Mit dem Begehen einer Taufe tritt ein Mensch in das Christentum ein. Die erste Taufe von der man weiß, war die Johannes-Taufe. Ihr Zweck ist die Vergebung der Sünden. Johannes „der Täufer“ ist eine wichtige Figur im Christentum und soll angeblich ein Wegbereiter für Jesus gewesen sein. Dieser ließ sich, der Sage nach, sogar von Johannes taufen.
Die meisten Christen lassen sich im frühen Kindesalter taufen. Die Eltern oder Taufpaten des Säuglings verpflichten sich dann, stellvertretend für das Kind, dem christlichen Glauben und einer christlichen Erziehung. Wasser ist das Hauptelement einer Taufe. Die Taufart des ursprünglichen Christentums charakterisiert durch das Untertauchen das Begräbnis und die Auferstehung Jesu.
Eine christliche Taufe findet in einem Gemeindegottesdienst statt. Nach dem Tauflied erfolgt die Frage, ob der Täufling getauft werden will. Dann wird das Apostolische Glaubensbekenntnis gesprochen. Die Taufe wird mit der Namensnennung des Täuflings vollzogen, zusätzlich erhält er einen Taufspruch, der ihn durchs Leben führen soll. Anschließend wird einen Taufkerze angezündet und dem Täufling als Erinnerung übergeben. Zum Schluss wird der Täufling gesegnet und bekommt ein Taufkleid überreicht.
Bei einer baptistischen Taufe schreitet der Täufling weiß gekleidet ins Wasser und wird nach dem Taufspruch vom Pastor durch einmaliges Eintauchen ins Wasser getauft.

