Alle Artikel in: Designklassiker

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Zwei neue „P“ für Solid Color: Petrol und Papaya.

Vielfältig. Fröhlich. Bunt. So kennt man die berühmte Solid Color-Serie von Dibbern. Das farbenfrohe Geschirr ist mittlerweile seit 1982 auf dem Markt und wurde seitdem weltweit beachtet und mit Preisen geehrt. Der Porzellanliebhaber kann inzwischen aus über 40 Farben wählen – und regelmäßig kommen neue dazu. So auch dieses Jahr. Wir stellen Sie euch vor. Papaya. Das klingt nach Sommer, Sonne, tropischen Früchten. Über die Ansicht von Papaya lässt sich vor allem eins sagen: Diese Farbe bringt pure Freude auf den Tisch. Wenn euch ein sattes Orange zu grell ist, werdet ihr dieses sanfte Orange lieben. Papaya ist so eine der Trendfarben des Sommers! Der pastellartige Farbton lässt sich zudem wunderbar kombinieren – wie eigentlich alle Dekore der Solid Color-Farbpalette. Wie wäre es beispielsweise mit einem dunklen Ton? Dieser sorgt schon fast automatisch für eine Intensivierung der Farbe – wow! Doch auch ähnliche Pastelltöne, wie zum Beispiel Smaragd oder Türkis passen zu Papaya. Ebenso harmonisieren Grautöne, wie Lichtgrau, damit. Kräftig und intensiv. Im Unterschied zum hellen Papaya kommt Petrol in einem dunkleren Gewand daher. Doch …

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Kähler Design – Traditionsreiche Keramikkunst aus Dänemark

Was in einer kleinen Werkstatt im dänischen Naestved begann, ist heute Teil einer glorreichen Designgeschichte. Die Firma Kähler Design kann auf eine über 175 Jahre währende Tradition zurückblicken. Wir wollen euch dieses tradtionsreiche Unternehmen näherbringen und zeigen, wie die Tradition heute gelebt wird. Kindhestegarde. So hieß die Straße, in der Hermann Joachim Kähler 1839 seine erste Töpferei eröffnete. Mit viel Begeisterung stellte er zunächst Gebrauchsgegenstände her – so war es damals für Töpfer üblich. Der erste „Kähler“ leitete die Firma bis ins Jahr 1872 und gab die Verantwortung dann seine Söhne ab. Einer der beiden, Hermann August Kähler, sollte das Unternehmen alsbald weltberühmt machen. Schon früh experimentierte er mit Glasuren und Lüsterfarben. Vor allem die rote hatte es ihm angetan. Und eine metallisch-rot glasierte Vase begeisterte auch das Publikum auf der Pariser Weltausstellung 1889. Hermann A. Kähler machte die rote Lüsterfarbe zum Markenzeichen der Firma – und vermarktete Kähler schnell international. Er war auf zahlreichen Ausstellungen vertreten, verhandelte mit Geschäftsleuten und hatte Anfragen von Museen. New York, Paris, Berlin und Brüssel sind nur einige Städte, …

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Aus gutem Holz geschnitzt: Kay Bojesens Spielzeugfiguren

Einige von euch werden sie noch kennen: Spielzeugfiguren aus Holz. Der dänische Designer Kay Bojesen setzte zu Lebzeiten seine ganze Hingabe und Leidenschaft in die Herstellung dieser verspielten Modelle. Seine kleinen und großen Werke sind bis heute beliebt – bei jung und alt. Wir möchten euch einen Einblick in Bojesens Schaffen geben. Bredgade 47. So hieß die Adresse in Kopenhagen, in der Kay Bojesen über Jahrzehnte seiner Kreativität freien Lauf ließ und so einzigartige Produkte erschuf. Doch beginnen wir zunächst mit den ersten Schritten seiner Designgeschichte. Bojesen erblickte im Jahr 1886 das Licht der Welt und wuchs bereits in einem kreativen Umfeld auf: Der Vater arbeitete als Verlagsdirektor, die Frau Mutter war Künstlerin. Er entschied sich, eine Lehre zum Silberschmied beim heute nicht minder bekannten Georg Jensen zu absolvieren, die er 1910 mit viel Anerkennung abschloss. In der Folgezeit arbeitete er unter anderem in Schwäbisch Gmünd und Paris. Ganz schön rumgekommen in jungen Jahren! Wie aber kommt ein Silberschmied dazu, Produkte aus Holz zu entwerfen? Sagen wir so: Sein Sohn war schuld. Der kleine Otto …

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EM 77. Eine Kanne schreibt (Design-)Geschichte

Fußball? Thermoskanne! EM77? Moment mal, da war doch gar keine Europameisterschaft, oder? Keine Sorge, die Geschichte des Fußballs muss nicht umgeschrieben werden. Vielmehr weiß der geneigte Kenner hochwertiger Designerstücke, dass es sich um die von Erik Magnussen 1977 entworfene Isolierkanne termokande für die dänische Firma Stelton handelt. Sie ist durch ihren hohen Wiedererkennungswert bis heute eine wahre Designikone. Farblich durch jede Generation neu interpretiert, feiert sie dieses Jahr ihr 40. Jubiläum. Und ihr feiert mit! Innovativ, farbenfroh, ideenreich Der in Kopenhagen geborene Magnussen absolvierte an der dortigen Kunstakademie eine Ausbildung zum Keramiker, die er 1960 abschloss. Für seine Abschlussarbeit erhielt er die silberne Medaille. Nach einem jahrelangen Engagement für Bing & Grønedahl (die seit der Fusion mit der Königlichen Porzellan-Manufaktur im Jahr 1987 unter der bekannten Marke Royal Kopenhagen firmieren), stieß er Mitte der 1970er zu Stelton A/S. Dort kreierte er die in ihrer Form streng-reduzierte Thermoskanne mit den bis heute bekannten leuchtenden Farben. Doch die Kanne strahlte nicht nur, sie wartete sogleich mit zwei Innovationen auf: Die termokande wurde nicht nur aus dem damals neuen ABS-Kunststoff gefertigt, sondern …

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Lothar John Inside: Eine Schulung im Hause Dibbern

Die Firma Dibbern aus Hohenberg in Bayern produziert Porzellanware auf höchstem Niveau. Unsere Mitarbeiter Alpay und Naila konnten den Herstellungsprozess im Rahmen einer Schulung nun genauer unter die Lupe nehmen. Was sie erlebt und gelernt haben und warum manchmal zwei Gramm Farbe sehr wichtig sind, könnt ihr hier nachlesen. Mit viel Vorfreude bestieg unser Verkaufsnachwuchs im Mai 2017 den Zug in Richtung Bayern. Nach einer anstrengenden sechsstündigen Fahrt und der Überführung ins Hotel kam ein Sektempfang sowie das reichhaltige Abendessen gerade recht, um die Reisestrapazen vergessen zu machen. Bei Speis und Trank konnten sich die 25 Teilnehmer – manche waren sogar aus Österreich oder der Schweiz angereist – in gelöster Stimmung kennenlernen. Am nächsten Tag ging es morgens direkt in die Produktionsstätte. Nach einer kurzen Einführung in die wichtigsten Daten, Zahlen und Fakten des Unternehmens schloss sich die dreistündige,  informative Führung durch die Manufaktur an. „Ich hätte gedacht, dass es viel mehr Mitarbeiter gibt“, äußert sich Alpay höchst überrascht. In Hohenberg produziert Dibbern ausschließlich das filigrane Fine Bone China, das durch sein elfenbeinfarbiges Erscheinungsbild besticht. …

Stelton Cylinda

„Cylinda“ – ein Designklassiker feiert 50. Geburtstag

Schnelllebige Moden. Sich wöchentlich ändernde Trends. Gar nicht so leicht unter diesen Umständen ein Designobjekt zu finden, das sich auch nach Jahrzehnten noch harmonisch in jede Einrichtungsvariation einfügen lässt. Eben ein zeitloses Design. Doch genau dafür steht die Cylinda Line der dänischen Firma Stelton bis heute. Kaum ein Jahr auf dem Markt, hatte die Serie 1968 mit dem International Design Award des American Institute of Interior Design und dem ID-Preis der dänischen Gesellschaft für Industriedesign ein Jahr zuvor bereits zwei Auszeichnungen gewonnen. Entworfen hatte die Produktlinie der bedeutende dänische Designer Arne Jacobsen, zu dessen Ehren ausgewählte Produkte der Cylinda-Serie im 50. Jahr ihres Bestehens in einer Jubiläumsedition geehrt werden. Die klassisch-elegante Formgebung der Cylinda-Produkte wird durch farbiges Emaille weiter aufgewertet. Die sanften Farben ocean blue, dusty teal sowie smokey blue fügen sich zudem harmonisch ins moderne Stelton-Design ein. Von der exklusiven Sonderkollektion könnt ihr euch, wie gewohnt, nur einen Klick entfernt im Onlineshop von Lothar John Tischkultur überzeugen. Das Cylinda-Design? Unverwechselbar! Kennt ihr das? Euch schwirrt eine spontane Idee im Kopf herum, doch alsbald ist sie vergessen? …

Designklassiker

Eine kleine Liebesbotschaft Jedes Essen, jedes Getränk und jeder gedeckte Tisch lebt von seinen Requisiten – vom Geschirr, das gerade genutzt wird; von Tellern, Gläsern und Besteck. Denn das Auge isst mit, so haben wir das schon früh gelernt. Doch wird dem Geschirr oft nicht die Aufmerksamkeit entgegengebracht, die es verdient. Viel zu schnell verliert man das Geschirr wieder aus den Augen, meist gehört ihm nur der klitzekleine Augeblick vor Beginn der Mahlzeit. Und das finden wir viel zu kurz. Deshalb widmen wir unseren täglichen Tischobjekten eine „kleine Liebeserklärung“ und möchten verschiedene Design-Klassiker, die unsere Tischkultur prägen und verzaubern, diese Aufmerksamkeit schenken und sie hier für uns alle verewigen. DRAHTKORB ALESSI Er ist aus Edelstahldraht geformt und besitzt einen doppelwandigen Boden. Entstanden aus den Versuchen des Uffico Technico (zu deutsch: technisches Büro) mit gebogenem Draht, bewohnt das tolle Objekt nun schon seit 95 Jahren verschiedene Küchen und Esszimmer. Total sympathisch: Die Mission Alessi’s besteht darin das Glücklich sein von jedem zu fördern. Dabei soll das Bedürfnis von Poesie und Kunst nicht zu kurz kommen und …

3 Ikonen in 30 Jahren – Moderne Klassiker von dem Silberschmied Wilfried Moll

Wilfried Moll gehört zu den bedeutendsten deutschen Silberschmieden. Er widmet sich vor allem Kreationen für die Tafel:  Kaffee- und Teekannen, Tabletts, Schalen und Besteckserien. Seine bereits 30 Jahre währende Zusammenarbeit mit dem Flensburger Traditionsunternehmen Robbe und Berking erzeugte eine außergewöhnliche Verbindung von Kunsthandwerk und Design. Daraus gingen unter anderem die modernen Klassiker „Alta“, „Riva“ und „Sphinx“ hervor. „Alta“ ist sowohl im Londoner Victoria and Albert Museum als auch im New Yorker Museum of Modern Art ausgestellt. Schon als Kind interessierte sich Wilfried Moll für Silberbestecke und Schmuck. Noch bevor er mit der Schule fertig war, stand sein Beruf für ihn fest. Seine Arbeiten, in denen hunderte von Arbeitsstunden stecken, werden besonders von Sammlern geschätzt. Ursprünglich erlernte Moll das Goldschmiede-Handwerk, doch eine Reise nach Kopenhagen „bekehrte“ ihn zum Silber. Mitte der 1960er Jahre eröffnete er eine Werkstatt und damit begann die Erfolgsgeschichte. Der endgültige Durchbruch gelang ihm mit Robbe & Berking, als der Seniorchef der Silbermanufaktur auf der Suche nach einem Besteck-Entwurf war.  Wilfried Moll hatte per Zufall einen in der Schublade. 1983 bringt Robbe & …

55 Jahre mono-a – Ein Besteck-Designklassiker feiert Jubiläum

Vom Edelstahlstreifen zum Besteck – So schrieb Prof. Peter Raacke Designgeschichte mono – eine Marke, die nicht so ist wie andere. Sie steht für Innovationsgrad und Designqualität und ist damit der Mitgestalter der Lebens- und Tischkultur schlechthin. Inzwischen setzt mono weltweit Maßstäbe für erlesene Design-Produkte. Diese wirken durch ihre klare, intelligente Gestaltung zeitlos modern. Mit dem Einstieg des Bestecks mono-a, 1958 entworfen und seit 1959 im Handel, wurde eine vollkommen neue Ära eingeleitet. Der minimale Entwurf, konzentrierte sich auf das Wichtigste: die Funktionalität. Zum ersten Mal war von Design die Rede. Filigran und doch stabil, dezent und doch ausdrucksstark – das sind die Markenzeichen der Serie. Es war das erste Besteck, das radikal auf dekorative Gestaltungselemente verzichtete. Dem Fabrikanten Herbert Seibel und dem Industriedesigner Prof. Peter Raacke, die mono-a auf den Markt brachten, war zwar bewusst, dass sie etwas völlig Neues wagen, aber sie ahnten nicht, dass sie eine Bestecklegende entwickeln würden. In gestalterischer und wirtschaftlicher Hinsicht war es ein Wagnis und der Besteckfachhandel machte sich über das „Stück Blech“ lustig. Doch durch den Verkauf …