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Tischkultur im neuen Gewand: Fürstenberg meets MJ

Ihr denkt, feinstes Porzellan eignet sich nur für einen schön gedeckten Tisch? Falsch gedacht. Auch im Zusammenspiel mit hochwertigen Accessoires für den sich zeitlos kleidenden Gentleman macht es eine bella figura. So geschehen am letzten Wochenende beim Herrenausstatter Michael Jondral in Hannover.

Jondral 4Dass Instagram gerne als Quelle der Inspiration und für neue Entdeckungen genutzt wird, ist hinlänglich bekannt. Und so stieß ich beim Durchstöbern der Stories auf ein Bild mit Porzellan aus dem Hause Fürstenberg. Doch nicht etwa im gewohnten Umfeld der Tischkultur – nein, bei Michael Jondral sollte es im Rahmen einer Trunkshow zum Thema Accessoires höchsten dekorativen Ansprüchen genügen. Grund genug, dort mal vorbeizuschauen!

Erster Gedanke beim Betreten des Geschäfts: Wow! Jedes einzelne Kleidungsstück wird mit Bedacht und viel Liebe zum Detail nicht nur präsentiert, nein, kuratiert ist der passendere Ausdruck. So auch bei den im Mittelpunkt der Show stehenden Accessoires. Sie sind ansehnlich auf und in die Fürstenberger Porzellanwaren drapiert. Ob nun Einstecktücher von Rubinacci, oder Brillengestelle von Lunettes Kollektion –  zusammen mit der farbigen Auréole Colorée-Serie ergibt sich eine wunderbare Symbiose aus edlen Accessoires und feinem Geschirr.

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Rovschan Gambarov erfreut sich am Fürstenberger Porzellan

Auch im Gespräch mit Mitarbeiter Rovschan Gambarov bei einem guten Glas Wein wird schnell klar, dass vor allem eines zählt: Leidenschaft zum Produkt. „Wir alle hier lieben sartoriale Herrenmode. Unsere Kleidungsstücke werden überwiegend von Manufakturen am Golf von Neapel handgefertigt. Da stecken unzählige Stunden Arbeit und Können dahinter. Genau das macht sie so wertvoll“.

Hier schließt sich der Kreis zu Lothar John Tischkultur. Denn ob nun exklusive Garderobe für den stilsicheren Gentleman oder feinstes Porzellan für Liebhaber hochwertiger Tischkultur: Beide Unternehmen legen höchsten Wert auf handgefertigte Produkte, den nötigen Blick für die Details sowie die Wertschätzung der Qualität.

Und wie ihr gesehen habt, geben Porzellan und Accessoires ein gar hervorragendes Gesamtbild ab. Fast ist man geneigt zu sagen: Die Accessoires schmeicheln dem Porzellan, wie ein gut geschneidertes Sakko seinem Träger.

Micheal Jondral zählt zur Spitze der europäischen Herrenausstatter. Seit 2007 berät Jondral seine Kunden in Hannover –  erst in der Karmarschstraße, ab 2013 in der Theaterstraße – mit viel Expertise und Passion zum sartorialen Produkt.

Micheal Jondral
Theaterstraße 13
30159 Hannover

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Lothar John Inside: Eine Schulung im Hause Dibbern

Die Firma Dibbern aus Hohenberg in Bayern produziert Porzellanware auf höchstem Niveau. Unsere Mitarbeiter Alpay und Naila konnten den Herstellungsprozess im Rahmen einer Schulung nun genauer unter die Lupe nehmen. Was sie erlebt und gelernt haben und warum manchmal zwei Gramm Farbe sehr wichtig sind, könnt ihr hier nachlesen.

Mit viel Vorfreude bestieg unser Verkaufsnachwuchs im Mai 2017 den Zug in Richtung Bayern. Nach einer anstrengenden sechsstündigen Fahrt und der Überführung ins Hotel kam ein Sektempfang sowie das reichhaltige Abendessen gerade recht, um die Reisestrapazen vergessen zu machen. Bei Speis und Trank konnten sich die 25 Teilnehmer – manche waren sogar aus Österreich oder der Schweiz angereist – in gelöster Stimmung kennenlernen.

Dibbern 2Am nächsten Tag ging es morgens direkt in die Produktionsstätte. Nach einer kurzen Einführung in die wichtigsten Daten, Zahlen und Fakten des Unternehmens schloss sich die dreistündige,  informative Führung durch die Manufaktur an. „Ich hätte gedacht, dass es viel mehr Mitarbeiter gibt“, äußert sich Alpay höchst überrascht. In Hohenberg produziert Dibbern ausschließlich das filigrane Fine Bone China, das durch sein elfenbeinfarbiges Erscheinungsbild besticht. „Der hohe Anteil an Knochenasche sorgt zudem für ein leicht transparentes Aussehen sowie eine hohe Stoßfestigkeit“, weiß Naila zu berichten. Eine Besonderheit der bayerischen Firma ist, dass ein Teller nicht wie in der industriellen Herstellung gepresst, sondern in traditioneller Handarbeit gedreht wird. „Die vielen aufwendigen Arbeitsschritte verdeutlichen, welch handwerkliche Arbeitsleistung und letztendlich Qualität hinter jedem einzelnen Produkt steht“, sagt Naila beeindruckt.

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Nach so viel Input musste erst mal eine Stärkung her. Auf edlem Geschirr wurden Spargelsuppe und Steak serviert. Mit am Tisch saß auch Geschäftsführer Ben Dibbern. „Er war total locker drauf, die Stimmung Dibbern 4sehr familiär“. Naila freut es. Eine Arbeitsatmosphäre also wie bei Lothar John 🙂

Dem Mittagessen folgte ein Besuch im Showroom, wo der Kreativität unserer beiden Verkaufstalente freien Lauf gelassen wurde: Aufgeteilt in mehrere Gruppen, durften die Teilnehmer nach Herzenslust Geschirr zusammen stellen und verfeinerten so ihre Künste im Anrichten. Und wer von euch speist nicht gerne von einem fein gedeckten Tisch?

Dienstag. Der letzte Tag brach an. Zunächst wurde den Teilnehmern Wissenswertes zur Verzierung der bekannten Solid Color-Serie von Dibbern näher gebracht. Die Rohware dafür wird von der Firma Schönwald produziert, aber erst in Hohenberg coloriert. Beeindruckt zeigten sich Alpay und Naila von der Farbportionierung. „Auf jede Tellerfahne dürfen nur exakt zwei Gramm Farbe gesprüht werden. Die Farbe gleichmäßig aufzutragen ist eine echte Herausforderung“, sagt Alpay nicht ohne Bewunderung für diesen schwierigen Arbeitsschritt. Dibbern 7Zum krönenden Abschluss konnten zusammen mit einer Fooddesignerin noch einmal die Fertigkeiten im Anrichten geübt werden. So galt es, verschiedenste Vorspeisen möglichst schön auf dem feinen Fine Bone China zu drapieren. Ihr wisst ja: Das Auge isst immer mit! Selbstverständlich durften Spinat-Pilz-Rolle oder Ravioli-Mozzarella-Tomaten-Spieße im Anschluss auch verzehrt werden. Lecker!

Und was haben die beiden aus den drei Tagen Schulung mitgenommen? Alpays Fazit: „Ich habe durch die Schulung erst richtig erkannt, wie wertvoll die Produkte sind, auch wegen der vielen Arbeitsschritte“. Naila äußert sich ähnlich: „Für Außenstehende ist der höhere Preis oft schwer nachzuvollziehen. Wenn du aber die aufwendige und vielschichtige Herstellung miterlebt hast, bekommst du ein ganz Dibbern Interviewanderes Verständnis dafür“.

Haben wir euch neugierig gemacht? Dann besucht uns doch in der Galerie Luise und lasst euch von den beiden die Qualität der Dibbern Fine Bone China-Produkte fachkundig erläutern! 🙂

 

Stelton Cylinda

„Cylinda“ – ein Designklassiker feiert 50. Geburtstag

Schnelllebige Moden. Sich wöchentlich ändernde Trends. Gar nicht so leicht unter diesen Umständen ein Designobjekt zu finden, das sich auch nach Jahrzehnten noch harmonisch in jede Einrichtungsvariation einfügen lässt. Eben ein zeitloses Design.

Doch genau dafür steht die Cylinda Line der dänischen Firma Stelton bis heute. Kaum ein Jahr auf dem Markt, hatte die Serie 1968 mit dem International Design Award des American Institute of Interior Design und dem ID-Preis der dänischen Gesellschaft für Industriedesign ein Jahr zuvor bereits zwei Auszeichnungen gewonnen. Entworfen hatte die Produktlinie der bedeutende dänische Designer Arne Jacobsen, zu dessen Ehren ausgewählte Produkte der Cylinda-Serie im 50. Jahr ihres Bestehens in einer Jubiläumsedition geehrt werden.

Stelton Cylinda Teekanne

Die klassisch-elegante Formgebung der Cylinda-Produkte wird durch farbiges Emaille weiter aufgewertet. Die sanften Farben ocean blue, dusty teal sowie smokey blue fügen sich zudem harmonisch ins moderne Stelton-Design ein. Von der exklusiven Sonderkollektion könnt ihr euch, wie gewohnt, nur einen Klick entfernt im Onlineshop von Lothar John Tischkultur überzeugen.

Stelton Cylindajubiläum Emaille

Das Cylinda-Design? Unverwechselbar!

Kennt ihr das? Euch schwirrt eine spontane Idee im Kopf herum, doch alsbald ist sie vergessen? Arne Jacobsen fixierte sie, indem er eine schnelle Skizze auf eine Serviette kritzelte. Sie bildete die Grundlage für die weitere Entwicklung der Cylinda-Serie, die nach drei Jahren abgeschlossen werden konnte. 1967 kam die Cocktail- und Geschirrserie auf den Markt und erwuchs über die Jahre zum Kernpunkt der Design-DNA von Stelton. Anfangs noch als avantgardistisch angesehen, formte Arne Jacobsen mit seinen Ideen in der Tat einen bis heute anerkannten zeitlosen Klassiker, der durch seinen kühlen Minimalismus besticht. Die Cylinda-Serie überzeugt durch ihre schlichte zylindrische Form sowie den glänzend polierten Edelstahl.

Eines der ersten Produkte der Cylinda Line war die Teekanne. Sie ist auch auf der ersten Zeichnung Jacobsens zu sehen. Klar. Harmonisch. So entsteht eine Designikone! Der schwarze Henkel aus Bakelit fügt sich zudem optisch hervorragend ins Gesamtbild ein. Ihr glaubt, Tee trinken wäre nur was für ältere Herrschaften aus Ostfriesland? Diese Kanne macht die Teezeremonie zur hellen Freude! Und natürlich passt sie auch als Sammlerstück in eure moderne Wohnwelt.Stelton Cylinda Sektkuehler

„Ich trink ’nen Sekt vielleicht?“ Mit dem klassischen Sektkühler auf jeden Fall. Er bildet das Herzstück der Bar-Serie aus der Cylinda-Produktreihe. Zwei verschieden große Eiseimer mit isolierender Doppelwand sowie der Cocktailshaker machen das Bar-Ensemble komplett und sorgen für kühle Drinks auf jeder Party. Ein definitiver Blickfang!

Arne Jacobsen – Designer mit vielen Facetten

Die für Stelton entworfene Cylinda Line ist zwar eines der bekanntesten Designs Jacobsens, doch sind mit seiner Person noch weitere Klassiker der Designgeschichte verbunden. Seine Leidenschaft zur Botanik beeinflusste beispielsweise die Benennung von ihm entworfener Sitzmöbel. Ihr wolltet schon immer mal einen Schwan im Wohnzimmer halten? Mit dem gleichnamigen Stuhl kein Problem. (Zudem sind eine Ameise oder ein Ei erhätlich.) Auch als Architekt errang Jacobsen einige Meriten. So errichtete er mit dem Bau des 20-stöckigen SAS Royal Hotel in Kopenhagen das erste Hochhaus in Kopenhagen. Bei diesem Bauprojekt kam Jacobsens ganzheitlicher Ansatz zum Tragen, da er nicht nur das Gebäude entwarf, sondern auch sämtliche Details in seine Planungen miteinbezog. Der als perfektionistisch geltende Designer gestaltete so vom Teppich, über Bestecksets, bis hin zu Möbelstücken das Interieur des Hotels.

Hättet ihr das gewusst? Auch die Typographie der formschönen Designletters-Becher geht auf den bekannten Dänen zurück. Die Grafiken mit dem klingenden Namen „AJ Vintage ABC“ entwarf Jacobsen 1937. Genau, wie die Cylinda-Serie stehen sie für den Inbegriff dänischen Designs. Minimalistisch, klar, und nicht zuletzt – zeitlos.

Haben wir euer Interesse geweckt? Dann besucht uns gerne in der Galerie Luise! Kompetente Beratung und Leidenschaft für hochwertige Produkte, dafür steht Lothar John Tischkultur. Eben Tischkultur, die wir lieben.

Desingletters Becher1        Designletters Becher2

Lothar John unterwegs – Zu Gast bei einem leidenschaftlichen Kunden

Eine Leidenschaft zu besitzen ist wichtig und wertvoll, eine Leidenschaft jedoch zu teilen unbezahlbar und Glück pur.
Herr Hans Leuschner ist langjähriger Kunde. Während seiner häufigen Besuche in unserem Haus und den sich dabei stets entwickelnden, anregenden Gesprächen, steht seine Leidenschaft zu Design und Glaskunst stets im Zentrum unserer Kommunikation.

So schenkte uns der pensionierte Gymnasiallehrer für die Fächer Mathematik und Physik unverhofft ein Foto seiner kürzlich bei uns erworbenen Glasschale der schwedischen Glasmanufaktur Kosta Boda. Wir waren sehr überrascht, die Schale auf einer eigens für sie gefertigten Glasplatte inklusive Gravur und aufwändiger Beleuchtung durch Dioden, präsentiert zu bekommen! WOW! Das Bild beeindruckte uns so sehr, dass wir den starken Wunsch verspürten, dieses Objekt umgehend live sehen zu wollen.

So waren wir hoch erfreut, als Herr Leuschner uns ohne Zögern und völlig selbstverständlich zur Besichtigung in seine Wohnung einlud. Bereits der Wohnungsflur, in freundlich strahlenden Blautönen, im übrigen Herrn Leuschners Lieblingsfarbe, stimmte uns in die besondere Atmosphäre seiner ungewöhnlich ausgestalteten Wohnung ein. Es bedurfte lediglich eines Augenblickes, um zu realisieren: hier lebt jemand mit ganz eigenem Stil und einer unfassbaren Liebe zum Detail. Bei einem leckeren Latte Macciato erfuhren wir ganz nebenbei, dass Herr Leuschner den überwiegenden Teil seiner Möbel selbst entworfen und in der Türkei hat herstellen lassen.

Ein ganzes Jahrzehnt war er im Auftrag der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen an Schulen Istanbuls tätig. Das Leben in dieser Stadt und diesem Land habe ihn nachhaltig geprägt, so erzählte er uns, die andersartige Kultur und die mannigfachen beeindruckenden Begegnungen mit den Menschen dort. Auf seinen Reisen durch das Land ist ihm die atemberaubende Ornamentik der Seldschukken, einem Turkvolk, welches den gesamten Vorderen Orient vor und nach der Jahrtausendwende beherrschte, buchstäblich „durch Mark und Bein” gefahren. Dabei hat ihn die kühne Idee gepackt, Möbel auf der Grundlage Seldschukkischer Ornamentik zu entwerfen. Seine Entwürfe hat er vor Ort von einem Tischler und einem Schnitzer in reale Objekte umsetzen zu lassen. Seit einigen Jahren experimentiert der Hausherr mit dem sehr lebendigen Spiel von Licht und Schatten. Er kreiert objektbezogene LED-Konstruktionen und steigert mit ihren Lichteffekten das Erlebnis seiner Designobjekte ganz wesentlich.

Herr Leuschner steht für klare Formen und stimmige Verknüpfungen. Zufälligkeiten nehmen in den Umsetzungen seiner Ideen keinen Raum ein. Für seine Prägung spielen die stringenten Denkstrukturen in der Mathematik und der Physik eine tragenden Rolle.

Zum Thema „Lothar John”

Das Geschäft kenne er schon aus den Zeiten, da es sich im Leineeinkaufszentrum (LEZ) befand, verriet uns Herr Leuschner. Er habe Herrn John hinsichtlich der Auswahl seiner breitgefächerten Kollektion schätzen gelernt. Sein besonderer Blick manifestiert sich in einem außerordentlich geschmackvollen, vielfältigen und kundeninspirierenden Angebot, welches selbstverständlich auch moderne Formen und Produktlinien umfasst.
Der Vormittag bei Herrn Leuschner war ein toller Vormittag. Dafür bedanken wir
uns sehr,
Michele , Katharina und das gesamte Team von Lothar John.

Alessandro Mendini – der Designer des Jahres 2017

Alessandro Mendini ist der Designer des Jahres. Mit diesem Titel ehrt ihn das A&W Magazin – eines der in Deutschland führenden Magazine für die Bereiche Architektur und Wohnen. Warum Alessandro Mendini geehrt wurde und was ihn und sein Schaffen besonders macht, das erläutern wir euch jetzt.

Alessandro Mendini gehört zu den Designern der Postmoderne. Durch seine kritischen Ansichten dem modernen Funktionalismus gegenüber, machte er sich einen Namen.

1931 wird der Designer in Mailand geboren.

Durch seinen Vater wurde Mendini schon in jungen Jahren mit der Kunst konfrontiert, denn dieser sammelte Kunstwerke der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Und diese Werke sind es, die den Designer prägen. Alessandro Mendini studierte später Architektur – aber nur mit bescheidener Motivation, denn in seinem Herzen weiß er, dass er lieber Cartoonist wäre. Walt Disney ist sein großer Held. Neben der Leidenschaft zum Zeichnen schreibt Mendini gern. Er schafft es mit dieser Passion sogar zum Chefredakteur. Seine Artikel handeln oft vom zeitgenössischem Design, welches ihm zu formal und zu unsinnlich erschien.

In den 70er Jahren gehört Mendini einer Protestbewegegung an, die sich u.a. Radical Design nannte und als eine avantgardistische Strömung in der Geschichte des Designs herausstellt.

Diese Strömung überdachte den vorherrschenden Funktionalismus. Auch für Designer Alessandro Mendini war der Funktionalismus zu funktional. Er und seine Gleichgesinnten erschufen deshalb eine grundlegende Wende: aus dem Grundsatz „form follows function“ wurde „form follows emotion“.

Aus den banalen, alltäglichen Gegenständen wurden emotionale Designobjekte:

bunt, fröhlich, humorvoll und ab und an auch ein Hauch ironisch.

Alessandro Mendini bezeichnet diesen Wandel als „Redesign“.

Im Jahr 1978 „redesigned“ Mendini die ersten Objekte; genauer gesagt Möbelstücke.

Danach folgen ganz besondere Designobjekte, welche aus einer intensiven Kooperation mit dem Unternehmen Alessi entstehen. Diese Kooperation besteht nun seit über 40 Jahren; Mendini ist jetzt Kreativ Direktor.

 

 

 

Korkenzieher Anna G.

Für Mendini sind seine Objekte in erster Linie Bilder, denn „auch Objekte haben ein Leben“. Und durch das verliehene Gesicht erweckt der Designer seine Objekte zum Leben. Durch diese Personalisierung bringt er den Menschen die Objekte näher.

Das ist die Kunst Medinis:

Gegen all die Regeln der Moderne lässt er die Grenzen zwischen Mensch und Objekt verschwinden.

Gerade bei diesen Objekten hatte Alessandro Mendini in wirklich jeglicher Hinsicht ein Bild vor Augen: Inspiration und Vorlage des Korkenzieher-Duos waren er und seine Freundin Anna Gili, eine Designerin und Künstlerin.
Erst vor kurzem feierte die Figur „Anna G.“ ihren 20. Geburtstag. 1994 entstand sie als Maskottchen für die Zusammenarbeit zwischen Alessi und Philips. Heute gehört der Korkenzieher als Kultobjekt zum Stammsortiment von Alessi. Um „Anna G.“ herum, hat sich mittlerweile eine ganze Familie mit diesem einzigartigen Lächeln entwickelt.

Anlässlich des Jubiläums gestaltete Designer Alessandro Mendini eine Sonderedition des Korkenziehers: „Anna G.“ versteckt sich dabei hinter einer großen, rätselhäften Festmaske. Verschiedene Stammkulturen dienten ihm dabei als Inspirationsquelle.

Wir freuen uns, dass Alessandro Mendini dieses Jahr ausgezeichnet wurde. Bei diesen Designobjekten hat er es sich absolut verdient und daher wundert uns diese Auszeichnung auch nicht.
Herzlichen Glückwunsch, lieber Alessandro!

Weitere Designobjekte vom Designer

Hart- und Knochenporzellan

Das Porzellanhandwerk ist eine Kunst. Und die Ergebnisse dieser Kunst finden sich seit vielen, vielen Jahren in unseren Häusern wieder. Auch wenn das Image von Porzellan immer mal wieder mit Assoziationen wie alt oder altmodisch konfrontiert wird, so besteht für den Großteil der Menschen kein Zweifel, dass Porzellan eine überzeugende und stilvolle Klassik besitzt und ihren zeitlosen Geist nicht verliert.

Porzellan gehört der Gruppe der Keramik an und besteht aus tonmineralhaltigen Rohstoffen, die verarbeitet, geformt und gebrannt werden.

Im Allgemeinen erkennt man Porzellan am tollen Glanz der Oberfläche. Außerdem saugt es kein Wasser auf. Es wird aber in unterschiedlichen Arten unterteilt.

Die für uns bekanntesten und relevantesten Arten sind das Hartporzellan und das Knochenporzellan.

Hartporzellan

Hartporzellan ist bei uns in Deutschland das am häufigsten erzeugte Porzellan. Der wesentliche Bestandteil ist Kaolin – und zwar in einer Höhe von 50 %. Feldspalt und Quarz teilen sich die restlichen Anteile zu jeweils 25 %. Bei einer Temperatur von 1400 bis 1500 °C fängt die Feldspaltglasur an zu schmelzen. Gleichzeitig sintiert auch der darunterliegende Scherben. So entsteht zum Einen die schöne Oberflächenhärte der Glasur und zum Anderen die Festigkeit des Scherbens und der Glasur.

 

Knochenporzellan

Das Knochenporzellan, auch bekannt als Fine Bone China, trägt seinen Namen, weil sich tatsächlich Anteile von Knochen darin befinden. Und zwar in einem sehr hohen Anteil: circa. 50-65 % des Bestandteils ist Knochenasche . Die restlichen 15-30 % besteht auch Pegmatit – ein aus Quarz und Feldspat bestehendes Mineral. Ein kleiner Anteil von Kaolin ist auch enthalten.

Seit Jahrhunderten gilt das Fine Bone China als die Krönung der chinesischen Porzellankunst. Diese Monopolstellung wurde Ende des 18. Jahrhunderts aufgehoben, denn der Engländer Josiah Spode entwickelte als Erster europäisches Knochenporzellan.

Das Fine Bone China gilt als Edelstes aller Porzellane.

Die Unterschiede zwischen Hart- und Knochenporzellan

Die beiden Porzellanvarianten besitzen eine unterschiedliche Festigkeit und eine differenzierte Widerstandsfähigkeit. Aufgrund des hohen Anteils an Kalziumoxid und Kalziumphosphat ist das Knochenporzellan Fine Bone China durchscheinender als das Hartporzellan. Dies wirkt besonders edel.

 

Außerdem unterschieden sich die Weißtöne des Porzellans: während das „Hartporzellan-Weiß“ etwas kühler, also leicht blaustichig ist, so ist die Weißfarbe des Knochenporzellans wärmer und strahlend. Das verleiht dem Knochenporzellan eine weitere edle Note.

Hartporzellan ist zudem schwerer als Knochenporzellan und besitzt eine höhere Härte und damit folglich eine höhere Ritzbeständigkeit.

Modische Accessoires für Ihr Zuhause: Lebhaftes Geschirr von 58 Products

TitelbildschwarzweißWeißes Geschirr ist der Klassiker in der Welt der Tischkultur und gehört in jedes Zuhause. Das trendige, deutsche Label Fiftyeight Products folgte dieser „Regel“ und wagte dabei doch etwas ganz anderes.
Was als liebevoller Weihnachtsgruß den Kunden der Firma ein Lächeln ins Gesicht zaubern sollte (und dies auch tat), wurde eine grandiose und frische Innovation in der Tischkultur:
Handfestes Geschirr mit echt wirkenden, niedlichen und kreativen Gesichtsausdrücken.

Aus Virtualität sollte Realität werden

Die animierten Videogrüße der süßen TASSEN gewannen schnell großen Zuspruch und verbreiteten sich rasant – sogar als Werbespot im Fernsehen waren sie zu sehen.
Dementsprechend ließen die Porzellantassen als reales Produkt nicht lange auf sich warten. Und mittlerweile ist das Sortiment so riesig, dass es sich von Tassen über Becher, Teller, Müslischalen und Eierbechern streckt. Eine ganze Familie ist gewachsen.

Frischer Wind für das Tischambiente

Die Produkte von Fiftyeight Products bringen Leben auf den Tisch – alle Objekte tragen das Potenzial mit sich zu Begeistern. Tassen, Teller, Essen, Familie und Freunde können um die Wette strahlen.
Wie das aussehen kann, seht ihr hier :

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SchaleundBecherDie kleinen, süßen Objekte unterhalten; sie sind witzig, kreativ und rührend. Das „Leben“ am Tisch bekommt eine weitere Bedeutung und erinnert die meisten Menschen an den Walt Disney Klassikfilm Die Schöne und das Biest. Und wer hat damals nicht auch von so tollen Freunden im eigenen Zuhause geträumt?
Und jetzt kann dieser Traum wirklich wahr werden 🙂

Die Pantone – Farbe des Jahres 2017

Das neue Jahr hat begonnen und mit diesem auch neue Vorsätze, Wünsche und Trends.
Das weltbekannte Farbinstitut Pantone hat schon einen Anfang in Sachen Trends gemacht und die Farbe des Jahres 2017 gekürt:

Greenery.

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Es wird also ein farblich grünes Jahr! Wenn man dabei auf die Farben des vergangenen Jahres zurückschaut, ist das schon ein starker Unterschied; für alle trend- und modebewussten Menschen bedeutet das also eine große Umstellung (immerhin müssen wir von zartblau und babyrosa zu einem sättigendem Grün switchen!).

Das soll aber nicht unmöglich sein! Und wir helfen natürlich gern bei der Einordnung der neuen Trendfarbe, denn sie hat in unserem Laden schon Einzug erhalten.

img_4798Ob in der Mode, in der Inneneinrichtung oder im Lifestylebereich; überall soll es ergrünen.

Der knallige Farbton soll ein Highlight sein, einen symbolischen Neustart setzen und, oder neue Motivation fördern. Grün ist die Farbe der Hoffnung. Und nach den vergangenen Ereignissen im Jahr 2016 ist Hoffnung eine gute Idee. Vitalität, Energie und eben das große Fünkchen Hoffnung soll uns die Farbe im Laufe des Jahres schenken.

„Greenery lässt 2017 aufblühen und sorgt für Ruhe in dieser turbulenten Zeit. Greenery erfüllt unseren Wunsch nach Erfrischung und einem Neuanfang und symbolisiert die Wiedervereinigung sowohl mit der Natur als auch untereinander.“

Leatrice Eiseman, Executive Director des Pantone Color Instituts

farbedesjahresDie Farbe Grün wirkt frisch und fröhlich, sie lässt das Triste verschwinden – immerhin für ein paar Augenblicke. Und das ist viel wert! So bringt sie Freude für den anstehenden Tag und zaubert ein Lächeln ins Gesicht. Und an welchem Ort lässt es sich am Besten (und Schönsten) gut gelaunt und voller Energie in jeden Tag starten? Genau! Im eigenen Zuhause.

Deshalb lässt sich der Frühstücksstisch – aber auch der Mittagstisch 🙂 – toll mit grünen Akzenten dekorieren.

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img_4931iittalakastehelmibild5img_4657 Und wer die Farbe des Jahres jetzt sofort spontan erleben möchte, der geht einfach in die Natur! Egal ob der eigene Garten, eine kleine Wiese oder der Wald – Greenery lebt in der Natur. Lasst Euch von ihr inspirieren und startet glücklich in Euer Jahr 2017.

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Modische Accessoires für Ihr Zuhause: Tassen und Becher von Royal Copenhagen.

royalcopenhagenLeichtigkeit, Frische und Eleganz – das ist das Ambiente, in dem sich die Produkte der Tradiotionsmarke Royal Copenhagen aus Dänemark wiederfinden. Seit 1775 erzählt Royal Copenhagen die Geschichte der königlichen Porzellan- und Handwerkskunst; jedes Produkt der unterschiedlichen Kollektionen, in denen Farbe im Spiel ist, wird eigens handbemalt. Somit ist jeder Teller, jede Tasse, jede Schale und jede Platte individuell. Und das ist doch toll!

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Royal Copenhagen’s Klassiker

Aufgrund der besonderen, bekannten Kollektionen Blue Fluted Mega und Weiß gerippt hat die Marke elegante Produkte kreiert, die sich das ganze Jahr über in der Tischkultur sehen lassen können. Durch die Leichtigkeit, Reinheit und dem zarten Spiel der Farben Blau und Weiß wird primär eine Athmosphäre gezaubert, die dem Zauber des Sommers ähnelt. Jedoch entsteht durch das charakteristisch gerippte Muster auch eine Gemütlichkeit und Feinheit, sodass Tassen und Teller auch in den kälteren Monaten gern genutzt werden.

Das Porzellan von Royal Copenhagen ist einfach ein künstlerisches Handwerk, das durch seine Ästethik besondere Anlässe hervorhebt, aber durch seine Funktionalität auch gut im Alltag genutzt werden kann und diesem eine besondere Note verleiht.

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Royal Copenhagen Contrast

Royal Copenahgen produziert seit über 200 Jahren Geschirr. Das bedeutet aber keineswegs,  dass die Marke ausschließlich in dieser Zeit lebt. Das Gegenteil ist sogar der Fall. Mit der 2007 erschienenden Kollektion Royal Copenhagen Contrast beweist das Unternehmen ihr Trend- und Modebewusstsein.

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Die Kombination aus klassisch reinem Porzellan und dem weichen Silikon ist die Erste ihrer Art und bildet somit einen komplett neuen Materialmix. Das farbenfrohe Silikonband umspielt die typische Form des Bechers und löst einen neuen Reiz beim Trinken von Kaffee, Kakao oder Tee aus. Die bunte Farbvielfalt dieser Kollektion erinnert an alle Jahreszeiten und passt sich individuell jedem Geschmackstypen an. So kann die Gestaltung des eigenen Zuhauses schon beim Becher beginnen.

Royal Copenhagen ist trendbewusst und stilsicher, kreativ und flexibel. In jeder Hinsicht bedient die Marke alle Liebhaber der Tischkultur und diese, die es ausprobieren möchten 🙂

Ob klassisch oder modern, das Porzellan von Royal Copenhagen ist in jedem Zuhause ein echter Blickfang und geliebter Wohlfühlfaktor.

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