Alle Artikel in: Designklassiker

Stelton – Design im Alltag

Wie alles begann… Die beiden Freunde Niels Stellan Høm und Carton Madelaire fügten Teile ihrer Vornamen zu einem Namen zusammen, heraus kam: Stelton. Daraufhin gründeten sie das gleichnamige Unternehmen, mit Möbeln im Sortiment. Erfolg hatten sie aber erst, als sie sich mit einer Haushaltswaren-Firma zusammenschlossen. Sie  vermarkteten eine Sauciere aus Edelstahl, welche sich sehr erfolgreich verkaufte. Peter Holmblad, der neue Vertriebsleiter, brachte frischen Wind ins Unternehmen. Seine Idee war, Stelton ein modernes Design zu verleihen. Da Arne Jacobsen sein Stiefvater war, unterbreitete Holmblad ihm eine Offerte. Erfolgreich war er aber erst, als er Jacobsen seine Entwürfe vorstellte. Der hielt sie für misslungen und machte seine eigenen Zeichnungen, u.a. von Kannen, Schalen und Eiskübeln. Seitdem wächst der Erfolg von Tag zu Tag: Die Cylinda-Line von Arne Jacobsen und Erik Magnussen wurde zum Klassiker. Magnussens berühmte Isolierkanne mit dem außergewöhnlichen Kippverschluss, ist bis heute der meist verkaufte Artikel im Stelton-Sortiment. Gefertigt aus Edelstahl, sind die Produkte die Essenz funktionellen Designs – weltweit bekannt und ohne Spuren der Zeit anzusetzen. Das Jahr 2010 ist ein Meilenstein für das …

Arne Jacobsen – Zeitlose Uhren und mehr

Die funktionalistischen Kreationen von dem dänischen Designer und Baukünstler Arne Jacobsen, sind seit dem 20. Jahrhundert weltweit bekannt und fundamental für die moderne Architektur. Beim Entwerfen eines Bauwerkes koordinierte er stets alles – vom Baustil über das Mobiliar bis hin zu einzelnen Accessoires, alles war aufeinander abgestimmt. Arne Jacobsen war zudem ein Individualist, der keine Zugeständnisse im Hinblick auf Qualitätsniveau machte. Der gelernte Steinmetz absolvierte ein Architekturstudium an der Königlich Dänischen Kunstakademie. Seine ersten Arbeiten als Designer, waren Metallmöbel für das „Haus der Zukunft“, das er 1929 entwarf. Das rundgeformte Haus war aus Glas und Beton gebaut und hatte einen Hubschrauberlandeplatz auf dem flachen Dach und eine Motorboot-Garage am Wasser. Mit dieser revolutionären Kreation wollte er eine reiche Klientel auf sich aufmerksam machen. Andere bedeutende Arbeiten in seiner Karriere waren unter anderem, das Rathaus von Århus und die Bellavista-Siedlung – das 3-jährige Großprojekt wurde in mehreren Bauabschnitten am Strand konzipiert und bestand aus diversen Häusern, einem Restaurant und einem Theater. Bei den Arbeiten am dänischen SAS Royal Hotel, dem ersten Wolkenkratzer in Dänemark, wurden alle …

ETAGAIR – die Wiederbelebung eines einzigartigen Klassikers

Das Regal-System ETAGAIR ist in den 60er Jahren entwickelt worden, um Regale flexibel und belastbar zu machen. Die Anforderung für die Montage war eine problemlos zu handhabende Klemmverbindung ohne Verschraubung und Zubehör. Das Design ist markant und transparent zugleich und stellt damit eine zeitlose Ästhetik dar. Das Motto heißt „Funktion vor Design“ – klassisch und praktisch, ganz ohne unnötiges Zusatzmaterial. In den 70er Jahren entdeckten Architekten, Planer und Einrichter das System und setzten es in verschiedenen Ausführungen anfänglich nur in gewerblichen Bereichen ein. 10 Jahre später wurde ETAGAIR mit Wohn- und Büromöbeln auch auf den privaten Bereich ausgerichtet. Dadurch entstand ein neuer High-Tech-Trend, der viele Nachfolger mit sich brachte. Das Einzigartige am ETAGAIR-Regalsystem, ist der Anspruch, es als qualitatives Produkt multifunktional im Wohn- und Büromöbelbereich einzusetzen und die Langlebigkeit, die durch eine hochwertige Verarbeitung gewährleistet wird. Im Wohnbereich bietet ETAGAIR eine optimale Gestaltung. Da die Regale vom Boden bis zur Decke reichen können, hat man viel Stauraum und Platz für Pflanzen, Bücher, etc. Dabei verbindet das System Ästhetik mit kreativer Gestaltung. Büro-Regale verfügen über ausreichend …

mono – ein unvergessener Klassiker in den namhaftesten Museen der Welt

mono – eine Marke, die nicht so ist wie andere. Sie steht für Innovationsgrad, Designqualität und hohen Verarbeitungsstandard eines jeden einzelnen Artikels. Diese Eigenschaften machen die Marke zum „Mitgestalter des Lebens“. Mit dem Einstieg des Bestecks mono-a, 1958 von Peter Raacke gestaltet und entworfen und 1959 auf den Markt gebracht, wurde eine vollkommen neue Ära eingeleitet. Der minimale Entwurf, der sich nur auf das Wichtigste konzentrierte: die Funktionalität. Zum ersten Mal war von Design die Rede. Filigran und doch stabil, dezent und doch ausdrucksstark, das sind die Markenzeichen der Besteckserie. Die damaligen Reaktionen hätten verschiedener nicht sein können, von strikter Ablehnung bis zur frenetischen Begeisterung, die Emotionen kochten hoch. Die hohe Qualität des Bestecks war jedoch zweifelsohne revolutionär. Die Herstellungsweise, die wenig Abfall verursacht, war auch prägend für den Ökologiegedanken. Der Name leitet sich vom sogenannten Monoblock ab, ein Stück Edelstahl woraus anfangs das Messer gestanzt wurde. Heute besteht es aus zwei Stählen: der Griff aus rostfreiem Edelstahl und die Klinge aus hochwertigem gehärtetem Klingenstahl. Zahlreiche Produkte sind in Ausstellungen und Sammlungen vieler namhafter Museen …