Autor: Niklas Gumboldt

Die Geschichte der Tischkultur – eine immerwährende Entwicklung

Kostbares Geschirr, ein geschmackvolles Ambiente und eine bezaubernde Tischdekoration – so wird das Essen durch Tischkultur von der bloßen Nahrungsaufnahme zu einem besonderen und geselligen Geschmackserlebnis verwandelt. Außerdem definiert sich Tischkultur über das gesellige Miteinander. Tischkultur ist weitaus mehr als nur die Beachtung von Tischsitten. Es geht vielmehr um das Pflegen von Tradition, Lebensstil und den Genuss beim Essen. Das Wort „Kultur“ steht für Kommunikation und Geist– die Kunst des Lebens. Bis dahin war es ein weiter Weg: unsere Vorfahren saßen am Feuer und zerteilten die Beute mit einfachen Werkzeugen. Allerdings legte man schon damals Wert darauf, gemeinsam zu essen. In der Antike war das Speisesofa eines der wichtigsten Möbel, vor denen das Essen auf kleinen Tischen serviert wurde. Das Geschirr wurde aus Ton oder Glas hergestellt. Zum Verzehr von Suppen diente ein Brotstück, weil Löffel nicht gebräuchlich waren. Ab dem 11. Jahrhundert wurden die Tischsitten verändert, da auch vereinzelt Damen zu den Tafeln zugelassen wurden und man nun in Paaren am Tisch saß. Es wurden erstmals Tischregeln eingeführt, später wurden sie immer wichtiger. Die …

mono – ein unvergessener Klassiker in den namhaftesten Museen der Welt

mono – eine Marke, die nicht so ist wie andere. Sie steht für Innovationsgrad, Designqualität und hohen Verarbeitungsstandard eines jeden einzelnen Artikels. Diese Eigenschaften machen die Marke zum „Mitgestalter des Lebens“. Mit dem Einstieg des Bestecks mono-a, 1958 von Peter Raacke gestaltet und entworfen und 1959 auf den Markt gebracht, wurde eine vollkommen neue Ära eingeleitet. Der minimale Entwurf, der sich nur auf das Wichtigste konzentrierte: die Funktionalität. Zum ersten Mal war von Design die Rede. Filigran und doch stabil, dezent und doch ausdrucksstark, das sind die Markenzeichen der Besteckserie. Die damaligen Reaktionen hätten verschiedener nicht sein können, von strikter Ablehnung bis zur frenetischen Begeisterung, die Emotionen kochten hoch. Die hohe Qualität des Bestecks war jedoch zweifelsohne revolutionär. Die Herstellungsweise, die wenig Abfall verursacht, war auch prägend für den Ökologiegedanken. Der Name leitet sich vom sogenannten Monoblock ab, ein Stück Edelstahl woraus anfangs das Messer gestanzt wurde. Heute besteht es aus zwei Stählen: der Griff aus rostfreiem Edelstahl und die Klinge aus hochwertigem gehärtetem Klingenstahl. Zahlreiche Produkte sind in Ausstellungen und Sammlungen vieler namhafter Museen …