Alle Artikel mit dem Schlagwort: Wissen

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Porzellan aus Leidenschaft: Die Porzellanmanufaktur Fürstenberg

In unserer Konsumgesellschaft ist Geschirr in allen Formen und Farben beinahe an jeder Ecke preisgünstig zu erwerben. Qualität und Nachhaltigkeit bleiben bei diesen Produkten jedoch oft auf der Strecke. Anders bei der Porzellanmanufaktur Fürstenberg: Hier wird seit 1747 einzigartige Handwerkskunst produziert. Wir durften für euch einen exklusiven Blick in die Produktion werfen und die meisterhafte Herstellung in Handarbeit live erleben. Ein Schloss, idyllisch gelegen auf einem Hügel über der Weser. Ja, es gibt definitiv weitaus schlechtere Orte zum Arbeiten. Zugegeben: Das Schloss wird nicht mehr als Produktionsstätte genutzt. Es beheimatet heute ein Museum, das die Geschichte des Ortes und der Manufaktur nach den neuesten musealen und pädagogischen Ansprüchen vermittelt. Doch auch die modernen Produktionshallen fügen sich wunderbar ein in dieses ehrwürdige Ensemble. 100 Hände. So viele Schritte durchläuft jeder Teller, Becher oder jede Figur vom Entwurf bis zur Einlagerung. Und Hände ist genau das Stichwort: Denn der größte Teil der Produktion bei Fürstenberg ist Handarbeit. Nur so lassen sich auch kleinste Feinheiten der Porzellanobjekte modellieren und eine Perfektion bis ins letzte Detail erreichen. Beispielhaft möchten …

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Gaumenfreuden auf Rädern: Der GENUSSwagen

Unser Lieferant Robbe & Berking steht für exzellente Silberschmiedekunst. Und das schon seit 1874. Das Flensburger Traditionsunternehmen bietet seit einiger Zeit seine hochwertigen Silberbestecke nicht nur für den heimischen Gebrauch an – es stattet auch den GENUSSwagen mit feinstem Besteck aus. Was es mit diesem Gefährt auf sich hat, verraten wir euch in diesem Artikel. Foodtrucks. Ihr kennt sie sicher. Dieser Trend der rollenden Küchen, der sich auch in Deutschland seit einigen Jahren ausbreitet, bietet dabei allerlei kulinarische Leckerbissen an. Meist gehen dann Burger und andere Fast-Food-Gerichte über den Tresen. Dass das Konzept Foodtruck auch mit hochwertiger Premium-Küche funktioniert, beweist seit April 2016 der GENUSSwagen. Initiiert wurde die edle Küche auf Rädern von den drei Firmen Robbe & Berking, Caviar House & Prunier sowie Champagner Pommery. Dieses „Genuss-Trio“ ist weltweit bekannt für eine jahrzehntelange Tradition und das gewisse Etwas Luxus. Frei nach dem Motto „Streetfood auf dem Silbertablett“ rüsteten sie einen silber-schwarz glänzenden Anhänger der amerikanischen Firma Airstream mit einem edlen Interieur sowie einer hochwertigen Küche aus. Kombiniert mit geschultem Personal, darunter ein Koch der …

Musselmalet Slider

Ein Klassiker in Blau: Musselmalet gerippt von Royal Copenhagen

Es gibt immer wieder einzelne Produkte, aber auch ganze Serien, die sich über die Jahrzehnte zu wahren Designklassikern und hochgehandelten Raritäten entwickeln. So auch die Geschirrserie Musselmalet gerippt von Royal Copenhagen. Nicht nur aus dänischen, auch aus anderen skandinavischen Haushalten ist sie heute kaum noch wegzudenken. Wir stellen euch das Signature Design der dänischen Manufaktur noch mal genauer vor. Eine „1“. Sie prangt auf dem Boden jedes Tellers, jeder Tasse, jedes Bechers oder jeder Schale der Musselmalet gerippt-Serie. Und das zu Recht! Denn die blaue Bemalung des Porzellans war das erste Muster überhaupt der königlichen Manufaktur. Gegründet wurde Royal Copenhagen, oder besser gesagt die Königlich Dänische Porzellan-Manufaktur, im Jahr 1775 unter der Schirmherrschaft der dänischen Königin Juliane Marie von Braunschweig-Wolfenbüttel. Die Porzellanherstellung war ihr nicht gänzlich fremd: Ihr Bruder Karl I. von Braunschweig-Wolfenbüttel gründete die heute ebenfalls bekannte Manufaktur Fürstenberg. Eine wahre Porzellan-Familie! 🙂 Juliane Marie bestand darauf, dass jedes Stück mit einem prägnanten Zeichen versehen werden sollte: Den drei blauen Wellen. Diese symbolisieren die drei wichtigsten Gewässer Dänemarks: Den Öresund sowie den kleinen und …

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Französische Schmiedekunst mit Tradition: Forge de Laguiole

Kleine Handwerksbetriebe haben es zuweilen schwer, sich gegen die große internationale Konkurrenz durchzusetzen und müssen ihre Pforten schließen. Doch eine Schmiede in dem kleinen französischen Städtchen Laguiole widersetzt sich seit den 1980er Jahren diesem Trend. Was macht die Forge de Laguiole so besonders? Wir stellen Sie euch vor! Praktische (Taschen-)Messer als perfekte Alltagsbegleiter. So lassen sich die hochwertigen Produkte der Forge de Laguiole (zu dt. Schmiede von Laguiole) wohl am besten beschreiben. Die Firma besteht in ihrer aktuellen Form seit 1987. Doch die Anfänge der Messerherstellung reichen bis in das 19. Jahrhundert zurück. Die 1.200-Einwohner-Stadt Laguiole liegt in der Aubrac-Hochebene im französischen Zentralmassiv. Durch ihre Höhenlage knapp 1.000 Meter über dem Meeresspiegel findet man dort eine majestätische und beinahe geheimnisvolle Landschaft vor. Bekannt ist die Gegend auch für die nach der Hochebene benannten Kühen. Geprägt durch die Landwirtschaft benötigten die Bauern seit jeher kleine und praktische Geräte, die sie auch auf der Weide bei sich tragen konnten. So entwickelte im Jahr 1829 Pierre-Jean Camels das erste Klappmesser: Die Geburtsstunde des Laguiole-Messers. Über die Jahre wurden …

Inna Slider

Vom Azubi zur Geschäftsführerin: Innas Weg bei Lothar John Tischkultur

Einige von euch kennen sie sicher schon aus Laatzener Zeiten: Inna Heinrich. Nach vielen Jahren bei Lothar John Tischkultur ist sie nun seit Januar 2017 unsere Geschäftsführerin. Nach den ersten Monaten in neuer Position, ist es nun Zeit, sie euch mal genauer vorzustellen. Wie alles begann… Es war 1997, als die damals 17-jährige Inna ihren erweiterten Realschulabschluss in der Tasche hatte. Doch was sollte danach kommen? „In der Schule mochte ich sehr gerne Kunst und auch meine Lehrerin erkannte, dass ich in diesem Bereich begabt war. Sie war Stammkundin bei Herrn John und hat mich vermittelt. So kam ich zu Lothar John Tischkultur.“ Heute kaum noch vorstellbar: Ohne eine Bewerbung geschrieben zu haben, durfte sich Inna bei Herrn John persönlich vorstellen. Nach einem Gespräch bei Eis – auch das findet man heute wohl nicht mehr – bekam sie eine Lehrstelle zur Kauffrau im Einzelhandel. „Eigentlich wollte ich Schauwerbegestalterin werden und Schaufenster dekorieren. Doch meine Lehrerin überzeugte mich, dass ich meine künstlerische Neigung für Dekoration auch bei Lothar John Tischkultur anwenden könnte. Es war eine gute …

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Zwei neue „P“ für Solid Color: Petrol und Papaya.

Vielfältig. Fröhlich. Bunt. So kennt man die berühmte Solid Color-Serie von Dibbern. Das farbenfrohe Geschirr ist mittlerweile seit 1982 auf dem Markt und wurde seitdem weltweit beachtet und mit Preisen geehrt. Der Porzellanliebhaber kann inzwischen aus über 40 Farben wählen – und regelmäßig kommen neue dazu. So auch dieses Jahr. Wir stellen Sie euch vor. Papaya. Das klingt nach Sommer, Sonne, tropischen Früchten. Über die Ansicht von Papaya lässt sich vor allem eins sagen: Diese Farbe bringt pure Freude auf den Tisch. Wenn euch ein sattes Orange zu grell ist, werdet ihr dieses sanfte Orange lieben. Papaya ist so eine der Trendfarben des Sommers! Der pastellartige Farbton lässt sich zudem wunderbar kombinieren – wie eigentlich alle Dekore der Solid Color-Farbpalette. Wie wäre es beispielsweise mit einem dunklen Ton? Dieser sorgt schon fast automatisch für eine Intensivierung der Farbe – wow! Doch auch ähnliche Pastelltöne, wie zum Beispiel Smaragd oder Türkis passen zu Papaya. Ebenso harmonisieren Grautöne, wie Lichtgrau, damit. Kräftig und intensiv. Im Unterschied zum hellen Papaya kommt Petrol in einem dunkleren Gewand daher. Doch …

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Spieglein, Spieglein an der Wand, wer hat die schönste Fahne im Tellerland?

Ihr kennt sie. Ihr habt sie zuhause. Ihr nutzt sie: Teller. Aus dem täglichen Leben sind die meist runden Gebrauchsgegenstände nicht mehr wegzudenken. Doch kennt ihr die verschiedenen Arten von Tellern? Wir erweitern gerne euer Tischkultur-Wissen! Fangen wir mit den Basics an: Dem Telleraufbau. Es gibt zunächst einmal zwei Arten von Tellern. Jene mit Rand und jene ohne. Der Rand wird im Fachjargon Fahne genannt. Meist ist der Rand flach und erhöht – doch keine Regel ohne Ausnahme: Teller, die keinen Rand aufweisen, sondern nur eine Vertiefung oder flache Grundfläche haben, nennen sich Teller Coupe. Die Vertiefung des Tellers wiederum ist nach dem Gegenstand benannt, den ihr morgens im Bad nutzt: Spiegel. Von Frühstück bis Pasta: Verwendungsarten des Tellers Der Wecker klingelt, ihr seid müde, ihr wollt frühstücken. Und da das Frühstück als wichtigste Mahlzeit des Tages bekannt ist, sollte natürlich auch eine schöne Unterlage für das Frühstücksbrot oder Croissant bereitstehen. Frühstücksteller haben in aller Regel einen Durchmesser von 21 cm und kommen sowohl in der Fahnen– als auch Coupe-Form daher. Es gibt jedoch auch …

Alessandro Mendini – der Designer des Jahres 2017

Alessandro Mendini ist der Designer des Jahres. Mit diesem Titel ehrt ihn das A&W Magazin – eines der in Deutschland führenden Magazine für die Bereiche Architektur und Wohnen. Warum Alessandro Mendini geehrt wurde und was ihn und sein Schaffen besonders macht, das erläutern wir euch jetzt. Alessandro Mendini gehört zu den Designern der Postmoderne. Durch seine kritischen Ansichten dem modernen Funktionalismus gegenüber, machte er sich einen Namen. 1931 wird der Designer in Mailand geboren. Durch seinen Vater wurde Mendini schon in jungen Jahren mit der Kunst konfrontiert, denn dieser sammelte Kunstwerke der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Und diese Werke sind es, die den Designer prägen. Alessandro Mendini studierte später Architektur – aber nur mit bescheidener Motivation, denn in seinem Herzen weiß er, dass er lieber Cartoonist wäre. Walt Disney ist sein großer Held. Neben der Leidenschaft zum Zeichnen schreibt Mendini gern. Er schafft es mit dieser Passion sogar zum Chefredakteur. Seine Artikel handeln oft vom zeitgenössischem Design, welches ihm zu formal und zu unsinnlich erschien. In den 70er Jahren gehört Mendini einer Protestbewegegung an, …

Hart- und Knochenporzellan

Das Porzellanhandwerk ist eine Kunst. Und die Ergebnisse dieser Kunst finden sich seit vielen, vielen Jahren in unseren Häusern wieder. Auch wenn das Image von Porzellan immer mal wieder mit Assoziationen wie alt oder altmodisch konfrontiert wird, so besteht für den Großteil der Menschen kein Zweifel, dass Porzellan eine überzeugende und stilvolle Klassik besitzt und ihren zeitlosen Geist nicht verliert. Porzellan gehört der Gruppe der Keramik an und besteht aus tonmineralhaltigen Rohstoffen, die verarbeitet, geformt und gebrannt werden. Im Allgemeinen erkennt man Porzellan am tollen Glanz der Oberfläche. Außerdem saugt es kein Wasser auf. Es wird aber in unterschiedlichen Arten unterteilt. Die für uns bekanntesten und relevantesten Arten sind das Hartporzellan und das Knochenporzellan. Hartporzellan Hartporzellan ist bei uns in Deutschland das am häufigsten erzeugte Porzellan. Der wesentliche Bestandteil ist Kaolin – und zwar in einer Höhe von 50 %. Feldspalt und Quarz teilen sich die restlichen Anteile zu jeweils 25 %. Bei einer Temperatur von 1400 bis 1500 °C fängt die Feldspaltglasur an zu schmelzen. Gleichzeitig sintiert auch der darunterliegende Scherben. So entsteht zum …