufe, weitete das Produktsortiment jedoch alsbald aus. Auch Kannen, Tabletts oder Zuckerdosen – also Waren, die bis heute …