Autor: Niklas Gumboldt

Per Lütken – einzigartiges Gefühl für Glas

Der Glasmacher und Designer Per Lütken aus Dänemark, war berühmt für seine außergewöhnlichen Entwürfe aus Glas, die er für die Holmegaard Glass Factory kreierte. Nach einem Studium der Dekorationsmalerei trat er in die dänische Glasmanufaktur Holmegaard ein, die er später als künstlerischer Leiter führte, obwohl er vorher noch nie mit Glas gearbeitet hatte. Durch den Einfluss Per Lütkens änderte sich die Produktgestaltung der Firma. Angeregt durch eine Studienreise nach Italien, entwarf Lütken Glasobjekte, die durch natürliches Design und zarte Farben zu modernen Legenden wurden. Die gerundeten und nahtlosen Formen geben dem Glas einen kräftigen, lebendigen und zum Teil provinziellen Stil, der im Kontrast zum gewöhnlichen, fragilen Glas steht. Lütken legte bei seinen Entwürfen keinen Wert auf Schmuckelemente, allein der Rahmen und die Kolorierung sollten das Dekor ergeben. Bei der Glasherstellung ging er äußerst rücksichtsvoll mit den Wesenszügen der Glasmasse um. Die grundlegende Schwierigkeit dabei ist es, die unendliche Auswahl an Gestalten zu bändigen, die das Glas annimmt. Die Errungenschaft eines Künstlers besteht darin, aus den unzähligen Formen, Begrenzungen zu schaffen. Per Lütken verfügte über dieses …

Arne Jacobsen – Zeitlose Uhren und mehr

Die funktionalistischen Kreationen von dem dänischen Designer und Baukünstler Arne Jacobsen, sind seit dem 20. Jahrhundert weltweit bekannt und fundamental für die moderne Architektur. Beim Entwerfen eines Bauwerkes koordinierte er stets alles – vom Baustil über das Mobiliar bis hin zu einzelnen Accessoires, alles war aufeinander abgestimmt. Arne Jacobsen war zudem ein Individualist, der keine Zugeständnisse im Hinblick auf Qualitätsniveau machte. Der gelernte Steinmetz absolvierte ein Architekturstudium an der Königlich Dänischen Kunstakademie. Seine ersten Arbeiten als Designer, waren Metallmöbel für das „Haus der Zukunft“, das er 1929 entwarf. Das rundgeformte Haus war aus Glas und Beton gebaut und hatte einen Hubschrauberlandeplatz auf dem flachen Dach und eine Motorboot-Garage am Wasser. Mit dieser revolutionären Kreation wollte er eine reiche Klientel auf sich aufmerksam machen. Andere bedeutende Arbeiten in seiner Karriere waren unter anderem, das Rathaus von Århus und die Bellavista-Siedlung – das 3-jährige Großprojekt wurde in mehreren Bauabschnitten am Strand konzipiert und bestand aus diversen Häusern, einem Restaurant und einem Theater. Bei den Arbeiten am dänischen SAS Royal Hotel, dem ersten Wolkenkratzer in Dänemark, wurden alle …

Festliches Speisen mit Weihnachtsgeschirr!

Weihnachten ist die einladenste Zeit des Jahres, um sein Heim festlich zu dekorieren. Nicht nur der Weihnachtsbaum wird verziert, sondern auch die Tafel, an der das Weihnachtsfestessen zusammen zelebriert wird. Für Besinnlichkeit sorgen Kerzen, stimmungsvolles Geschirr zaubert eine festliche Atmosphäre. In den Geschäften, findet man bereits jetzt allerlei Dekorationen, Geschirr und Gedecke mit Tannenzweigen, Weihnachtsmännern und Schleifen in Rot, Grün und Gold. Saisonales Schmücken der Speisetafel ist heutzutage sehr beliebt. Besonders zur Weihnachtszeit lässt sich das in aller Ausführlichkeit machen. Weihnachtsgeschirr gab es zwar schon immer, aber erst seit ein paar Jahren finden die verzierten Teller, Tassen und Schalen auch bei Nicht-Porzellankennern Anklang. Viele Dekore beziehen sich nicht mehr explizit auf das Weihnachtsschema. Geschirr mit Engeln und Goldsternen zum Beispiel, kann man für die gesamte Winterzeit verwenden, schelmisch lächelnde Schneemänner versüßen den kalten Winter auch nach Weihnachten. Früher wurde ein gewöhnliches Service nur mit Einzelteilen, die weihnachtliche Farben hatten, ergänzt. Heute haben immer mehr Hersteller komplette Weihnachtskollektionen in ihrem Sortiment. Die englische Manufaktur Spode begeistert Kenner erlesener Keramik und kunstvollen Porzellans schon seit Jahren. Das …

Dekorationsideen zu Halloween

Halloween, das Fest der Kürbisse und Kinderstreiche, wird alljährlich in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November begangen. Die amerikanischen Bräuche, wie etwa Süßigkeiten zu sammeln, sind in Deutschland seit den 90er Jahren verbreitet. Aber auch früher gab es schon regionale Feste, die Ähnlichkeiten mit Halloween hatten, wie z.B. die Aushöhlung von Rüben oder Spielstreiche. Die Idee, als Dekoration zu Halloween geschnitzte Kürbisse zu verwenden, stammt aus Irland. Dort erzählte eine Legende von dem Gauner Jack Oldfield, dem es gelang den Satan einzufangen. Nach seinem Tod kam Jack Oldfield aufgrund seiner Lebensweise nicht in den Himmel und da er den Teufel hinterging, auch nicht in die Hölle. Dieser hatte jedoch Mitleid mit Jack und gab ihm einen Kürbis und glühendes Licht in Form von Kohlen, damit er sich besser im Dunkel zurechtfand. Seitdem werden Kürbisse von innen mit Kerzen oder Teelichtern beleuchtet und zu diabolischen Fratzen zerschnitten um böse Geister fernzuhalten. Ein weiteres typisches Merkmal an Halloween, sind zahlreiche Verkleidungen von Kindern und Erwachsenen. Am beliebtesten und häufigsten sind Hexen-, Geister- und Vampirkostümierungen, …

Delikate Schneckengerichte!

Schnecken werden schon seit mehr als hundert Jahren gegessen. Besonders in Frankreich sind sie sehr beliebt. Ihr Fleisch ist sehr zart und hat eine leicht erdig-nussige Note. Kenner schätzen vor allem die Weinbergschnecke, weil sie am feinsten ist. Die Zubereitung von frischen Schnecken nimmt viel Zeit in Anspruch. Daher empfiehlt es sich Weinbergschnecken in der Büchse zu kaufen. Das Schneckenfleisch ist meist mit Knoblauch- oder Kräuterbutter garniert und in den gesäuberten Schneckenhäusern eingebettet. Traditionell gehört eine Schneckenzange, eine kleine Schneckengabel mit zwei Zinken, ein Suppenlöffel, ein Teller und ein Baguette zu einem Schneckenmenü. Mit der Schneckenzange hält man die Schnecke fest, kippt die Kräuterbutter auf einen Löffel und zieht das Fleisch mit der Gabel raus. Entweder mit einer zweizinkigen Schneckengabel oder einer normalen Gabel. Mit der Zange in der linken Hand wird das Schneckengehäuse mit der Öffnung nach oben eingeklemmt, aus der Pfanne genommen und die flüssige Butter in den dafür vorgesehenen Löffel gekippt. Die Schneckengabel benutzt man, um das Fleisch aus dem Haus herauszuziehen. Je nach persönlichem Geschmack, wird es entweder direkt von der …

Der Herbst ist da!

Der Herbst ist nicht nur die farbigste, sondern auch die glanzvollste Jahreszeit. Die Sonne verleiht der Natur einen goldenen Schimmer, die Blätter fallen von den Bäumen und verändern ihre Farbe vom satten Grün in ein goldenes Orange. Man fühlt sich wie auf einem Maskenball, die Natur verkleidet sich in prachtvolle Kostüme und verleiht die Atmosphäre eine festliche Stimmung. Gärten verwandeln sich durch verschiedenste Pflanzen und Blumen in rauschvolle und bezaubernde Farbkulissen. Die Luft ist erfüllt vom unvergleichlichen Duft von Laub und frischer Natur. Der Herbst bedeutet zwar Abschied vom Sommer, aber symbolisiert gleichzeitig auch einen Neubeginn, denn im Herbst wird traditionell geerntet und gesät und somit ein neues Leben erschaffen positiver Hoffnung und Zuversicht auf die Zukunft. Auf Geschirr sind herbstliche Dekore besonders edel und passen auch zu jeder anderen Jahreszeit, weil sie elegant und zeitlos wirken. Typisch herbstliche Symbole sind Blätter, die meist in Gold gehalten sind, oder Pflanzen und kahle Bäume, die durch ihre zierliche und fragile Form ein wunderschönes Bild abgeben, aber gleichzeitig nicht übertrieben oder aufdringlich sind.

Köstliche Krebsgerichte!

Krebse sind eine Delikatesse und können auf viele verschiedene Arten zubereitet werden. Sie sind geschmacklich feiner als Hummer. Edelkrebse (auch Flusskrebse genannt) werden aufgrund ihrer massigen Scheren, dem hervorragenden Fleischgeschmack und der leuchtend roten geschätzt. Sie sind in der oberen Preisklasse der Speisekrebse angesiedelt, weil sie schwer zu züchten sind. Die Zubereitung und das Essen von Krebsen werden unterschiedlich gehandhabt. In Finnland und Schweden löscht man die gekochten Krebse mit Bier und isst sie dann im gekühlten Zustand. Da Krebse klein sind, werden sie im Ganzen serviert. Dazu wird Wodka bzw. eisgekühlter Aquavit getrunken. In Deutschland isst man die Krebse lieber warm, mit einem Glas Moselwein oder einfach mit einem hellen Bier. Die rote Farbe der Krebse entsteht übrigens durch ein Molekül, welches sich in den Schalen befindet. Beim Kochen wird es abgespalten und entwickelt anschließend, nachdem es anfangs durch eine Eiweißbindung dunkelgrün ist, eine rote Substanz. Um sich nicht mit Krebssaft zu beschmutzen, bindet man sich am besten eine Serviette um den Hals. Diese Esstechniken sollte man beachten: – Für die Zerteilung des Krebses, …

Zeitlose Eleganz und Robustheit findet man nur bei Fine Bone China von Dibbern!

Fine Bone China, zu Deutsch „feines Knochenporzellan“, ist aufgrund der relativ niedrigen Brenntemperatur ursprünglich eine Form von Weichporzellan, die nach und nach zu Knochenporzellan verarbeitet wurde. Der Name „Fine Bone China“ leitet sich vom Herstellungsverfahren ab, bei welchem die Verarbeitung der Knochenasche für einen weichen und cremigen Farbstich sowie Widerstandsfähigkeit sorgt. Im 13. Jahrhundert wurde das chinesische Porzellan erstmals entdeckt und nach Europa gebracht. Italien war eine der ersten Stätten der Porzellanherstellung, im 16. Jahrhundert entwickelten die florentinischen Fürsten das „Medici-Porzellan“, es wurde als Weichporzellan bezeichnet, dessen Hauptbestandteil Erde war. Im 17. Jahrhundert folgte in Frankreich das „Frittenporzellan“, glasiges Porzellan. Im Jahre 1708 wurde Hartporzellan hergestellt. Eine Art von Weichporzellan, „Jasper Ware“, wurde ab Mitte des 18. Jahrhunderts in England produziert. 1748 wurde ein neues Patent zur Porzellanherstellung mit Knochenasche angemeldet. Ende des 18. Jahrhunderts gelang es Josiah Spode, durchscheinendes Knochenporzellan herzustellen. Seine Herstellungsmethode war produktiver und erfolgreicher als die seiner Vorgänger. Statt der Fritte verwendete er Knochenasche und Schmelzmittel. Seine Technik machte die industrielle Herstellung von Fine Bone China möglich. Hutschenreuther und dessen Werk …

Dibbern Solid Color: „Form 98“ von Herrmann Gretsch

Die Schönwalder Porzellanfabrik, ursprünglich ein Sägewerk, wurde 1879 von Johann Nicol Müller gegründet. Ende der 19. Jahrhunderts entdeckte Schönwald das Gastronomieporzellan als lukratives Verkaufsfeld. 1937 entwickelte man erstmals Hotelporzellan, das in seiner eleganten Erscheinung stets mit edlem Haushaltsporzellan konkurrieren konnte. Es wurde verschönert und zum Kernpunkt gehobener Tischkultur in Hotels und Restaurants gemacht. Mit der immerwährenden Philosophie „Hotelporzellan muss funktionell sein und den speziellen Qualitätsanforderungen der Gastronomie in jeder Hinsicht genügen“ wurde die Porzellanfabrik Schönwald zu einem der geschätzten Porzellanproduzenten der Welt, der auf vielen internationalen Märkten anerkannt und präsent ist. Das Gütesiegel „Echtes Markenporzellan“ kennzeichnet Schönwald weltweit als Garant für Professionalität, beste Material-, Verarbeitungs- und Designqualität. Hermann Gretsch, der nach einem Architekturstudium als Keramiker arbeitete, designte Geschirr und Besteck für Porzellanhersteller, wie Schönwald (als künstlerischer Mitarbeiter) und POTT. 1936 erschien die legendäre „Form 98“ aus Hotelporzellan, welches Herrmann Gretsch für Schönwald entwarf und damit die Designkompetenz der Porzellanfabrik einleitete. Es war die erste, bis ins kleinste Detail durchgearbeitete Hotelgeschirrserie in der Historie des Porzellans, die auf dem Markt erschien und ebenso die erste, bei …