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Scandi Weihnachten mit Kähler Hammershøi Jul

Glaubt ihr es? Das Jahr geht schon wieder schneller vorbei, als gedacht und bald steht Weihnachten vor der Tür. Wie praktisch, dass Kähler Design passenderweise eine Weihnachtsedition seines klassischen Geschirrs präsentiert hat: Kähler Hammershøi Christmas. Wir stellen euch das neue Weihnachtsgeschirr vor.

Die Advents- und Weihnachtszeit. Kaum eine Zeit des Jahres kommt so stimmungsvoll daher; voller Gemütlichkeit im trauten Heim. Doch nicht nur weihnachtliche Dekoration liegt hoch im Kurs, nein, auch der Tisch soll mittlerweile festlich gedeckt sein. Abhilfe schafft ein elegantes Weihnachtsservice.

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Nordische Weihnacht: Kähler Hammershøi Jul (Bildquelle: Kähler Design)

Modernes Weihnachten mit Kähler Hammershøi Jul

Die markanten Rillen von Kähler Hammershøi kennt wohl jeder in Dänemark – doch auch in Deutschland hat das profilierte Design, das Vasen, Schalen, Teller und Becher verziert, zahlreiche Anhänger. Nun wurde das klassische weiße Geschirr der Hammershøi-Serie von der Künstlerin Rikke Jacobsen mit weihnachtlichen Dekoren neu gestaltet.

Jacobsen setzt dabei vor allem auf die Verbindung von Tradition und Moderne. „Es war ein einzigartiges Erlebnis, an der Entwicklung des ersten Weihnachtsgeschirrs von Kähler mitzuarbeiten“, sagt die Künstlerin stolz. Für sie ist die Hammershøi-Serie „das elegante und zeitlose Design schlechthin“. Bei ihren Aquarell-Entwürfen hatte sie immer vor Augen, dieses mit traditionellen weihnachtlichen Elementen in einem modernen Stil zu kombinieren.

Kähler Weihnachtsservice mit traditionellen Details

Herausgekommen ist ein stilvolles Geschirrset, das Jacobsen mit zahlreichen traditionellen Weihnachtssymbolen dekoriert hat. Geschichtlich verwurzelte und liebgewonnene Motive der nordischen Weihnacht, wie Nussknacker, Trommeln und Trompete, Weihnachtsherzen oder Christbaumkugeln verteilen sich elegant und zeitgemäß interpretiert auf dem Hammershøi Jul-Geschirr. Jedes einzelne Teil von Kähler Christmas wird zudem von Lärchenzweigen geschmückt, das alle Produkte der Serie untereinander verbindet. Ein Element mit gewisser Modernität, jedoch auch mit klarem Bezug zu Weihnachten und seinen Dekorationstraditionen.

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Traditionelle Weihnachtssymbole schmücken die einzelnen Teile. (Bildquelle: Kähler Design)

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Feine Details: Hammershøi Jul Weihnachtstasse. (Bildquelle: Kähler Design)

Hammershoi Jul bietet euch jedoch nicht nur drei verschiedene flache und einen tiefen Teller sowie einer Tasse, sondern auch eine Christbaumkugel und eine festliche Kalenderkerze zur perfekt abgerundeten weihnachtlichen Dekoration eures Zuhauses. Auch diese weisen die schönen Dekore des Geschirrs auf und – natürlich – die charakteristischen Hammershøi-Rillen. So könnt ihr das Wohnzimmer in eine funkelnde Weihnachtsatmosphäre mit hellem Kerzenschein tauchen, während Fenster oder der Weihnachtsbaum mit der bezaubernden Christbaumkugel eine zauberhafte Dekoration bekommen.

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Verschiedene Teller bieten einen vielfältigen Einsatz. (Bildquelle: Kähler Design)

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Dekorativ: Hammershøi Jul Christbaumkugel. (Bildquelle: Kähler Design)

Wir finden: Rikke Jacobsen ist mit dem Kähler Weihnachtsservice ein modernes Design gelungen, das sich durch seine traditionellen Motive auszeichnet. Gerade die Verbindung der zeitlosen Hammershøi-Kollektion mit moderner Gestaltung macht das neue Kähler Weihnachtsgeschirr zu einer festlich-schönen Alternative zu altbekannten nordischen Weihnachtsklassikern, wie beispielsweise Royal Copenhagen Christmas.

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Rotter Glas – Kristallglas in Perfektion

Von Schlesien hinaus in die Welt: Die Glasmanufaktur Rotter Glas veredelt nun schon in 4. Generation feinstes Kristallglas. Was mit Franz Rotter im 19. Jahrhundert begann, lässt sich heute als traditionelles Familienunternehmen erster Güte bezeichnen. Heute werden die funkelnden Kunstwerke aus Glas in Lübeck produziert. Wir stellen euch Rotter Glas vor und berichten, was es mit dem Bestseller der Firma auf sich hat – dem Kugelbecher.

Kleine Schätze, hergestellt aus edlem Kristallglas. So lassen sich die schillernden Gläser der Lübecker Manufaktur Rotter Glas mit Fug und Recht bezeichnen. Für ihre Herstellung sind bis zu 15 Stunden nötig, zahlreiche Arbeitsschritte bis zum finalen Produkt – und alle werden bis heute in sorgfältiger Handarbeit hergestellt. Ganz so, wie Franz Rotter einst begann.

Carl Rotter – Mit dem Kugelbohrverfahren zum Erfolg

Der Namensgeber der Firma besaß eine ansehnliche Glasschleiferei mit 40 Facharbeitern. Bei der Bevölkerung war die Arbeitsstätte als „Rotter Schleife“ bekannt und geschätzt. Auch der 1895 geborene Sohn, Carl Rotter, begeisterte sich für das väterliche Geschäft. Nach erfolgreich abgeschlossener Berufsausbildung strebte der junge Carl nach Höherem: Er arbeitete an einem Verfahren, mit dem sich Kugeln ins Glas einschleifen ließen. 1929 war es dann soweit – das von Carl Rotter entwickelte Kugelbohrverfahren wurde vom Patentamt Berlin als technische Neuerung bestätigt. Noch heute wird in Lübeck nach diesem Verfahren produziert – und so das handwerkliche Erbe Carl Rotters weitergeführt.

In Lübeck begann nach dem Zweiten Weltkrieg der Wiederaufbau von Rotter Glas. 1948 eröffnete Carl Rotter zusammen mit seiner Frau Margarete die erste Werkstatt. Nun kam sein Kugelbohr-Verfahren voll zum Tragen: Er nutzte es, um milchiges Pressglas – andere Rohstoffe waren nach Kriegsende nicht zu bekommen – zu beschleifen: Geboren war der Kugelbecher – bis heute Markenzeichen von Rotter Glas. Durch seinen faszinierenden Kaleidoskop-Effekt wurde der Becher über die Grenzen Lübecks bekannt. Der Erfolg von Rotter Glas nahm seinen Lauf.

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Feinstes Kristallglas: Der Kugelbecher (Mitte) ist das Markenzeichen von Rotter Glas

Schliffe und Dekore von geübter Meisterhand

Der Kugelbecher ist jedoch nur ein Meisterstück unter vielen bei Rotter Glas. Tag für Tag arbeiten Glasveredeler an sorgfältig geschliffenen Objekten. Jedes Einzelne ist durch die traditionelle Handarbeit ein Unikat. Neben dem Kugelbohrverfahren sind so über die Jahrzehnte weitere formvollendete Schliffe und Dekore entstanden, die ständig weiterentwickelt werden. Die hohe Qualität der Glasobjekte wird durch eine dreijährige Ausbildung gesichert, doch erst nach weiteren sieben Jahren besitzen die Glasveredeler genug handwerkliches Können für eine einwandfreie Herstellung der Dekore. Durch die Ausbildung sichert Rotter Glas zudem die Zukunft des traditionellen Glashandwerks – einfach klasse!

Hinter den innovativen Schliffen stecken außerdem oft einzigartige Geschichten. So ist eine Serie nach Carl Rotters Ehefrau Margarete benannt. Der Rotter Becher Margarete symbolisiert die verschiedenen Phasen einer Beziehung – künstlerisch veranschaulicht durch unterschiedliche Schleiftechniken. Kein anderer Schliff erfordert so viel Schleifsteine und Know-How wie dieser. So werden die „schwierigen Momente“ der Ehe werden durch eine Schnecke dargestellt. Während des Schleifens darf nicht abgesetzt werden – eine sorgfältige Arbeitsweise und viel Kraft muss hier angewendet werden. Die zarten Linien der Spirale hingegen erfordern feinstes Fingerspitzengefühl und Geduld. Blickt der Betrachter durch die klare Kugel, werden große Herausforderungen auf einmal ganz klein.

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Perfektes Geschenk zur Hochzeit: Rotter Becher Margarete

Ganz anders Rotter Lago. Dieses Dekor wurde einst von einem Scheich aus Dubai in Auftrag gegeben. Er wünschte sich seine eigenen Schliffe und ließ sich diese von Rotter entwerfen. Das 10-jährige Nutzungsrecht wurde per Handschlag auf der Pariser Messe Maison et Objet besiegelt. Die das Glas umrundenden Streifen wirken wie die still ruhende Wasseroberfläche eines Sees. Die großen, klaren Kugeln wie Luftbläschen im Wasser. Mittlerweile ist Rotter Lago ein Bestseller der Glas Manufaktur.

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Entworfen für einen Scheich aus Dubai: Rotter Becher Lollipop und Lago

Bestens aufgestellt in die Zukunft

Nach Carl Rotters Tod 1968 übernahm zunächst Ehefrau Margarete die Firmenleitung und später Sohn Wolfgang. Seit 2013 führt nun Birgit Rotter die Geschäfte der Glasmanufaktur. Sie ist damit die Hüterin des funkelnden Erbes Carl Rotters, dessen kreative Ideen zur Glasgestaltung bis heute weiterleben. Rotter Glas verbindet traditionelles Glashandwerk und modernes, zeitloses Design. Und so werden in Lübeck auch weiterhin kleine Juwele eleganter Tischkultur produziert, die zahlreiche Tische nicht nur in Deutschland mit ihrem Funkeln bereichern.

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Das weiße Gold aus Hohenberg: Workshop bei der Porzellanmanufaktur Dibbern

Für Zwei von uns hieß es mal wieder: Auf nach Bayern zur Porzellanmanufaktur Dibbern. Das traditionsreiche Unternehmen hatte vom 23. bis 25. September 2018 zum Workshop geladen und so machten sich Corinna und ich auf die Reise ins malerische Hohenberg in Oberfranken. Für euch blicken wir zurück auf die Schulung. Kommt mit in die faszinierende Welt des weißen Goldes!

Porzellan begleitet mit seiner Eleganz in verschiedensten Formen und Farben die menschliche Kultur seit mehreren tausend Jahren. Bei unserem Besuch im Dibbern-Werk in Bayern konnten wir eindrucksvoll feststellen: Das edle Material hat nichts von seiner Faszination eingebüßt.

Sonntag hieß es zunächst einmal: „Alles einsteigen, bitte!“. Auf uns wartete eine knapp 5 1/2 stündige Bahnfahrt. So ging es mit ICE bis Nürnberg und von dort aus weiter mit der Regionalbahn durch die hügelige Landschaft Frankens nach Markredwitz. Mit dem Taxi gelangten wir dann ins Hotel im Kurort Bad Alexandersbad. Nachdem die Zimmer fix bezogen waren, erkundeten wir noch ein wenig die kleine bayerische Ortschaft. Am Abend stand dann der erste Programmpunkt an: Ein gemeinsames Abendessen zum ersten Kennenlernen. Bei Filet vom Rind, Wein und leckerem Dessert entwickelten sich schnell angeregte Gespräche zwischen den 25 Workshop-Teilnehmerinnen und -teilnehmern.

Dibbern Porzellanmanufaktur in Hohenberg

Montagfrüh wurde sich am reichhaltigen Frühstücksbuffet gestärkt, bevor wir mit Bussen in die 15 Minuten entfernte Manufaktur aufbrachen. Die altehrwürdigen Gebäude bieten eine jahrhundertealte Geschichte: 1814 gründete Carolus Magnus Hutschenreuther an diesem Standort die erste private Porzellanmanufaktur, nachdem es 1708 erstmals in Deutschland gelungen war, Porzellan herzustellen. Das Werk wurde 1997 schließlich von Dibbern wiedereröffnet.
Nach einer kurzen Einführung durch Geschäftsführer Ben Dibbern, ging es direkt zum Highlight des Workshops über: Der Werksbesichtigung. Hier präsentierte uns Werksleiter Peter Fischer die zahlreichen Arbeitsplätze und -schritte der Fine Bone China-Produktion. Fine Bone China – ein aus dem Englischen stammender Begriff für sehr feines Porzellan („china“) mit einem hohen Anteil an Knochenasche („bone“) –  ist die technisch und handwerklich anspruchsvollste Fertigung im keramischen Bereich. Der hohe Anteil an Knochenasche, der Calciumphosphat enthält, trägt zu einer enormen Dichte und Festigkeit, bei gleichzeitiger Dünnwandigkeit und hoher Transparenz, bei.

Erste Station im Werk war die Gießerei. Hier werden alle Hohlteile, wie Vasen, Terrinen oder Kannen, produziert. Die flüssige Porzellanmasse wird dabei in eine vorgefertigte Gipsform gegossen. Dadurch kann auch die Wandstärke des Porzellanscherbens beeinflusst werden. Der Gips entzieht der Porzellanmasse die Feuchtigkeit und es entsteht so eine erste Form zur Weiterverarbeitung. Diese wird folgend verputzt und entgratet und gegebenenfalls werden noch weitere Produktteile „angarniert“, also angebracht,  wie beispielsweise der Henkel an eine Tasse.

Das erste Modell einer Teekanne nach dem Gießen in die dafür speziell hergestellte Gipsform

Angarnieren der Tassenhenkel per Hand

Fertig verputzte Tasse

Ein weiterer wichtiger Produktionsschritt und größter Unterschied zur Porzellan-Massenproduktion ist die Dreherei. Nach handwerklicher Tradition werden bei Dibbern die Teller und Schalen, wie der Name bereits vermuten lässt, per Hand gedreht. Die Porzellanmasse erhält dabei eine weitaus höhere Dichte als beim isostatischen Pressen, das in der industriellen Massenfertigung von Porzellan eingesetzt wird, und ist damit qualitätiv hochwertiger. Außerdem wird beim Drehen der Dibbern Flachteile eine enorme Kantenschlagfestigkeit erzielt, die 7x höher ist als bei anderen Bone China Produkten. So erhalten selbst dünnwandige Dibbern-Teller höchste Stabilität und garantieren größte Alltagstauglichkeit.

Fertig gedrehter Fine Bone China Teller

Ob gegossen oder gedreht: Alle Dibbern Fine Bone China Produkte durchlaufen dann ersten Biskuitbrand bei circa 1250 Grad Celsius, anschließendes Glätten der Oberflächen und Glasieren, den Glasurbrand bei 1150 Grad Celsius und folgendem Polieren der Standflächen. Die Dibbern Serien mit Dekoren werden zusätzlich mit dem entsprechendem Dekor versehen, das durch den Dekorbrand bei um die 860 Grad Celsius mit der Glasur verschmilzt. Abschließend geht es zur Endkontrolle und die edlen Porzellanprodukte sind bereit für den Versand.

Blick in den Ofen des Biskuitbrands.

Mit Glasur überzogene Schalen – die rosa Farbe verschwindet beim Brennen komplett.

Nach so viel grandiosen Eindrücken wurde erst mal das Mittagessen gereicht und nach der Pause die fachlichen Schulungsinhalte zu Fine Bone China vermittelt. Mit viel Input im Kopf ging es am späten Nachmittag zurück ins Hotel. Der Montag wurde bei einem zünftigen Essen und in uriger Atmosphäre im „Wirthaus im Gut“ sehr delikat abgeschlossen.

Der Dienstag stand dann ganz im Zeichen von Dibbern Solid Color. Das farbenfrohe Geschirr, das mittlerweile in 49 Farben erhältlich ist, kennt ihr sicher alle. Wir durften einmal live erleben, wie das bereits gebrannte Porzellan mit geübter Hand besprüht wurde und so seine typische, satte Farbgebung bekommt. Nach dem schulischen Teil wartete dann noch eine kulinarische Überraschung auf uns: Wir durften uns mit den zahlreichen Fine Bone China Teller, Schälchen und Platten austoben und das feine Anrichten von jeweils Vorspeise, Hauptgang und Dessert üben – und natürlich anschließend auch verspeisen. Eine Food-Stylistin präsentierte dazu passend ihre herausragenden Kreationen und demonstrierte eindrücklich, wie wir das edle Dibbern Fine Bone China praktisch anwenden können. Ein wahrlich wunderbarer Abschluss des Workshops!

Links: Endprodukte von Solid Color. Rechts: Glasierter Teller mit Lackmaske.

Besprühen des Tellers mit Farbe per Hand.

Stilvolles Anrichten mit Dibbern Fine Bone China!

Mit diesen tollen Eindrücken und viel neuem Wissen im Kopf machten wir uns auf die Heimreise. Vielen Dank an dieser Stelle für die Einladung und die kompetente Seminarleitung! Es hat uns sehr viel Freude bereitet 🙂 Ihr wollt nun auch mal das edle Fine Bone China oder farbenfrohe Solid Color erleben? Kommt gerne zu uns ins Geschäft – wir beraten euch gerne!

Corinna und Niklas vor dem Dibbern Werk – glückliche Workshop-Teilnehmer!

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Azubis im Interview Teil 2 – Hey, Lena!

Uuuund die letzte im Bunde soll natürlich auch noch vorgestellt werden. Ihr habt es ja vielleicht schon mitbekommen: Seit Anfang September verstärkt nun auch Lena unser Tischkultur-Office-Team. Begrüßt mit uns die fröhliche Tanzliebhaberin.

Die ersten Wochen bei Lothar John Tischkultur sind um. Wie gefällt es dir bisher?

Ich bin schon sehr begeistert, muss ich sagen! Ich komme super mit dem Rest des Teams zurecht, wir verstehen uns sowieso alle bereits sehr gut. So machen die tägliche Arbeit und die anfallenden Aufgaben natürlich gleich viel mehr Spaß. Die familiäre Stimmung im Team wurde bereits von allen angesprochen: Dem kann ich nur zustimmen.

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Dass sich entspanntes, aber dennoch konzentriertes Arbeiten nicht ausschließen: Lena ist der Beweis.

Wieso hast du dich für diese Ausbildung entschieden?

Ich fand, dass diese Ausbildung zu mir und meinen Interessen passt. Ich interesse mich schon länger für Marketing und was damit zusammenhängt. Die Kombination zwischen kreativer Arbeit und wirtschaftlichen Themen spricht mich sehr an. Ich bin, wie Yola, davon überzeugt, dass dieser Ausbildungsberuf eine gute Basis für meine Zukunft ist.

Und wieso genau bei Lothar John Tischkultur?

Das Gefühl hat von Anfang an gestimmt! Und es wird ja oft gesagt: Hör lieber auf dein Bauchgefühl, wenn du dich wohlfühlst dabei, dann mach es. Die Stimmung im Office ist sehr angenehm, die familiäre Unternehmensstruktur tut dazu ihr Übriges. Außerdem hat mich euer Auftritt beim Vorstellungsgespräch und auch online überzeugt, mich letztendlich für euch zu entscheiden.

Was machst du Schönes, wenn du nicht gerade bei uns im Büro sitzt?

Ich gehe so oft es geht zum Tanzen. Die Musik fühlen, die verschiedenen Tanzschritte und einfach die Bewegung an sich: Das ist ein toller Ausgleich zum Arbeitsalltag. Außerdem mache ich daneben noch was für die Fitness und besuche das Gym. Letztens habe ich dort mit Kickboxen angefangen, das ist richtig dynamisch und auch ordentlicht anstrengend (lacht).

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Strahlende Azubis? Können wir!

Einen kleinen Einblick in unsere Produktvielfalt hast du bereits erhalten. Hast du schon ein Lieblingsprodukt? Wenn ja, welches?

Ein konkretes Lieblingsprodukt habe ich noch nicht, nein. Ich bin aber von eurer großen Auswahl sehr überrascht und freue mich, mich damit weiter auseinander zu setzen. Was ich allerdings bereits süß finde, sind die Hoptimisten. Die sind echt knuffig und hüpfen fröhlich auf und ab. Ein wenig Tischkultur-Erfahrung bringe ich auch mit: Meine Eltern hatten und haben immernoch ganz viel Dibbern-Geschirr zuhause. Vor allem Solid Color. Und ich decke bis heut gerne den Tisch ein damit.

Liebe Lena, wir freuen uns, dass du bei uns im Team bist und wünschen dir für die Ausbildung nur das Beste!

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Ein iittala-Designklassiker feiert Geburtstag: Ultima Thule wird 50!

Schmelzendes Eis stand Pate als Inspiration für diese Kollektion, die nordischer kaum sein könnte: Ultima Thule von iittala. 2018 darf gratuliert werden zum 50. Jubiläum. Die ikonische Oberfläche der fein gearbeiteten Glasobjekte mit ihren markanten Rillen und Furchen ist heute beliebter denn je. Zeit genug, dem Klassiker von Tapio Wirkkala ein edles Make-Over zu verpassen: Ultima Thule präsentiert sich im stilvollen regenblauen Gewand. Und wir präsentieren euch die Hintergründe zum Geburtstagskind.

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Inari. So heißt die entlegene Gegend in Lappland, in die sich Tapio Wirkkala in den 1960er Jahren zurückzog, um seine legendäre Ultima Thule Kollektion zu entwerfen. Fernab vom hektischen Alltag und den sein Leben vorher bestimmenden Reisestrapazen, fand er genug Ruhe und Muße, um stundenlang jene Formen zu entwickeln, die bis heute der Glasherstellung dienen. Wirkkala, einer der Wegbereiter modernen finnischen Designs, kreierte in diesen Tagen im ländlichen Finnland eines der bekanntesten Designs iittalas.

Ein Mythos. In Glas verewigt.

Ultima Thule. Wieso genau dieser Name? Schon im Mittelalter war unter Ultima Thule ein mythischer Ort gemeint, hoch oben im Norden, der an den Grenzen der damals bekannten Welt lag. Und auch heute wird mit diesem Namen der nördlichste Landpunkt der Erde bezeichnet.

So kommt es also nicht von ungefähr, dass dieser passende Name für die legendäre iittala-Glaskollektion gewählt wurde. Die finnische Natur war die größte Inspirationsquelle für Wirkkala, der gerne auch altes oder verbranntes Holz für seine Entwürfe gebrauchte. Und so entstand auch die Ultima Thule Form, die den grandiosen Effekt schmelzenden Eises hervorruft, in der abgelegenen Holzhütte unter dieser Prämisse. Zusammen mit einem Team von Glasbläsern wurde die Technik über tausende Stunden hinweg perfektioniert – eine nordische Erfolgsgeschichte.

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Ultima Thule Rain – Eiskalt neu interpretiert

Das 50. Jubiläum von Ultima Thule markiert nun diese tiefe Verbundenheit zur nordischen Natur – festgehalten in meisterhaft bearbeitetem Glas. Die Jubiläumsserie Ultima Thule Rain kommt im edlen Blau daher und erinnert an dunkle Polarnächte im tiefsten Norden – ganz dem Mythos von Ultima Thule entsprechend. Auch die Vorstellung an gefrorene Bachläufe und weite, schneebedeckte Ebenen in Finnland ist mehr als naheliegend. Erhältlich sind Schalen, Windlicht, Gläser sowie ein Gläser-Set mit Karaffe.

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Also: Lasst euch mit Ultima Thule Rain in den hohen Norden versetzen und erlebt den Skandi-Klassiker mit der einzigartigen Haptik auf eine erfrischend neue Art und Weise.

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Lothar John Inside: Tischkultur trifft Kunst

Ein Hobby nur für Reiche? Kunst sammeln wird von vielen als elitäre Freizeitbeschäftigung der Bessergestellten angesehen. Doch stimmt dieser Stereotyp in Gänze? Müsst ihr erst im Lotto gewonnen oder geerbt haben, um euer Kunstinteresse auch materiell ausleben zu können? Wir sagen: Das geht auch mit relativ kleinen Summen. Was ihr außerdem noch beachten solltet beim Kunstkauf und welche Werke es unserem Gründer angetan haben, möchten wir euch in diesem Blogpost verraten.

Vielleicht kommt euch diese Situation bekannt vor: In jungen Jahren schleppten euch eure Eltern ins städtische Kunstmuseum. Die Elternteile voller Vorfreude auf die Heranführung und Vermittlung kultureller Inhalte, ihr eher semi begeistert und in Vorfreude, das Museum schnellstmöglich wieder zu verlassen. Dass diese erzieherische Maßnahme nicht bei allen gefruchtet hat, steht außer Frage. Doch bei einigen von euch wurde sicherlich das Interesse für Kunst geweckt. Nun, mittlerweile um einige Jahre älter und reifer, wollt ihr euch selbst ein oder mehrere Werke zulegen. Doch wie nun an die Unternehmung Kunstkauf herangehen?

Recherche, Recherche, Recherche!

Wie bei so vielen anderen Kaufentscheidungen, gilt auch bei der Anschaffung von Kunstwerken: Eine gute Recherche ist unerlässlich. Sicherlich habt ihr schon eine grobe Vorstellung davon, was ihr erwerben wollt, sei es Epoche, Kunstrichtung oder gar ein bestimmter Künstler. Folgt auf jedem Fall eurem Herzen, schaut, was euch emotional berührt und stellt euch die Frage „Möchte ich dieses Werk täglich bei mir an der Wand sehen?“. Es ist jedoch auch eine Variante, nicht nur danach zu gehen, was gefällt, sondern auch ein wenig danach, was intellektuell herausfordernd ist und womit ihr euch künstlerisch auseinander setzen könnt. Ein Mittelweg zwischen diesen beiden Vorschlägen ist sicherlich eine mehr als solide Basis für euren Kauf. Wichtig: Lasst euch bei der Recherche nicht hetzen und lasst auch mal verschiedene Werke des Künstlers auf euch wirken, um eine finale Entscheidung zu treffen.

Habt ihr euer Werk gefunden? Perfekt! Nun gilt es, detaillierte Informationen zum Künstler herauszufinden. Lasst euch unterstützen von Kunstexperten in Galerien, Auktionshäusern oder Museen. Diese Personen kennen sich in der Branche aus und können euch so den ein oder anderen guten Ratschlag erteilen und Empfehlungen aussprechen. Bei Werken von jungen Künstlern lohnt sich zudem herauszufinden, ob er noch weitere Projekte geplant hat. Eine langfristige Planung erhöht nämlich die Chance, dass dieser Nachwuchskünstler in absehbarer Zeit selbst zu einer erfolgreichen Größe in der Kunstwelt aufsteigt – und so der Wert seiner Kunstwerke steigt.

Kleiner Preis – große Werke?

Doch müsst ihr nun tief in die Tasche greifen, um ein ordentliches Kunstwerk zu erstehen? Jein. Natürlich gibt es einige künstlerische Schätze der vergangenen Jahrhunderte nicht zum Schnäppchenpreis. Ihr könnt jedoch schon für wenige 100 Euro aufwärts schöne Kunstauflagen, limitierte Print-Editionen und einzigartige Kunstfotografien von aufstrebenden Künstlern erwerben. Dies ist auch in Onlinegalerien möglich.

Sollte euch nun die Kunstsammler-Leidenschaft gepackt haben und ihr wollt weitere Werke anschaffen, ist es ratsam, sich noch genauer mit der Kunst-Szene zu beschäftigen. Ihr könnt beispielsweise in Kunstmagazinen stöbern und euch informieren. Denkt auch immer daran, dass ihr euren Kunst-Schätzen eine Seele einhaucht, dass sie zusammenpassen und sie so eine „Geschichte“ erzählen. So springt der Zauber, den ihr für die Werke empfindet, auch auf andere Betrachter über.

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Wulf Hartmann: „Große Spirale“, 1993. Hergestellt aus Holz, Pappe, Kleber. Dazu „gebrannt, geschrubbt, versiegelt“.

Worpsweder Kunst bei Lothar John Tischkultur

Unser Gründer Lothar John fand seine „künstlerische Heimat“ bei einem Künstler aus Worpswede – einer Gemeinde, die bekannt ist für ihre 1889 gegründete Künstlerkolonie. Wulf Hartmann, geboren 1942, studierte an der Fachhochschule Hannover Design und Plastisches Gestalten. Unter anderem stellte er danach im Kunstverein Hannover, in der Kunsthalle Oldenburg sowie Darmstadt aus. Seine Werke fanden auch beim ehemaligen Bundeskanzleramt in Bonn Anklang, das Werke von ihm ankaufte.

Bei der Betrachtung seiner Stücke fällt sofort auf, dass alle etwas Geheimnisvolles, Mystisches ausstrahlen. Auch Vergänglichkeit wird betont – hervorgehoben durch zahlreiche gezielte Verbrennungen der jeweiligen Arbeitsmaterialien. Hier arbeitete Hartmann äußerst kreativ: Er nutzte nicht nur Öl und Leinwand, sondern auch Holz, Pappe, Jute, Messing oder feuerverzinkte Plattennägel und kreierte aus diesen verschiedenen „Zutaten“ künstlerische Werke, die zur Interpretation einladen.

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Beispiel für die Verwendung von Messing und Jute. Auch hier ist das künstlerische Mittel der Verbrennungen zu erkennen.

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„Arabisches Kreuz“, 1992. Beispiel für seine Arbeit mit feuerverzinkten Plattennägeln. Für das Kreuz wurden insgesamt 20.000 Stück verwendet.

Detailansicht der Plattennägel

Euch haben unsere Eindrücke der Werke von Wulf Hartmann gefallen und ihr habt Interesse daran, diese mal zu besichtigen? Schreibt uns gerne eine E-Mail oder ruft uns an (https://www.lotharjohn.de/contact/).

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Bauhaus-Klassiker: Wilhelm Wagenfeld und seine „Form 639“

Zeitlos. Elegant. Höchst funktional. Alles Zuschreibungen, die heute für Klassiker des Produktdesigns verwendet werden. Eine konsequent funktionale Formgebung verfolgte auch Wilhelm Wagenfeld bei seinen Entwürfen. Sein „Geschirrservice 639“ ist ein bis heute produzierter Meilenstein der Porzellangestaltung. Wir präsentieren euch den Bauhaus-Schüler und geben Einblicke in sein Tischkultur-Meisterstück.

Als Wilhelm Wagenfeld 1934 seine Geschirrserie Form 639 für die Porzellanmanufaktur Fürstenberg entwarf, ahnte er sicher noch nichts vom glorreichen Ruhm, der dem Porzellanservice später zuteil werden sollte. Die Bezeichnung „klassisch schön“ passt bei dieser Kollektion mehr als genau. Denn Wagenfeld gestaltete auch dieses Produkt nach seiner Maxime „Alles Brauchbare muss schön sein, anders erfüllen die Dinge nicht ihren Sinn“. Doch wer war der Mann, der solch beinahe poetischen Grundsätze vertrat?

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Konzentrierter Bauhaus-Schüler: Wilhelm Wagenfeld. Bild: FÜRSTENBERG

Wilhelm Wagenfeld wurde am 15. April 1900 im Bremer Stadtteil Walle als erstes von drei Kindern geboren. Seine vierjährige Lehre zum Industriezeichner in der Silberwarenfabrik Koch & Bergfeld ab 1914 brachte ihm das erste nötige Handwerkszeug bei. Ab 1916 besuchte Wagenfeld zudem gleichzeitig die Bremer Kunstgewerbeschule, wo er drei Jahre verbrachte. Seine Begeisterung für Kunst lebte er anschließend in der Zeichenakademie in Hanau weiter aus. Dort erweiterte er sein Wissen in der Fachschule für Edelmetalle und ließ sich zum Silberschmied ausbilden.

Im Jahr 1923 dann ein weiterer, entscheidender Schritt in der Karriere von Wagenfeld. Er nahm an einer Vorklasse des Weimarer Bauhauses teil und studierte dort in der Metallwerkstatt unter Führung von László Moholy-Nagy. Ein Jahr später entstand dann ein Objekt, das heute Ikonenstatus besitzt: Die Bauhaus-Leuchte, die heute auch nach dem Gestalter benannte Wagendfeld-Lampe. Die Grundsätze der Bauhaus-Bewegung hatte er schnell verinnerlicht und handelte in seinen Entwürfen danach.

Das Staatliche Bauhaus wurde 1919 von Walter Gropius in Weimar gegründet. In seiner Zielsetzung war es für damalige Verhältnisse ziemlich revolutionär: Angestrebt wurde eine Wiederbelebung des Kunsthandwerks in Abgrenzung zur industriellen Massenproduktion von seriell kopierten Ornamenten und Formen. Gestalterisch sollte eine neue Formensprache entwickelt werden, die der industriellen Fertigung genügt. Nach Stationen in Dessau (1925 – 1932) und kurzzeitig in Berlin war das Bauhaus 1933 schließlich aufgrund von Repressalien der Nationalsozialisten zur Selbstauflösung gezwungen. Durch die Emigration vieler Bauhaus-Schüler wurden die Ideen jedoch weiterhin weltweit verbreitet. Die Bauhaus-Schule ist in ihrer Resonanz und ihren Design-Maximen bis heute prägend für die moderne Kunst und Architektur.
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Designklassiker im Geist des Bauhauses: Kaffeeservice der Form 639. Bild: FÜRSTENBERG

Dem heute wohl bekanntesten Bauhaus-Leitsatz Form folgt Funktion fühlte auch Wagenfeld sich verpflichtet. Sein Service 639, das er für die Manufaktur Fürstenberg gestaltete, entspringt genau diesem Prinzip. Wagenfelds Grundidee war, elegante und zeitlose Geschirrservices zu entwerfen, die sich individuell zusammen stellen ließen sowie nach und nach um neue Teile erweitert werden können. Die einzelnen Objekte charakterisiert, dass Material, Funktionalität und Gestaltung eine Einheit bilden. Das schlichte Geschirr mit den klaren Formen wird durch gefällige Rundungen betont. Die aufgesetzten Griffe der Deckel und Kannen hat Wagenfeld scheibenförmig gestaltet und mit kurzen Stielen mit dem Produkt verbunden – eben höchst funktional und dabei klassische Eleganz ausstrahlend. Das schlichte Design des Service 639 war derart gelungen, dass es auf der Pariser Weltausstellung 1937 mit einer Goldmedaille ausgezeichnet wurde.

Und auch heute noch glänzt die zeitlose Geschirrkollektion, die mittlerweile bei Fürstenberg unter dem ehrenden Namen WAGENFELD produziert wird, durch anhaltende Aktualität. Neben dem schlicht weißen Erstentwurf ist zudem das Dekor „Schwarze Linie“ erhältlich. Eine feine, schwarze Linie ziert die Ränder der Objekte und verleiht dem Service einen zurückhaltenden Kontrast.

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Edler Schwarz-Weiß-Kontrast: Wagenfeld Dekor „Schwarze Linie“. Bild: FÜRSTENBERG

Fürstenberg WAGENFELD – eine Geschirrserie, die den fortschrittlichen Bauhaus-Geist atmet und dessen gestalterische Leidenschaft ihres Designers, der 1990 starb, bis in die Gegenwart spürbar ist.

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Designklassiker mit Pfiff: Alessi 9093 Wasserkessel

Some like it hot – nicht nur ein bekannter Filmtitel, sondern auch beim Zubereiten von heißem Wasser sehr passend. Mit einem Wasserkocher ist diese Aufgabe mittlerweile zum Kinderspiel geworden. Über die reine Funktion hinausgehend, gibt es jedoch ausgewählte Alltagshelfer, die auch aufgrund ihres Designs die Küche optisch verschönern: Der Alessi Wasserkessel mit der einprägsamen Artikelnummer 9093 ist so ein außergewöhnliches Objekt. Wir stellen euch den Designklassiker vor.

Ihr kennt sie sicher, die Redensart „einen Vogel haben“. Die Bedeutung dahinter, die im normalen Sprachgebrauch eher negativ besetzt ist, lässt sich beim Wasserkessel von Alessi wunderbar ins Positive umwandeln: Denn der kleine vogelförmige Aufsatz am Ende des Ausgießers weist euch fröhlich pfeifend darauf hin, dass das Wasser kocht. Der trillernde Aufsatz ist jedoch nur eine Besonderheit des eleganten 9093-Kessels.

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Glänzender Designklassiker: Alessi Wasserkessel 9093. Bild: Alessi

Beginnen wir zunächst mit dem Wesentlichen. Der Alessi Bird Kettle, wie das funktionale Küchengerät in seiner englischen Bezeichnung genannt wird, wurde 1984 vom amerikanischen Designer und Architekten Michael Graves entworfen. Graves, 1934 in Indianapolis geboren, schloss 1959 sein Architekturstudium an der rennomierten Harvard University ab und lehrte seit 1963 an der Hochschule in Princeton. Neben zahlreichen architektonischen Werken, wie beispielsweise dem Portland Building (Portland) sowie dem Humana Building (Louisville), prägte Graves auch als Gestalter für Gebrauchsgegenstände des Alltags die Designgeschichte. Sein Talent, klassische Formen in einen postmodernen Kontext zu übertragen, ist auch beim Alessi Wasserkessel zu erkennen. Graves verstarb im Jahr 2015 mit 80 Jahren.

Mit seiner eleganten konischen Form sticht der glänzend polierte Kessel aus 18/10er Edelstahl sofort ins Auge. Dieser klassische Aufbau wird unterstützt durch die schwarze Kugel, die als Deckelgriff dient, sowie den umlaufenden Punkten an der Unterseite des Stahlkessels. Micheal Graves hat beim Alessi 9093 Wasserkocher zudem eine ganz persönliche Bildsprache verwendet, deren Einflüsse auch auf die Pop-Art zurückgehen. Der Bird Kettle legt mit seiner Gestaltung bereits einen wichtigen Grundstein für das typische Design der 1990er Jahre.

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Feine Details werten das Design auf: Schwarze Kugel als Deckelgriff, hier auf der Tea Rex-Sonderedition. Bild: Alessi

Seit 1985 wird der Wasserkessel von Alessi produziert – und ist heute eines der meistverkauften Produkte des italienischen Unternehmens. Nicht zuletzt der 9093 verschaffte Alessi den Durchbruch zur anerkannten Designschmiede.

Der berühmte Wasserkocher mit dem Vogel ist mittlerweile weltweit in zahlreichen Küchen zu finden. Zurecht! Das zeitgenössische Design macht den Alessi 9093 Bird Kettle zu einem einzigartigen Hingucker und sichert ihm den Rang eines absoluten Klassikers. Eine Ikone des Produktdesigns mit höchster Funktionalität. Im gleichen Design hat Michael Graves übrigens auch noch weitere Produkte für Alessi gestaltet, beispielsweise eine passende Zuckerdose oder ein Teesieb.

Alessi TEAREX Teesieb

Passend zum Wasserkessel greifen weitere Produkte die Formsprache auf: Teesieb MG35 mit dem berühmten vogelförmigen Aufsatz. Im Hintergrund die Tea Rex-Jubiläumsedition des Wasserkessels mit Reptil-Aufsatz. Bild: Alessi

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Dänisches Summerfeeling mit Lakrids BÆRRIES

Ihr merkt es selbst: Der Sommer ist da! Sonne und warme Temperaturen verwöhnen die geplagte Seele und lassen den Endorphin-Glückshormon-Spiegel steigen wie das Thermometer. Für viele von euch geht es sicher auch in den verdienten Urlaub. Doch ganz egal, wo ihr euren Sommerurlaub verbringt, ob am Balearen-Strand oder lieber in heimischen Gefilden: Die neue, sommerlich-frische Edition von Lakrids by Bülow wird euch die freie Zeit noch etwas mehr versüßen.

Na, wer von euch hat seine Ferien schon mal in Dänemark verbracht? Sicherlich der eine oder die andere. Das skandinavische Land ist schließlich bekannt für seine idyllische Natur und die damit verbundene Möglichkeit, Ruhe und Erholung zu finden. Und genau um diese wunderbare Natur geht es auch bei der neuen Sommer-Edition von Lakrids: BÆRRIES.

Lakrids BÆRRIES nimmt euch mit in die schattenspendenden Wälder und an die Küsten Dänemarks. Hier hat Johan Bülow jene Zutaten gefunden, die die neue Limited Edition so besonders machen und die er seit der Kindheit schätzt: frisch-säuerlichen Sanddorn und saftige Blaubeeren.

Bærries Sanddorn

Lakrids BÆRRIES Sea Buckthorn nimmt euch mit auf eine delikate Reise an die dänische Küste. Hier ist sie zu finden: Die orange-rot leuchtende Beere mit dem leicht säuerlich-fruchtigen Geschmack, den sie durch die raue Seeluft und die milde Sonneneinstrahlung erhält. Wegen seiner Frische wird Sanddorn übrigens auch die „Zitrone des Nordens“ genannt – und das könnt ihr schmecken! Die erste Schicht der Lakrids-Kugel bietet euch also einen einzigartig herben Geschmack der nordischen Frucht, der durch die dann folgende milde, weiße Schokolade perfekt ergänzt wird. Am Ende wartet noch ein süßer Lakritzkern auf euch.

Für die zweite Geschmacksrichtung verlassen wir die nordische Küste und machen einen Ausflug in die dänischen Wälder. Nach kurzer Zeit werden wir fündig: Wilde Blaubeeren sind die zentrale Zutat von BÆRRIES Wild Blueberry. Das dunkelblaue Fruchtfleisch und der intensive Geschmack erzeugen eine elegante Fruchtnote. Nach einem Biss durch die dünne, knusprige Schale der Kugel, stoßt ihr auf feine karamellisierte Dulche de Leche-Schokolade. Die cremige Mittelschicht ummantelt ebenfalls einen süßen und behutsam gekochten Lakritzkern – einfach lecker! 🙂

Bærries Blaubeere

Habt ihr nach dem Lesen schon einen klaren Favoriten der beiden Sorten? Oder gar beide? Falls nicht: Kommt gerne bei uns im Geschäft vorbei und probiert beide Lakrids BÆRRIES Geschmacksrichtungen. 🙂 Wie gewohnt sind natürlich alle Lakritzkugeln mit ganz viel Liebe in bester Bio-Qualität hergestellt und glutenfrei. Also: Findet eure Lieblingsbeere und genießt mit BÆRRIES euer Sommergefühl!

Bærries Mood