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Vom Azubi zur Geschäftsführerin: Innas Weg bei Lothar John Tischkultur

Einige von euch kennen sie sicher schon aus Laatzener Zeiten: Inna Heinrich. Nach vielen Jahren bei Lothar John Tischkultur ist sie nun seit Januar 2017 unsere Geschäftsführerin. Nach den ersten Monaten in neuer Position, ist es nun Zeit, sie euch mal genauer vorzustellen.

Wie alles begann…

Es war 1997, als die damals 17-jährige Inna ihren erweiterten Realschulabschluss in der Tasche hatte. Doch was sollte danach kommen? „In der Schule mochte ich sehr gerne Kunst und auch meine Lehrerin erkannte, dass ich in diesem Bereich begabt war. Sie war Stammkundin bei Herrn John und hat mich vermittelt. So kam ich zu Lothar John Tischkultur.“ Heute kaum noch vorstellbar: Ohne eine Bewerbung geschrieben zu haben, durfte sich Inna bei Herrn John persönlich vorstellen. Nach einem Gespräch bei Eis – auch das findet man heute wohl nicht mehr – bekam sie eine Lehrstelle zur Kauffrau im Einzelhandel. „Eigentlich wollte ich Schauwerbegestalterin werden und Schaufenster dekorieren. Doch meine Lehrerin überzeugte mich, dass ich meine künstlerische Neigung für Dekoration auch bei Lothar John Tischkultur anwenden könnte. Es war eine gute Entscheidung.“

So begann ihre dreijährige Ausbildung, damals noch im Leine-Center in Laatzen. Inna war von Anfang an daran interessiert, sich Tischkultur-Wissen anzueignen und praktisch umzusetzen. Dass sie Herrn John zu nahezu allen Messen begleiten und zudem schon ab dem ersten Lehrjahr regelmäßig an Weiterbildungen teilnehmen durfte, förderte ihre Entwicklung enorm. „Ich war immer sehr strebsam und motiviert. Herrn John hat das so gut gefallen, dass dann jedes Jahr Ausbildungsstellen ausgeschrieben wurden“, sagt sie schmunzelnd. Praktisch war außerdem, dass ihr Elternhaus nicht weit von der Arbeitsstätte entfernt war: „So konnte ich entspannt die Mittagspause nehmen – und habe gleichzeitig meinem kleinen Bruder bei den Hausaufgaben geholfen.“ Die liebe Inna war also stets hilfsbereit 🙂 Ihre gute Arbeitsmoral führte nicht zuletzt dazu, dass Inna ihre Ausbildung mit Auszeichnung bestand. Und wäre das nicht genug, wurde ihr von der IHK noch ein Stipendium für weitere Schulungen obendrauf verliehen. Klasse Leistung, findet ihr nicht auch? 🙂

Gruppenbild Inna

Inna inmitten ihrer fleißigen Helfer – Spaß muss sein! 🙂

Neue Herausforderungen

Mit dem Stipendium hat Inna dann die Ausbildereignungsprüfung finanziert und sich zudem im Fernlerngang zur Betriebsfachwirtin weitergebildet. Nach der Ausbildung verließ Inna jedoch Lothar John Tischkultur. Warum? „Ich wollte auch mal einen Filialbetrieb kennen lernen und habe zwei Jahre die Filialleitung des Designforum übernommen.“ Doch zum Glück kehrte sie 2002 wieder zurück und wurde seitdem konsequent auf weitere Führungsaufgaben vorbereitet. In den Jahren 2003 und 2005 erblickten dann Innas Kinder das Licht der Welt. Auch diese Herausforderung, Kindererziehung und Arbeit unter einen Hut zu bekommen, hat sie gemeistert. Ruhe und Entspannung hat Inna dabei immer wieder beim Yoga gefunden  – einen Ausgleich zur Arbeit, den sie bis heute schätzt.

Weitere arbeitsreiche Jahre vergingen. 2016 entschied sich unser Firmengründer dann beruflich kürzer treten zu wollen. Er steht der Firma seit Januar 2017 jedoch weiter beratend zur Seite. Und Inna? Die ist sehr gut hineingewachsen in ihre neue Aufgabe 🙂 Der Generationswechsel ist vollzogen. Und wofür steht sie? „Wichtig ist mir vor allem eine familiäre und positive Arbeitsatmosphäre. Ich möchte zudem die Branche „Porzellan/Glas“ ein wenig von seinem spießigen Image befreien – mit einem jungen Team, das mit Leidenschaft hinter unseren hochwertigen und oftmals noch handgefertigten Produkten steht. Selbstverständlich greifen wir dabei auch Innovationen auf: Alles unter dem Motto Tischkultur, die wir lieben.“

Zum Abschluss…

…bleibt eigentich nur noch eins zu sagen: Danke Inna für deine jahrelange Arbeit für Lothar John Tischkultur! 🙂 Das gesamte Team wünscht dir nur das Beste für die anstehenden Aufgaben und freut sich, dich dabei unterstützen zu dürfen.

Papaya Slider

Zwei neue „P“ für Solid Color: Petrol und Papaya.

Vielfältig. Fröhlich. Bunt. So kennt man die berühmte Solid Color-Serie von Dibbern. Das farbenfrohe Geschirr ist mittlerweile seit 1982 auf dem Markt und wurde seitdem weltweit beachtet und mit Preisen geehrt. Der Porzellanliebhaber kann inzwischen aus über 40 Farben wählen – und regelmäßig kommen neue dazu. So auch dieses Jahr. Wir stellen Sie euch vor.

Dibbern Papaya-1

Papaya. Das klingt nach Sommer, Sonne, tropischen Früchten. Über die Ansicht Papaya Schwarzvon Papaya lässt sich vor allem eins sagen: Diese Farbe bringt pure Freude auf den Tisch. Wenn euch ein sattes Orange zu grell ist, werdet ihr dieses sanfte Orange lieben. Papaya ist so eine der Trendfarben des Sommers! Der pastellartige Farbton lässt sich zudem wunderbar kombinieren – wie eigentlich alle Dekore der Solid Color-Farbpalette. Wie wäre es beispielsweise mit einem dunklen Ton? Dieser sorgt schon fast automatisch für eine Intensivierung der Farbe – wow! Doch auch ähnliche Pastelltöne, wie zum Beispiel Smaragd oder Türkis passen zu Papaya. Ebenso harmonisieren Grautöne, wie Lichtgrau, damit.

Papaya Hellgrau

Kräftig und intensiv. Im Unterschied zum hellen Papaya kommt Petrol in einem dunkleren Gewand daher. Doch ist es ein Grün- oder ein Blauton? Diese Frage löst immer wieder die wildesten Diskussionen aus. Wie steht ihr dazu? Fest steht für uns: Petrol aus der Solid Color-Serie ist die perfekte Mischung aus beiden Farben. Das Dekor wirkt in sich sehr ruhig und tiefgründig – ähnlich einem tiefen Bergsee, der, je weiter man taucht, immer dunkler wird. So entsteht zudem ein wunderbarer Kontrast zu helleren Farben.

Petrol Schwarz Weiß

Doch ob nun mit anderen Farbtönen kombiniert oder als komplettes Gedeck mit seiner geballten Kraft – Dibbern Petrol wirkt durch seine dunkle Farbgebung auf jedem Tisch sehr edel.

Petrol gesamt

Konnten wir euch von diesen beiden Neuzugängen der Dibbern Solid Color-Serie begeistern? Dann kommt doch gerne bei uns in der Galerie Luise vorbei und schaut euch die sommerlichen Trendfarben ganz in Ruhe selbst an. Anfassen und mit anderen Farben zusammenstellen ausdrücklich erlaubt! 🙂

Petrol Schwarz 2

Sommerfest Slider

Lothar John Inside: Sonne satt beim Sommerfest

Das Wetter zeigte sich von seiner perfekten Seite und so konnte es nur gut werden: Das alljährliche Sommerfest von Lothar John Tischkultur. Voller Vorfreude und mit viel Appetit im Gepäck kamen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von nah und fern am 6. August 2017 in unserem Garten des Bürogebäudes in Rethen zusammen. Welche Köstlichkeiten aufgetischt, worüber geredet wurde und welche Leckereien in unserem Garten gedeihen, all das erfahrt ihr nun im neuesten Blogpost.

Was ist die wichtigste Zutat für ein Sommerfest? Richtig: Sonne satt. Und die verwöhnte uns ordentlich mit ihren wärmenden Strahlen. Unser Senior Lothar John eröffnete die sommerliche Sause mit einer kurzen Rede, in der er sich für die geleistete Arbeit der zurückliegenden Monate herzlich bedankte. Und wer hört nicht gerne lobende Worte vom Firmengründer? Freudig berichtete er von einigen befreundeten Golfspielern, die ebenso voll des Lobes waren über den exzellenten Service in unserem Geschäft in der Galerie Luise. Wunderbar! 🙂

Sommerfest Hugo

Hugo mit frischer Minze!

Dann durfte (endlich? 🙂 ) nach Herzenslust geschlemmt werden: Aufgetischt wurden allerlei multikulturelle Köstlichkeiten, die regen Zuspruch fanden. Als Aperitif wurde ein klassischer Hugo serviert – wohl gemerkt mit frischer Minze aus Celle, die unsere liebe Gülcan mitbrachte. Auf dem Teller landeten dann leckerer Lachs, Bratwürstchen sowie Rindersteaks vom Grill. Und auch die zahlreichen Beilagen, wie Auberginen- und Hirsesalat, Lahmacun, Blätterteigschnecken mit Frischkäse sowie frische Tomaten und Gurken waren eine Gaumenfreude.

Sommerfest kulinarisch

Allerlei Köstlichkeiten

Sommerfest Minze

Auch das Wasser erhielt durch die Minze einen frischen Geschmack

Bestens gestärkt konnte so zu zwei kleinen „Führungen“ aufgebrochen werden. Unser Sommerfest ObstGärtner Herr Wurzel – ja, er heißt wirklich so 😀 – präsentierte uns seine ökologische Bepflanzung des Gartens. So hat er eine Wildwiese angelegt, die Bienen einen geschützten Lebensraum bieten soll. Zudem wachsen auf dem Gelände zahlreiche Obstsorten: Von Äpfeln und Birnen, über Stachel- und Johannisbeeren, bis hin zu Kornelkirschen ist alles dabei. Eine zweite Tour führte Herr John, der im Gebäude Wissenswertes und Hintergründe über die aufgehängten Kunstwerke erzählte. Wir danken beiden für die tollen Einblicke! 🙂

Im Anschluss hieß es: Coffeebreak! Bei Tiramisu, Spiegeleikuchen und natürlich Kaffee sowie Tee wurde noch gemütlich beisammen gesessen. Und auch unsere beiden neuen Auszubildenden Sercan und Alpay wurden bestens in die Gruppe integriert und fühlten sich wohl. Wir sagen noch mal: Herzlich Willkommen bei Lothar John Tischkultur! 🙂 Gesprächsthema war natürlich auch die zurückliegende Hochzeit von Iris, die mit ihrem Ehemann erschien. Euch beiden alles Gute für das gemeinsame Eheleben!

Angeregt diskutiert wurde außerdem noch ein recht amüsantes Thema: Su’s Freund, der das Tiramisu vorbereitet hatte, war sich gar nicht mehr so sicher, ob er bei der Zubereitung nun Zucker oder doch Salz verwendet hatte. Vollständig geklärt werden konnte dies nicht, doch fest stand: Die Süßspeise war genauso schmackhaft, wie alle anderen Köstlichkeiten auch. Und das Sommerfest ein voller Erfolg!

Vielen Dank abschließend an Inna und Alex für die perfekte Vorbereitung und den Aufbau! 🙂

Sommerfest Chefetage

Unsere „Ladies in Red“ Gülcan und Inna samt Senior Lothar John 🙂

PS: Beim nächsten Sommerfest sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht so fotoscheu  🙂

Kähler Slider

Kähler Design – Traditionsreiche Keramikkunst aus Dänemark

Was in einer kleinen Werkstatt im dänischen Naestved begann, ist heute Teil einer glorreichen Designgeschichte. Die Firma Kähler Design kann auf eine über 175 Jahre währende Tradition zurückblicken. Wir wollen euch dieses tradtionsreiche Unternehmen näherbringen und zeigen, wie die Tradition heute gelebt wird.

Kindhestegarde. So hieß die Straße, in der Hermann Joachim Kähler 1839 seine erste Töpferei eröffnete. Mit viel Begeisterung stellte er zunächst Gebrauchsgegenstände her – so war es damals für Töpfer üblich. Der erste „Kähler“ leitete die Firma bis ins Jahr 1872 und gab die Verantwortung dann seine Söhne ab.

Kahler Geschichte

Einer der beiden, Hermann August Kähler, sollte das Unternehmen alsbald weltberühmt machen. Schon früh experimentierte er mit Glasuren und Lüsterfarben. Vor allem die rote hatte es ihm angetan. Und eine metallisch-rot glasierte Vase begeisterte auch das Publikum auf der Pariser Weltausstellung 1889. Hermann A. Kähler machte die rote Lüsterfarbe zum Markenzeichen der Firma – und vermarktete Kähler schnell international. Er war auf zahlreichen Ausstellungen vertreten, verhandelte mit Geschäftsleuten und hatte Anfragen von Museen. New York, Paris, Berlin und Brüssel sind nur einige Städte, in denen Kählers Werke hoch gefragt waren. Selfmade-Man Kähler! Die zentrale Bedeutung von Hermann August Kähler für das Unternehmen ist bis heute in markanter Weise sichtbar: Seine Signatur HAK prangt auf allen Produkten. Dänische Handwerkskunst mit hohem Wiedererkennungswert! 🙂

Eine ähnlich prägende Wirkung für Kähler hatte Svend Hammershøi. Kähler HammershoiDer Maler und Keramiker kam 1893 zur dänischen Firma und sollte ihr bis zu seinem Tod 1948 erhalten bleiben. Kein Künstler in der Firmengeschichte arbeitete so lange mit Kähler zusammen wie Hammershøi. Seine Arbeiten zeichneten sich durch ihr voluminöses Erscheinungsbild und die starken, deutlichen Rillen aus. Diese Werke werden heute durch die nach ihm benannte Serie geehrt. Sie begeistert Design- und Porzellanliebhaber weltweit und hat nicht nur in skandinavischen Wohnzimmern einen festen Platz. Womöglich habt ihr auch eine Vase in seinem Design?

Und was macht Kähler Design noch so beliebt? Für mich ist es vor allem die Fortführung und Weiterentwicklung des großen dänischen Kulturerbes. Klassische Muster werden heute bei Kähler durch verschiedene renommiKähler-Omaggio-naherte Designerinnen und Designer modern interpretiert. Ein gutes Beispiel dafür ist die Omaggio-Serie. Die beiden Designerinnen Ditte Reckweg und Jelena Schou Nordentoft haben mit ihrer Gestaltung eine wunderbare Hommage an Kählers Tradition geschaffen. Die breiten und klaren Streifen erzeugen das charakteristische Erscheinungsbild der Vasen. Durch das hell-weiße Porzellan entsteht so zudem ein herrlicher Kontrast. Wie findet ihr die Omaggio-Vasen? 🙂

Kähler Omaggio 1

Haus Ockel Slider

Königliche Erholung in Bad Pyrmont

Der Sommer ist da. Und mit ihm die Urlaubszeit. Aber wieso ins Ausland reisen, wenn das Schöne so nah liegt? Die Kurstadt Bad Pyrmont beispielweise liegt nur knappe 80 Kilometer von Hannover entfernt und eignet sich hervorragend für einen Kurzurlaub im malerischen Weserbergland. Doch was hat das mit Lothar John Tischkultur zu tun? Wir verraten es euch in diesem Blogpost.

Die malerische Stadt Bad Pyrmont ist ein Ort mit langer Kurbad-Tradition. Bereits Mitte des 16. Jahrhunderts strömten Tausende Menschen nach Pyrmont, die sich durch die Heilquellen Linderung ihrer körperlichen Beschwerden erhofften. Im „Fürstensommer“ 1681 besuchten dann insgesamt 34 gekrönte Häupter die Kurstadt – und machten sie über 120 Jahre zum Anziehungspunkt für den Hochadel. So besuchte auch Luise von Mecklenburg-Strelitz das Heilbad. Hier schließt sich der Kreis: Denn die spätere Königin von Preußen ist schließlich prunkvolle Namensgeberin unserer Tischkultur-Heimat: Der Galerie Luise in Hannover. Hättet ihr doch aber sicher gewusst? 😉

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Haus Ockel in voller Pracht

Bereits als einjähriges Kind kam sie 1777 mit ihrer Familie nach Pyrmont und genoss einen sommerlichen Badeaufenthalt. Residiert wurde standesgemäß im vornehmen Logierhaus Emmerich am edlen Brunnenplatz im Zentrum der Stadt. Im Jahr 1806, bereits als Königin, machte sie dem Ort erneut ihre Aufwartung und genoss den Sommer fernab aller politischen Turbulenzen in Berlin. So fand sie wohltuende Ruhe und Erholung.

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Palmen bringen doch gleich ein wenig Urlaubs-Flair! 🙂

Und auch wir von Lothar John Tischkultur können an gleicher Stelle zur Ruhe kommen: Im feinen Haus Ockel, der neben dem Haus Emmerich und dem Haus Uslar den Brunnenplatz würdig einrahmt, hat unser Firmengründer vor einigen Jahren eine Ferienwohnung gemietet, die allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Verfügung steht. Ein tolles Beispiel für die Wertschätzung der Belegschaft, findet ihr nicht auch? 🙂

Wie einst Königin Luise, haben wir so einen feinen Rückzugsort in prominenter Nachbarschaft, um uns vom alltäglichen Stress zu befreien und neue Kräfte für anstehende Tischkultur-Herausforderungen zu sammeln 🙂 Die zahlreichen Heilbäder laden dazu ein, die Seele baumeln zu lassen. Zudem kann der ruhige Kurpark für entspannte Spaziergänge genutzt werden. Und auch die sich am Platze befindlichen Restaurants und Cafés locken mit einigen kulinarischen Höhepunkten, die den Aufenthalt verschönern.

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Sonne genießen vor Haus Ockel 🙂

Ihr seht: Bad Pyrmont ist immer einen Besuch wert. Wart ihr schon mal da? Kennt ihr womöglich den Brunnenplatz und Haus Ockel bereits? Schreibt uns gerne eure Erfahrungen und Reiseerinnerungen!  Entweder hier in die Kommentare oder an niklas.gumboldt@lotharjohn.de. Wir freuen uns auf eure Antworten 🙂

Bojesen Slider

Aus gutem Holz geschnitzt: Kay Bojesens Spielzeugfiguren

Einige von euch werden sie noch kennen: Spielzeugfiguren aus Holz. Der dänische Designer Kay Bojesen setzte zu Lebzeiten seine ganze Hingabe und Leidenschaft in die Herstellung dieser verspielten Modelle. Seine kleinen und großen Werke sind bis heute beliebt – bei jung und alt. Wir möchten euch einen Einblick in Bojesens Schaffen geben.

Bredgade 47. So hieß die Adresse in Kopenhagen, in der Kay Bojesen über Jahrzehnte seiner Kreativität freien Lauf ließ und so einzigartige Produkte erschuf. Doch beginnen wir zunächst mit den ersten Schritten seiner Designgeschichte.

KB Affe Postkarte

Bojesen erblickte im Jahr 1886 das Licht der Welt und wuchs bereits in einem kreativen Umfeld auf: Der Vater arbeitete als Verlagsdirektor, die Frau Mutter war Künstlerin. Er entschied sich, eine Lehre zum Silberschmied beim heute nicht minder bekannten Georg Jensen zu absolvieren, die er 1910 mit viel Anerkennung abschloss. In der Folgezeit arbeitete er unter anderem in Schwäbisch Gmünd und Paris. Ganz schön rumgekommen in jungen Jahren!

Wie aber kommt ein Silberschmied dazu, Produkte aus Holz zu entwerfen? Sagen wir so: Sein Sohn war schuld. Der kleine Otto besaß so viel Kraft, dass jegliches Spielzeug nach kurzer Zeit zerbrach. Ansporn für Bojesen, langlebigere Produkte zu entwerfen. Bei einem Spielzeug-Wettbewerb 1922 reichte er gleich vier Modelle ein – und gewann prompt eine Auszeichnung. Die Erfolgsgeschichte nahm ihren Anfang.

Zehn Jahre später bezog der Däne schließlich ein kleines Keller-Geschäft mit aKB Pferdngeschlossener Werkstatt in der Kopenhagener Innenstadt. Heutzutage würde sein Geschäft wohl als hippe Lifestyle-Boutique durchgehen, entwickelte sie sich doch schnell zu einem Paradies aus Spielzeug, Silber- und Holzwaren. Kay Bojesen sollte den Standort Bredgade 47 bis zu seinem Tod 1958 aufrechterhalten und kreierte in dieser Zeit seine fantasievollen, soliden Holzfiguren. Sein Anspruch war jederzeit ein weiches und fließendes Design zu erschaffen, das die kindliche Neugierde wecken sollte.

Das wohl bekannteste Stück unter seinen Holzfiguren ist der 1951 herausgebrachte stets lächelnde Affe. Durch seine gebrauchsfreundliche Formsprache soll er wie alle anderen Figuren zum Spielen anregen. Mittlerweile ist der aus Teak- und Limbaholz gefertigte treue Spielkumpane nicht mehr nur in Kinderzimmern zu finden, sondern dient auch in vielen skandinavischen Wohnzimmern als funktionalistisches Designobjekt.

KB Affe hängend

Ziemlich entspannt am Abhängen 🙂

Einen bleibenden Eindruck hinterlässt auch das Flusspferd, das uns freundlich seine geöffnete Schnauze entgegenstreckt. Es ist die wohl kantigste Holzfigur in Bojesens Sammlung – aber nicht minder fantasievoll gestaltet. Die Schnauze lädt fast schon dazu ein, sie als kreativen Ablageort für Stifte zu benutzen. Erhältlich ist auch ein mit Tafelfarbe bemaltes Modell – ich konnte nicht anders, als es gleich mit Kreide zu verzieren! 🙂

KB Flusspferd

An der Schönschrift üben wir noch 🙂

Darf ich vorstellen? Singvogel Alfred! Bojesen entwarf die zwitschernden Tiere in den fünfziger Jahren – ging allerdings nie in Produktion. Erst im Jahr 2012 wurde auf Basis von alten Fotos aus Bojesens Familienalbum mit der Herstellung begonnen und verschiedene Modelle in die Tierfamilie aufgenommen.

KB Singvogel

Kay Bojesen erschuf mit seinen Holzfiguren einzigartige dänische Design- und Sammlerobjekte. Sein bedeutsames Erbe wird von den vier Enkelkindern gehütet. Für die Produktion und Weiterentwicklung der Holzfiguren wählten sie die Rosendahl Design Group aus, die heute mit großem Respekt vor Bojesens Leistung und mithilfe von Originalzeichnungen das Traditionsdesign weiterführt.

Konnten wir mit diesem Artikel das Kind in euch wecken? Falls ja, schaut gerne bei uns im Geschäft vorbei und lasst euch von Elefant, Vogel oder Affe zum Anfassen und Spielen animieren – denn genau dazu wurden sie von Bojesen geschaffen 🙂

KB Hunde

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Glänzende Tradition: Die Goldedition von Wendt & Kühn

Hat nicht jeder von uns eine gewisse Sammlerleidenschaft? Die einen jagen heiß begehrte Taschen, die anderen freuen sich über exklusives Schuhwerk. Ganz besondere Sammlerstücke werden im romantischen Erzgebirge hergestellt. Dort erschafft die Firma Wendt & Kühn seit über 100 Jahren feine Holzfiguren. Eine wahrlich glänzende Serie daraus wollen wir euch nun vorstellen: Die Goldedition.

Die Erfolgsgeschichte der wertvollen Holzminiaturen begann 1915. Damals gründete Margarete, genannt Grete, Wendt mit ihrer Studienfreundin und Namensvetterin Margarete Kühn die offene Handelsgesellschaft „M. Wendt u.M. Kühn“. Fortan produzierten sie im kleinen Örtchen Grünhainichen die ersten Figuren aus Holz. Heute weltbekannt sind vor allem die nach der Produktionsstätte benannten Engel, die Grete Wendt 1923 erstmalig entwarf. Sie sind der Ausgangspunkt für die Goldedition.

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Bild: Wendt & Kühn

Seien wir ehrlich, die kleinen Himmelsboten erwecken doch bei jedem von uns Freude und Zuversicht. So auch die Grünhainichener Engel®. Die liebreizenden Figuren versprühen geradezu ihren Charme. Sie sind bis heute das Markenzeichen von Wendt & Kühn. Charakteristisch sind ihre grünen Flügel und die mit feinem Pinsel gesetzten 11 weißen Punkte. Hat das Engelchen nicht schöne Blumen gepflückt? 🙂

Seit 2007 werden diese einzigartigen Figuren noch wertvoller gemacht: Einzelne Accessoires des Engels werden mit 999er Gold veredelt. Wahre Glanzstücke sind die streng limitierten Goldeditionen, die seit 2009 jährlich erscheinen. Diese haben zusätzlich einen vergoldeten statt grauen Sockel – da ist wirklich alles Gold, was glänzt! Die handgearbeiteten Figuren sind höchst detailverliebt gestaltet und kleine Schmuckstücke deutscher Handwerkskunst! Seht selbst:

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Goldedition No. 3 „Liebesbote“ (2010). Bild: Wendt & Kühn

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Goldedition No. 7 „Gratulant“ (2014). Bild: Wendt & Kühn

Die exklusiven Himmelsboten sind filigran gearbeitet, was ihr wunderbar an der großen Schleife und den Bändern des Geschenks erkennen könnt. Ihr liebevoller Ausdruck vermittelt freudige Emotionen!

Goldiges Jubiläum

Doch nun zur limitierten Edition. Durch den Goldsockel legen diese Engel einen richtig glänzenden Auftritt aufs Engelsparkett! Durch ihre begrenzte Stückzahl sind sie mittlerweile bei Sammlern und Holzliebhabern weltweit begehrt. Zudem gibt es 2017 ein kleines Jubiläum zu feiern! Mitte Juli erscheint die Goldedition No. 10 mit dem wunderbaren Namen „Vorleser“. Dieser literaturbegeisterte Engel trägt ein vergoldetes Buch in seinen zarten Händen. Liest er uns ein Märchen vor? Eine wundersame Geschichte? All das bleibt eurer Fantasie überlassen 🙂

Wie es bei seinen Vorgängern üblich war, ist auch diese Ausführung mit vergoldetem Sockel streng limitiert: Nur 22.222 Stück warten darauf, aus ihrem goldenen Buch vorzutragen. Der wertvolle Engel wird in einer attraktiven Spandose geliefert. Das Begleitheft versorgt zudem jeden Liebhaber mit weiteren lebendigen Details über den lesenden Himmelsfreund. Jede einzelne Figur ist ein Unikat und trägt ihre individuelle Seriennummer auf der Bodenmarke, der Spandose sowie im Begleitheft.

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Goldedition No. 10 „Vorleser“ (2017). Bild: Wendt & Kühn

Auch der „Vorleser“ ist eine handwerkliche Meisterleistung in Perfektion und wird sicherlich wieder einige Sammlerherzen höher schlagen lassen! Seid ihr auch begeistert? 🙂

Alle weiteren Goldeditionen findet ihr, sofern ihr sie nicht eh schon kennt, hier.

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EM 77. Eine Kanne schreibt (Design-)Geschichte

Fußball? Thermoskanne!

EM77? Moment mal, da war doch gar keine Europameisterschaft, oder? Keine Sorge, die Geschichte des Fußballs muss nicht umgeschrieben werden. Vielmehr weiß der geneigte Kenner hochwertiger Designerstücke, dass es sich um die von Erik Magnussen 1977 entworfene Isolierkanne termokande für die dänische Firma Stelton handelt. Sie ist durch ihren hohen Wiedererkennungswert bis heute eine wahre Designikone. Farblich durch jede Generation neu interpretiert, feiert sie dieses Jahr ihr 40. Jubiläum. Und ihr feiert mit!

Stelton EM77 Auswahl

Innovativ, farbenfroh, ideenreich

Der in Kopenhagen geborene Magnussen absolvierte an der dortigen Kunstakademie eine Ausbildung zum Keramiker, die er 1960 abschloss. Für seine Abschlussarbeit erhielt er die silberne Medaille. Nach einem jahrelangen Engagement für Bing & Grønedahl (die seStelton EM77 rotit der Fusion mit der Königlichen Porzellan-Manufaktur im Jahr 1987 unter der bekannten Marke Royal Kopenhagen firmieren), stieß er Mitte der 1970er zu Stelton A/S. Dort kreierte er die in ihrer Form streng-reduzierte Thermoskanne mit den bis heute bekannten leuchtenden Farben. Doch die Kanne strahlte nicht nur, sie wartete sogleich mit zwei Innovationen auf: Die termokande wurde nicht nur aus dem damals neuen ABS-Kunststoff gefertigt, sondern bot auch einen einzigartigen Kippverschluss auf. Aufgrund ihrer zylindrischen Ausfertigung sollte die Isolierkanne ursprünglich die damals ebenfalls erfolgreiche Stelton-Serie Cylinder-Line des Designers Arne Jacobsen ergänzen. Das Meisterstück von Magnussen ist bis heute ein Verkaufsschlager von Stelton und erfreut sich aufgrund seines funktionellen Designs nicht nur im skandinvischen Raum stetiger Beliebtheit. Auch bei euch?

Stelton SchiffslampeNeben der EM77 fertigte Magnussen für Stelton zudem die Skibslampe 1001, eine petroleumbetriebene Schiffslampe aus poliertem Edelstahl, die durch ihren Blendschirm an die Schuhmacherlampen aus vergangenen Zeiten erinnert. Hashtag Retrostyle würde der Digital Native nun sagen!

Zusätzlich zu den Küchengegenständen entwarf der dänische Designer noch Möbel, Türgriffe, oder Porzellanlampen. Wahrlich ein Multitalent der Gestaltung! Seine Arbeiten wurden durch zahlreiche Preise geehrt, beispielsweise erhielt er 1977 den „Möbeljahrespreis“ und wurde 1983 vom dänischen Designrat zum „Designer des Jahres“ gekürt. Skandinavischer Erfolg auch in Asien? Das beweist der „Good Design Gold Prize“ der Japan Industrial Design Promotion Organisation, den Magnussen 1997 zugesprochen bekam.

Die erfrischend-fröhliche Farbpalette der EM77 kann jederzeit bei Lothar John Tischkultur bestaunt werden. Zurzeit befinden sich rund 15 Farben im Sortiment, das von uns jährlich um saisonale und zeitgemäße Farben ergänzt wird.

Und wie könnt ihr nun mitfeiern? Ganz einfach: Freut euch bereits auf den Spätsommer! Dann erscheint die Jubiläumsedition der EM77. Seid gespannt! 🙂

 

Teller Gourmet Slider

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer hat die schönste Fahne im Tellerland?

Ihr kennt sie. Ihr habt sie zuhause. Ihr nutzt sie: Teller. Aus dem täglichen Leben sind die meist runden Gebrauchsgegenstände nicht mehr wegzudenken. Doch kennt ihr die verschiedenen Arten von Tellern? Wir erweitern gerne euer Tischkultur-Wissen!

Fangen wir mit den Basics an: Dem Telleraufbau. Es gibt zunächst einmal zwei Arten von Tellern. Jene mit Rand und jene ohne. Der Rand wird im Fachjargon Fahne genannt. Meist ist der Rand flach und erhöht – doch keine Regel ohne Ausnahme: Teller, die keinen Rand aufweisen, sondern nur eine Vertiefung oder flache Grundfläche haben, nennen sich Teller Coupe. Die Vertiefung des Tellers wiederum ist nach dem Gegenstand benannt, den ihr morgens im Bad nutzt: Spiegel.

Von Frühstück bis Pasta: Verwendungsarten des Tellers

Der Wecker klingelt, ihr seid müde, ihr wollt frühstücken. Und da das Frühstück als wichtigste Mahlzeit des Tages bekannt ist, sollte natürlich auch eine schöne Unterlage für das Frühstücksbrot oder Croissant bereitstehen. Frühstücksteller haben in aller Regel einen Durchmesser von 21 cm und kommen sowohl in der Fahnen– als auch Coupe-Form daher. Es gibt jedoch auch noch kleinere oder größere; in früheren Zeiten waren um die 19 cm Durchmesser der Standard. Der unten abgebildete Teller ist wiederum ein geeignetes Beispiel für den Teller Coupe mit flacher Grundfläche.

Teller Frühstück

Frühstücksteller als Beispiel für einen Teller Coupe

Steht mal wieder ein Abendessen in geselliger Runde ins Haus, werden die meisten von euch einen wahren Teller-Klassiker auf den Tisch stellen: Den Speiseteller. Der flache Essteller bietet aufgrund seines hohen Durchmessers von circa 24-29 cm genug Platz, um alle Speisen appetitlich darauf zu drapieren. Er ist zudem das Paradebeispiel zur Präsentation der Fahne.

Speiseteller Fahne

Speiseteller mit deutlich erkennbarer Fahne

Ihr habt richtig Hunger, und was gibt es zu essen – genau, Suppe! Doch auch Suppen können satt machen. Und sehen vor allem in einem weiteren Klassiker der Tischkultur lecker aus: Dem tiefen Teller. Auch diesen Teller gibt es sowohl in der Coupe-, als auch in der Fahnenvariante.

A propos Hunger: Gebt es ruhig zu, in den letzten Tagen habt ihr doch sicher die ein oder andere Portion Pasta verputzt. Wieso auch nicht – Nudelgerichte gehen eben immer. Und damit die köstlichen Teigwaren auf dem Tisch auch wunderbar zur Geltung kommen, nehmt ihr am Besten einen dafür wie geschaffenen Pastateller. Durch seinen tiefen Spiegel findet darin eine ordentliche Portion Nudeln Platz und wird zudem durch die breite Fahne ansehnlich in Szene gesetzt.

Teller Pasta

Mit der bemalten Fahne sieht die Pasta gleich noch leckerer aus!

Selbstverständlich gibt es noch weitere Tellerarten, wie Platzteller oder Brotteller. Doch anhand dieser alltagsüblichen Tellerarten konnten wir euch exemplarisch die Fachbegriffe der Tellerkunde näherbringen – mit denen ihr eure Gäste ab sofort fachkundig beeindrucken könnt 😉

Zum krönenden Abschluss präsentieren wir noch einen ganz besonderen Teller: Den Gourmetteller. Mit seinem kleinen Spiegel und der äußerst breiten Fahne wird er größtenteils in der Sterneküche verwendet. Die dort üblichen kleinen, aber sehr feinen Portionen werden so in den Mittelpunkt gestellt. Durch seine große Fläche bietet die Fahne genügend Platz für das kreative Anrichten des Gerichts.

Teller Gourmet

Kleiner Spiegel, große Fahne: Der Gourmetteller

Wer von euch sich nun nicht nur im Badezimmer den Spiegel anschauen und sich auf die Suche nach der schönsten Fahne begeben möchte, der ist herzlich gerne zu uns in die Galerie Luise eingeladen, um bei einem Kaffee oder Kaltgetränk im vielfältigen Sortiment von Lothar John Tischkultur nach Herzenslust im Tellerland zu stöbern 🙂