Autor: Niklas Gumboldt

Bibol 2

Design trifft Fairtrade: Bambus-Handwerk von Bibol

In unserer globalisierten Welt kommen viele Produkte des täglichen Lebens aus asiatischer Massenherstellung. Schlechte Arbeitsbedingungen und niedrige Löhne sind dort leider immer noch der Normalfall. Mehr und mehr Menschen setzen deswegen bewusst auf fair produzierte Ware. Auch in unserer Tischkultur-Welt gibt es ein Paradebeispiel dafür: Die Firma Bibol. Little Moon. So wird die Gründerin von Bibol geheimnisvoll genannt. Bereits mit acht Jahren musste sie anfangen, auf dem Feld zu arbeiten – die Mithilfe aller Familienmitglieder zur Sicherung des täglichen Überlebens war in Vietnam damals, Ende der 1970er Jahre, bittere Realität. Mit 13 Jahren verließ sie ihr Heimatland mit dem Ziel Frankreich, lernte die französische Sprache, studierte, verbrachte ihr Arbeitsleben im Nachbarland Deutschlands. Nach zahlreichen Jahren in Frankreich kehrte sie mit ihrem Ehemann nach Vietnam zurück. Ihr gemeinsames Ziel: Die miserablen Arbeitsbedigungen zu ändern und gleichzeitig das traditionelle vietnamesische Handwerk in Frankreich, aber auch der Welt bekannter zu machen. Das Projekt Bibol war geboren. Seit 2007 entwickelten die beiden ihren Fair Trade-Traum. Genau das ist der größte Unterschied zu anderen vietnamesischen Firmen: Alle Arbeiter bei Bibol …

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Porzellan aus Leidenschaft: Die Porzellanmanufaktur Fürstenberg

In unserer Konsumgesellschaft ist Geschirr in allen Formen und Farben beinahe an jeder Ecke preisgünstig zu erwerben. Qualität und Nachhaltigkeit bleiben bei diesen Produkten jedoch oft auf der Strecke. Anders bei der Porzellanmanufaktur Fürstenberg: Hier wird seit 1747 einzigartige Handwerkskunst produziert. Wir durften für euch einen exklusiven Blick in die Produktion werfen und die meisterhafte Herstellung in Handarbeit live erleben. Ein Schloss, idyllisch gelegen auf einem Hügel über der Weser. Ja, es gibt definitiv weitaus schlechtere Orte zum Arbeiten. Zugegeben: Das Schloss wird nicht mehr als Produktionsstätte genutzt. Es beheimatet heute ein Museum, das die Geschichte des Ortes und der Manufaktur nach den neuesten musealen und pädagogischen Ansprüchen vermittelt. Doch auch die modernen Produktionshallen fügen sich wunderbar ein in dieses ehrwürdige Ensemble. 100 Hände. So viele Schritte durchläuft jeder Teller, Becher oder jede Figur vom Entwurf bis zur Einlagerung. Und Hände ist genau das Stichwort: Denn der größte Teil der Produktion bei Fürstenberg ist Handarbeit. Nur so lassen sich auch kleinste Feinheiten der Porzellanobjekte modellieren und eine Perfektion bis ins letzte Detail erreichen. Beispielhaft möchten …

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#tischkulturdiewirlieben: Unser erstes Blogger-Event!

Wochenlang haben wir dafür Ideen geschmiedet, geplant, organisiert: Unser erstes eigenständiges Bloggerevent. Freitag, den 29. September war es dann endlich soweit – und zahlreiche hannoversche Blogger und Instagrammer folgten unserer Einladung! Doch lest selbst: #tischkulturdiewirlieben. Unter diesem klangvollen Motto sollte der Abend stehen. Und so wurden im Vorfeld zahlreiche Tische im Laden wunderbar gedeckt und geschmückt. Zudem lud ein köstliches Buffet aus verschiedenen Snacks und Köstlichkeiten zu einem abendlichen Schmaus ein. Die ersten Gäste trafen ein und konnten sich  – nach der herzlichen Begrüßung durch Inna und Niklas –  an der Bar von Micheles Barkeeper-Fähigkeiten überzeugen, der uns den hervorragend gemixten „LJ“-Cocktail zubereitete. Wie könnte ein Abend besser starten als mit einem delikaten Apertif? 🙂 Inna und Niklas eröffneten wenig später das Bloggervent mit ein paar warmen Worte an die Gäste und einer kurzen Einführung ins Thema: Schließlich sollte jene Tischkultur-Leidenschaft im Fokus stehen, die unsere Lieferanten und uns auszeichnet. Besonders hervorgehoben wurden unsere zahlreichen Manufakturen und deren Mitarbeiter, die seit Jahrzehnten mit viel Hingabe und Liebe zum Detail handgefertigte Produkte höchster Qualität entwickeln und …

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Hochwertige Kuschel-Accessoires aus Dänemark: Silkeborg Uldspinderi

So langsam hält der Herbst bei uns Einzug. Die Temperaturen sinken. Es wird früher dunkel. Zeit also, es sich Zuhause so gemütlich wie möglich zu machen. Und wie könnte das besser gehen, als das heimische Sofa mit kuscheligen Decken und Kissen zu bestücken? Die dänische Firma Silkeborg Uldspinderi sorgt für wohlig-warme Momente. Wir stellen euch ihre flauschigen Stücke vor. Doch bevor wir das tun, zum Einstieg ein paar kurze Worte zum Unternehmen selbst. Silkeborg Uldspinderi ist ein in mittlerweile dritter Generation geführtes Familienunternehmen aus dem dänischen Kjellerup. Der Firmenname gibt bereits Aufschluss darüber, was produziert wird: Uldspinderi heißt zu deutsch nichts anderes als Wollspinnerei. Und dieses schöne Handwerk betreibt Silkeborg seit den 1940er Jahren. Der Fokus des Unternehmens liegt mittlerweile auf der Herstellung von exklusiven Plaids/Wolldecken, Kissen(bezügen) sowie Schals. Und zu diesen Begleitern für die kalten Tage kommen wir nun: Perfektion aus Wolle: Wärmende Plaids Kennt ihr noch den schrillen Satz „Es ist so flauschig!“ aus dem Film „Ich – einfach verbesserlich“, mit dem die kleine Agnes ihre Zuneigung zu einem Kuscheltier herausposaunte? Diesen Satz …

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Gaumenfreuden auf Rädern: Der GENUSSwagen

Unser Lieferant Robbe & Berking steht für exzellente Silberschmiedekunst. Und das schon seit 1874. Das Flensburger Traditionsunternehmen bietet seit einiger Zeit seine hochwertigen Silberbestecke nicht nur für den heimischen Gebrauch an – es stattet auch den GENUSSwagen mit feinstem Besteck aus. Was es mit diesem Gefährt auf sich hat, verraten wir euch in diesem Artikel. Foodtrucks. Ihr kennt sie sicher. Dieser Trend der rollenden Küchen, der sich auch in Deutschland seit einigen Jahren ausbreitet, bietet dabei allerlei kulinarische Leckerbissen an. Meist gehen dann Burger und andere Fast-Food-Gerichte über den Tresen. Dass das Konzept Foodtruck auch mit hochwertiger Premium-Küche funktioniert, beweist seit April 2016 der GENUSSwagen. Initiiert wurde die edle Küche auf Rädern von den drei Firmen Robbe & Berking, Caviar House & Prunier sowie Champagner Pommery. Dieses „Genuss-Trio“ ist weltweit bekannt für eine jahrzehntelange Tradition und das gewisse Etwas Luxus. Frei nach dem Motto „Streetfood auf dem Silbertablett“ rüsteten sie einen silber-schwarz glänzenden Anhänger der amerikanischen Firma Airstream mit einem edlen Interieur sowie einer hochwertigen Küche aus. Kombiniert mit geschultem Personal, darunter ein Koch der …

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Ein Klassiker in Blau: Musselmalet gerippt von Royal Copenhagen

Es gibt immer wieder einzelne Produkte, aber auch ganze Serien, die sich über die Jahrzehnte zu wahren Designklassikern und hochgehandelten Raritäten entwickeln. So auch die Geschirrserie Musselmalet gerippt von Royal Copenhagen. Nicht nur aus dänischen, auch aus anderen skandinavischen Haushalten ist sie heute kaum noch wegzudenken. Wir stellen euch das Signature Design der dänischen Manufaktur noch mal genauer vor. Eine „1“. Sie prangt auf dem Boden jedes Tellers, jeder Tasse, jedes Bechers oder jeder Schale der Musselmalet gerippt-Serie. Und das zu Recht! Denn die blaue Bemalung des Porzellans war das erste Muster überhaupt der königlichen Manufaktur. Gegründet wurde Royal Copenhagen, oder besser gesagt die Königlich Dänische Porzellan-Manufaktur, im Jahr 1775 unter der Schirmherrschaft der dänischen Königin Juliane Marie von Braunschweig-Wolfenbüttel. Die Porzellanherstellung war ihr nicht gänzlich fremd: Ihr Bruder Karl I. von Braunschweig-Wolfenbüttel gründete die heute ebenfalls bekannte Manufaktur Fürstenberg. Eine wahre Porzellan-Familie! 🙂 Juliane Marie bestand darauf, dass jedes Stück mit einem prägnanten Zeichen versehen werden sollte: Den drei blauen Wellen. Diese symbolisieren die drei wichtigsten Gewässer Dänemarks: Den Öresund sowie den kleinen und …

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Französische Schmiedekunst mit Tradition: Forge de Laguiole

Kleine Handwerksbetriebe haben es zuweilen schwer, sich gegen die große internationale Konkurrenz durchzusetzen und müssen ihre Pforten schließen. Doch eine Schmiede in dem kleinen französischen Städtchen Laguiole widersetzt sich seit den 1980er Jahren diesem Trend. Was macht die Forge de Laguiole so besonders? Wir stellen Sie euch vor! Praktische (Taschen-)Messer als perfekte Alltagsbegleiter. So lassen sich die hochwertigen Produkte der Forge de Laguiole (zu dt. Schmiede von Laguiole) wohl am besten beschreiben. Die Firma besteht in ihrer aktuellen Form seit 1987. Doch die Anfänge der Messerherstellung reichen bis in das 19. Jahrhundert zurück. Die 1.200-Einwohner-Stadt Laguiole liegt in der Aubrac-Hochebene im französischen Zentralmassiv. Durch ihre Höhenlage knapp 1.000 Meter über dem Meeresspiegel findet man dort eine majestätische und beinahe geheimnisvolle Landschaft vor. Bekannt ist die Gegend auch für die nach der Hochebene benannten Kühen. Geprägt durch die Landwirtschaft benötigten die Bauern seit jeher kleine und praktische Geräte, die sie auch auf der Weide bei sich tragen konnten. So entwickelte im Jahr 1829 Pierre-Jean Camels das erste Klappmesser: Die Geburtsstunde des Laguiole-Messers. Über die Jahre wurden …

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Vom Azubi zur Geschäftsführerin: Innas Weg bei Lothar John Tischkultur

Einige von euch kennen sie sicher schon aus Laatzener Zeiten: Inna Heinrich. Nach vielen Jahren bei Lothar John Tischkultur ist sie nun seit Januar 2017 unsere Geschäftsführerin. Nach den ersten Monaten in neuer Position, ist es nun Zeit, sie euch mal genauer vorzustellen. Wie alles begann… Es war 1997, als die damals 17-jährige Inna ihren erweiterten Realschulabschluss in der Tasche hatte. Doch was sollte danach kommen? „In der Schule mochte ich sehr gerne Kunst und auch meine Lehrerin erkannte, dass ich in diesem Bereich begabt war. Sie war Stammkundin bei Herrn John und hat mich vermittelt. So kam ich zu Lothar John Tischkultur.“ Heute kaum noch vorstellbar: Ohne eine Bewerbung geschrieben zu haben, durfte sich Inna bei Herrn John persönlich vorstellen. Nach einem Gespräch bei Eis – auch das findet man heute wohl nicht mehr – bekam sie eine Lehrstelle zur Kauffrau im Einzelhandel. „Eigentlich wollte ich Schauwerbegestalterin werden und Schaufenster dekorieren. Doch meine Lehrerin überzeugte mich, dass ich meine künstlerische Neigung für Dekoration auch bei Lothar John Tischkultur anwenden könnte. Es war eine gute …

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Zwei neue „P“ für Solid Color: Petrol und Papaya.

Vielfältig. Fröhlich. Bunt. So kennt man die berühmte Solid Color-Serie von Dibbern. Das farbenfrohe Geschirr ist mittlerweile seit 1982 auf dem Markt und wurde seitdem weltweit beachtet und mit Preisen geehrt. Der Porzellanliebhaber kann inzwischen aus über 40 Farben wählen – und regelmäßig kommen neue dazu. So auch dieses Jahr. Wir stellen Sie euch vor. Papaya. Das klingt nach Sommer, Sonne, tropischen Früchten. Über die Ansicht von Papaya lässt sich vor allem eins sagen: Diese Farbe bringt pure Freude auf den Tisch. Wenn euch ein sattes Orange zu grell ist, werdet ihr dieses sanfte Orange lieben. Papaya ist so eine der Trendfarben des Sommers! Der pastellartige Farbton lässt sich zudem wunderbar kombinieren – wie eigentlich alle Dekore der Solid Color-Farbpalette. Wie wäre es beispielsweise mit einem dunklen Ton? Dieser sorgt schon fast automatisch für eine Intensivierung der Farbe – wow! Doch auch ähnliche Pastelltöne, wie zum Beispiel Smaragd oder Türkis passen zu Papaya. Ebenso harmonisieren Grautöne, wie Lichtgrau, damit. Kräftig und intensiv. Im Unterschied zum hellen Papaya kommt Petrol in einem dunkleren Gewand daher. Doch …