Alle Artikel mit dem Schlagwort: Dekoration

Philippe Starck – der Poet des Alltags

Philippe Starck – der Poet des Alltags

Wenn man über modernes Design spricht, führt kein Weg an Philippe Starck vorbei. Kaum ein anderer schafft es, Funktion und Fantasie so miteinander zu verweben, dass selbst schlichte Alltagsgegenstände zu kleinen Wohnbegleitern werden. Seine Ideen wirken wie funkelnde Gedankensplitter – neugierig, verspielt und gleichzeitig voller Klarheit. Und genau damit hat er die Welt von Alessi geprägt wie nur wenige andere. Starcks Entwürfe für die italienische Designmarke sind Ikonen geworden, aber vor allem sind sie eins: Zeichen seiner Liebe zum Leben. Denn in jedem Objekt steckt dieses Gefühl von Leichtigkeit, das an lange Sommerabende, warmes Holz und ein Zuhause erinnert, das atmet. Ein Designer, der Geschichten formt Starck arbeitet nie nur für die reine Funktion. Er erschafft Charaktere. Wesen, die man nah an sich heranlassen möchte. Dinge, die lächeln, ohne ein Gesicht zu haben. Seine Formen wirken wie aus einem Traum gefischt und dann behutsam in Metall oder Kunststoff gegossen. Genau deshalb passen seine Entwürfe so wunderbar zu Alessi – einer Marke, die seit Jahrzehnten Geschichten auf den Tisch bringt. In dieser Begegnung von italienischer Lebendigkeit …

Es gibt Designer, die mit Linien experimentieren. Und es gibt Kay Bojesen, der Linien lächeln ließ. Mit seinen Holzfiguren hat er etwas geschaffen, das weit über Design hinausgeht – kleine Persönlichkeiten, die mit ihrem Charme Herzen berühren und Geschichten erzählen. Bojesens Figuren sind keine bloßen Objekte. Sie sind Erinnerungen in Holz, Sinnbilder skandinavischer Lebensfreude und Ausdruck einer zeitlosen Form von Menschlichkeit.

Kay Bojesen – Wenn Holz ein Lächeln trägt

Es gibt Designer, die mit Linien experimentieren. Und es gibt Kay Bojesen, der Linien lächeln ließ.Mit seinen Holzfiguren hat er etwas geschaffen, das weit über Design hinausgeht – kleine Persönlichkeiten, die mit ihrem Charme Herzen berühren und Geschichten erzählen. Bojesens Figuren sind keine bloßen Objekte. Sie sind Erinnerungen in Holz, Sinnbilder skandinavischer Lebensfreude und Ausdruck einer zeitlosen Form von Menschlichkeit. Ein Mann, der das Lächeln formte Kay Bojesen, geboren 1886 in Dänemark, begann seine Karriere als Silberschmied – ein Handwerk, das Präzision, Geduld und Gefühl vereint. Doch schon bald fand er seine wahre Leidenschaft: das Arbeiten mit Holz. Er wollte etwas schaffen, das nicht nur schön, sondern lebendig ist. Etwas, das den Menschen Freude bereitet – Tag für Tag, Generation für Generation. Seine Philosophie war einfach und tief zugleich: „Die Linien sollen lächeln.“Und genau das tun sie. Ob der verspielte Affe, der sanfte Elefant oder der neugierige Bär – sie alle scheinen ein Stück Seele in sich zu tragen. Man hat das Gefühl, sie könnten jeden Moment blinzeln oder sich leise bewegen. Der Affe – …

Grete Wendt – Die Seele des erzgebirgischen Designs

Grete Wendt gilt als eine der prägendsten Gestalterinnen des 20. Jahrhunderts. Ihre Figuren, die bis heute liebevoll in Handarbeit entstehen, verbinden künstlerischen Ausdruck, handwerkliche Präzision und eine stille, poetische Schönheit. Geboren 1887 in Grünhainichen im Erzgebirge, wuchs sie in einer Umgebung auf, in der Holz und Handwerk fest zum Alltag gehörten. Schon früh zeigte sich ihr Sinn für Form, Farbe und Komposition. Nach ihrer Ausbildung an der Kunstgewerbeschule in Dresden gründete sie 1915 gemeinsam mit Margarete Kühn die Manufaktur Wendt & Kühn – mit dem Ziel, Holzfiguren zu erschaffen, die Seele besitzen und Emotionen wecken. Gestaltung mit Charakter Grete Wendt war eine Pionierin ihrer Zeit. Sie verband traditionelle erzgebirgische Handwerkskunst mit einer modernen, klaren Gestaltungssprache. Ihre Figuren bestehen aus gedrechselten, geschnittenen und fein geschliffenen Einzelteilen, die sie zu harmonischen Kompositionen zusammenfügte. So entstanden Charaktere mit Ausdruck, Bewegung und Persönlichkeit – kleine Kunstwerke, die Geschichten erzählen. Berühmt wurden ihre Engel mit den grünen Flügeln und elf weißen Punkten. Diese Musikanten-Engel, die seit 1923 gefertigt werden, gelten bis heute als Sinnbild für Zuversicht, Frieden und Harmonie. Daneben …

Oiva Kalervo Toikka (1931–2019) war einer der außergewöhnlichsten Designer Finnlands – ein Künstler, der die Welt des Glases und der Tischkultur mit seiner grenzenlosen Vorstellungskraft geprägt hat. Seine Arbeiten verbinden Fantasie, Farbenfreude und meisterhafte Handwerkskunst, wodurch jedes Stück zu einem kleinen, leuchtenden Kunstwerk wird, das den Alltag mit Poesie erfüllt.

Oiva Toikka – Fantasievolles Glasdesign für Iittala

Oiva Kalervo Toikka (1931–2019) war einer der außergewöhnlichsten Designer Finnlands – ein Künstler, der die Welt des Glases und der Tischkultur mit seiner grenzenlosen Vorstellungskraft geprägt hat. Seine Arbeiten verbinden Fantasie, Farbenfreude und meisterhafte Handwerkskunst, wodurch jedes Stück zu einem kleinen, leuchtenden Kunstwerk wird, das den Alltag mit Poesie erfüllt. Vom jungen Künstler zum Meister des Glases Schon früh zeigte sich Toikkas unkonventioneller Blick auf Formen und Materialien. Nach seinem Keramikstudium an der Universität für Kunst und Design in Helsinki begann er seine Laufbahn bei der renommierten Porzellanfabrik Arabia, wo seine expressiven Figuren aus Ton und Porzellan schnell Aufmerksamkeit erregten. Doch seine wahre künstlerische Heimat fand er in der Glashütte Nuutajärvi, heute Teil der Marke Iittala. Dort konnte er seine kreative Vision voll entfalten: Glas als lebendige Leinwand, in der Licht, Farbe und Bewegung zu einer poetischen Einheit verschmelzen. Birds by Toikka – die poetischen Botschafter aus Glas Mit den Birds by Toikka schuf er eine Kollektion, die zu den bekanntesten Glasdesigns der Welt gehört. Seit 1972 entstanden über 400 verschiedene Vogelarten, jede einzelne mundgeblasen, …

Manchmal genügt ein einziges Zeichen, um eine ganze Welt zu öffnen: ein asymmetrischer Ring. Bei Christofle wurde er zum Leitmotiv einer Kollektion, die Luxus entdramatisiert und ins Heute holt. Andrée Putman (1925–2013) hat mit „Vertigo“ gezeigt, wie Schlichtheit, Proportion und Material zusammen eine stille Magie entfalten – am Tisch, auf dem Sideboard, beim Aperitif.

Andrée Putman – die leise Revolution der Eleganz

Manchmal genügt ein einziges Zeichen, um eine ganze Welt zu öffnen: ein asymmetrischer Ring. Bei Christofle wurde er zum Leitmotiv einer Kollektion, die Luxus entdramatisiert und ins Heute holt. Andrée Putman (1925–2013) hat mit „Vertigo“ gezeigt, wie Schlichtheit, Proportion und Material zusammen eine stille Magie entfalten – am Tisch, auf dem Sideboard, beim Aperitif. Die Idee hinter „Vertigo“: Ruhe, Rhythmus, Ring Putmans Handschrift ist reduziert, aber niemals kühl. Sie übersetzte das Denken in Schwarz und Weiß in Formen: klare Geometrien, viel Luft dazwischen, und immer ein präzises Detail, das den Blick fängt – hier der charakteristische, leicht versetzte Ring. Dieses kleine, scheinbar unvollkommene Element macht aus Alltagsgegenständen ikonische Begleiter. „Vertigo“ wurde 2002 vorgestellt und hat sich seitdem zu einem leisen Kraftzentrum im Portfolio von Christofle entwickelt. Die Kollektion wirkt zugleich funktional und poetisch – kompromisslos zeitlos. Sie vereint das, was Putman auszeichnete: Disziplin in der Form und Freiheit in der Wirkung. Die wichtigsten Stücke – und wie man sie inszeniert Ob Champagnerkühler, Tablett, Etagere, Leuchter oder Salz- und Pfefferstreuer – jedes Vertigo-Objekt trägt die unverwechselbare …

Galerie Luise Hannover – Architektur, Geschichte und neues Leben für eine Passage

Mitten im Herzen Hannovers erhebt sich ein Ort, der seit Jahrzehnten für feine Lebensart, architektonische Qualität und städtische Eleganz steht: die Galerie Luise. Einst in den 1980er-Jahren als innerstädtisches Prestigeprojekt eröffnet, hat die Passage in den vergangenen Jahren eine umfassende und visionäre Erneuerung erfahren. Heute präsentiert sie sich als Verbindung von Tradition, moderner Architektur und dem besonderen Konzept „Feines mitten in Hannover“. Von der Brachfläche zum architektonischen Juwel Die Galerie Luise wurde 1987 eröffnet. Ihr Standort war kein Zufall: Errichtet wurde sie auf der letzten großen innerstädtischen Brachfläche der Nachkriegszeit. Jahrzehntelang hatte hier ein Parkplatz existiert – bis die Architekten Erol Erman und Klaus Schuwirth (Architekturbüro Schuwirth, Erman & Partner) ein Gebäudeensemble entwarfen, das Hannover um eine markante urbane Passage bereicherte. Benannt nach Königin Luise von Preußen, die in Hannover geboren wurde, sollte die Galerie von Beginn an nicht nur Handelsraum sein, sondern auch eine Hommage an die Geschichte und Kultur der Stadt. Besonders prägend ist die Glasrotunde – ein lichtdurchfluteter Raum, der die Passage zum architektonischen Erlebnis macht. Mit einer Länge von 155 Metern …

Relaxound – Klangwelten, die den Alltag entschleunigen

In einer Welt, die von ständiger Hektik und Stress geprägt ist, sehnen sich immer mehr Menschen nach Momenten der Ruhe und Entspannung. Relaxound, die Marke, die sich mit genau dieser Sehnsucht auseinandersetzt, bietet eine Vielzahl von Produkten, die uns helfen, den Lärm des Alltags hinter uns zu lassen und in eine Welt der Stille und Gelassenheit einzutauchen. Der Name „Relaxound“ spricht schon für sich – eine Fusion aus „Relax“ und „Sound“, die uns in eine Atmosphäre der Ruhe entführt. Lassen Sie uns gemeinsam die vielfältigen Produkte entdecken, die Ihnen helfen, den Moment zu genießen. Die Zwitscherbox – Ein Spaziergang durch den Wald in Ihrem Zuhause Die Zwitscherbox White ist eines der beliebtesten Designs von Relaxound und bringt frische, natürliche Klänge in Ihr Zuhause. Die Kombination aus schlichtem, reinem Weiß und der beruhigenden Geräuschkulisse eines Waldes schafft sofort eine Atmosphäre der Entspannung. Das Zwitschern von Amseln und anderen Vögeln lässt uns förmlich in die Ruhe eines Spaziergangs im Wald eintauchen. Dieser Klang hat eine unmittelbare Wirkung auf unseren Körper – er hilft, den Kopf frei zu …

100 Jahre Margeritenengel – Ein Buch zum Staunen, Erinnern und Lieben

Wer Wendt & Kühn kennt, weiß: Diese kleinen Engel mit dem Margeritenkranz sind mehr als bloße Dekoration. Sie sind Erinnerungen in Holz geschnitzt, Hoffnungsboten mit Flügeln, liebevolle Begleiter durchs Jahr – und manchmal durch ein ganzes Leben. Zum 100-jährigen Jubiläum dieser außergewöhnlichen Figurengruppe erscheint nun ein Werk, das all das einfängt: Ein Buch, das den Margeritenengeln ein poetisches Denkmal setzt – zum Staunen, Erinnern und Lieben. Ein Engel schreibt Geschichte – seit 1925 Am 2. Februar 1925 nahm die Geschichte der Margeritenengel ihren Anfang. Die junge Künstlerin Olly Sommer – später Wendt – skizzierte erstmals kleine Himmelsboten mit einem Kranz aus Margeriten im Haar. Ganz anders als ihre festlich-feierlichen Vorgänger wirkten sie leicht, offen, fast verspielt. Es war der Beginn einer stillen Revolution in der Welt der erzgebirgischen Holzkunst: Engel, die nicht nur zur Weihnachtszeit sprechen, sondern das ganze Jahr über Freude und Zuversicht ausstrahlen. Engel, die sich an Blumen erfreuen, Musik machen, träumen. Diese zarte Handschrift blieb über Jahrzehnte hinweg erhalten – und wurde über Generationen weitergegeben. Ein Schatz für die Seele – das …

Knabstrup: Dänische Keramik seit 1897

Das Unternehmen Knabstrup wurde im Jahr 1645 als Ziegelei gegründet und verfügt somit über eine lange Tradition. Knabstrup expandierte im Jahr 1897 in die Keramikindustrie und produzierte zunächst Tonblumentöpfe. Die Knabstrup Brickworks Company wurde unter der Leitung von H. Schou gegründet. Sie hat einen Weg in die Blumentopfproduktion geschlagen und die Produktpalette erweitert. Es handelte sich um einen maßgeblichen Augenblick, in dem Tradition reibungslos mit Innovation verschmolzen war. Dies markierte den Startschuss für eine bemerkenswerte 127-jährige Reise, die von einer Vielzahl von Kreationen von Vasen bis zu Tafelgeschirr geprägt war. Das beeindruckende Talent und die Kunstfertigkeit der Personen, die zum dauerhaften Erbe von Knabstrup beigetragen haben, werden in diesen Produkten deutlich. Die Marke bringt immer wieder etablierte Töpfer*innen sowie gefragte Designer*innen wie Peter Svarrer, Johannes Hansen und Kirsten Günther mit ins Boot, die den Produkten neues Design verleihen. Knabstrup feiert wahre Handwerkskunst und würdigt Koryphäen wie Johannes Hansen, dessen Vision ihre Herangehensweise durch die Betonung von außergewöhnlicher Schönheit veränderte. Sie waren bis 1911 der größte Blumentopfhersteller in Skandinavien und erweiterten ihr Sortiment um Blumentopfabdeckungen. Dies stärkte Knabstrups …