Neueste Artikel

Bloggertreffen mit Glasschuh

Kurz vor Weihnachten hatten wir Blogger-Besuch.
Lea Christin alias Glasschuh erschien strahlend am Nachmittag bei uns im Geschäft; in Begleitung mit ihrer Schwester, die auch ihre persönlichen Fotografin ist.

Durch das Bloggerevent in der Galerie Luise lernte wir Lea kennen. Sie zeigte auf dem Event schon Interesse an unserer Tischkultur. Doch reichte die Zeit nicht, um sich persönlich mit ihr darüber zu unterhalten; dies sollte mit dem jetzigen Besuch geändert werden. Einen persönlichen Einblick wollten wir der Bloggerin heute schenken, also schlenderten wir genüsslich durch unsere Welt der Tischkultur. An Marken wie Stelton, Royal Copenhagen (Lea’s absolute Lieblingsmarke) und Dibbern kamen wir nur schwer vorbei – warum? Weil Lea, und auch ihre Schwester, ganz begeistert von den Produkten waren und ins Schwärmen gerieten. Das war natürlich toll und deshalb beschlossen wir kurzerhand eine Tasche mit all ihren Lieblingsprodukten zu packen und mit ihnen innerhalb der Galerie Luise loszuziehen, um ein paar tolle Fotos zu kreieren. Und das lief auch ganz kreativ und persönlich ab, so wie sich das für eine gute Bloggerin gehört 🙂

tourdurchunsergeschaeft

kupfertoeneunduecheNach unserem spontanen, kleinen Fotoshooting und unserer Tour saßen wir noch in gemütlicher Runde zusammen. Bei Tee und heißer Schokolade kamen wir schnell ins Gespräch, schließlich haben wir nicht jeden Tag eine Bloggerin zu Besuch und somit hatten wir Fragen, auf deren Antwort wir schon so neugierig waren.

Wir haben mit Lea über Themen wie Design, Einrichtung und natürlich Tischkultur gesprochen.

Hier folgt eine Zusammenfassung ihrer Aussagen.

leaslieblingsprodukt

interviewinterview2

Es war ein toller Nachmittag und unser Gast war Freude pur. Vielen Dank Lea für deinen Besuch, deine Begeisterung und deine Zeit.

profilglasschuh

PS: Hier könnt ihr den Blog von Lea besuchen 🙂

 

Eine langjährige Tradition: der Tannenbaum

baum

Vier Mal müssen wir noch schlafen, dann ist das Christkind da; der heilige Abend wird mit der Familie gefeiert. Es gibt leckeres Essen, Klein und Groß ist gut gelaunt und verbringt zusammen Zeit. Auch eine wunderbare, persönliche Bescherung gehört zum Weihnachtsabend. Doch darf eine Sache dabei auf keinen Fall fehlen: der Weihnachtsbaum.

transparentekugelEr bildet den Mittelpunkt in unserem Zuhause. Unter ihm verstecken sich nicht nur all die Geschenke, auf die wir uns freuen, er bringt auch alle Augen zum Leuchten. Er ist ein großes Symbol zu dieser Jahreszeit und hat einen starken Einfluss auf unsere weihnachtliche Stimmung und Atmosphäre.

Der Ursprung des Tannenbaums geht dabei auf die Heiden zurück, für die immergrüne Pflanzen ein Symbol von Fruchtbarkeit und Lebenslust sind. Auch der Schutz vor Böses und der Hoffnung auf einen schnell zurückkehrenden Frühling schreiben sie ihnen zu.

In der Geschichte lassen sich folgende Daten zum Tannenbaum finden:

1419

schmückte eine Bäckerschaft aus Freiburg im Breisgrau einen Weihnachtsbaum mit Lebkuchen, Äpfeln und Nüssen.

1597

Den ältesten Belegen zur Folge stammt der erste dekorierte Baum aus einer Zunftchronik des städtischen Handwerks Bremen im Jahr 1597. Von den Zünften ging diese Sitte weiter:
Zu Beginn des 17. Jahrhunderts verzierten Bürger in Straßburg im Elsass ihre Wohnhäuser mit Tannenbäumen.

1611

Den ersten Weihnachtsbaum mit Kerzen dekorierte die Herzogin Dorothea Sybille von Schlesien im Jahr 1611.

Im Laufe der nächsten Jahrhunderte breitete sich die Tradition des Tannenbaums weiter aus. Besonders im 19. Jahrhundert wurden aufgrund der hohen Nachfrage mehr Bäume gesät. Mitte des 19. Jahrhunderts wurden auch die ersten mundgeblasenen Kugeln gefertigt. 1882 gab es die erste Lichterkette aus den USA. Auch die katholische Kirche, die sich eine lange Zeit gegen diesen „unreligiösen“ Brauch wehrte, errichtete 1982 durch Papst Johannes Paul II. einen Weihnachtsbaum im Vatikan.

schmuecken

Jedes Jahr findet sich in unseren Wohnräumen der Weihnachtsbaum wieder. Und jedes Jahr wird er geschmückt – traditionell oder trendig. In den meisten Familien passiert dies am Morgen des heiligen Abends, um ihn für die Feiertage festlich strahlen zu lassen. Durch Kugeln, Engeln, selbstgebastelten Schmuck, Lichterketten oder Lametta weiß er zu begeistern  – der Kreativität ist keine Grenzen gesetzt.

Es gibt aber einige, allgemein geltende Tipps, mit denen man seinen Baum prächtig und ohne Scherben (wer kennt es nicht?) dekorieren kann. Und diese stellen wir euch jetzt noch einmal vor.

Tipp Nr. 1:

Lasst den Tannenbaum ruhig einen Tag in eurem Wohnzimmer stehen, bevor ihr anfangt ihn zu schmücken. So entfalten sich alle Äste, die durch den gesicherten Transport zusammengebunden worden sind, wieder zur ursprünglichen Form.

Legt eine Decke unter den Tannenbaum – er wird während der Tage viele Nadeln verlieren.

Sobald der Weihnachtsbaum steht, sollte er mit viel Wasser gegossen werden, um lange frisch zu bleiben. Gebt zusätzlich etwas Zucker oder Blumenfrischpulver in das Wasser.

Tipp Nr. 2:

Soll der Weihnachtsbaum leuchten, fangt mit der Lichterkette als Erstes an. Von oben nach unten wird die Lichterkette am Baum verteilt.

leuchtendertannenbaum

Tipp Nr. 3:

Nun ist es Zeit für die Weihnachtskugeln.

Dabei kommen die kleinen Kugeln nach oben und die großen Kugeln nach unten. Bringt ihr einige Kugeln weiter im Inneren des Baumes an, so schenkt ihr eurem Tannenbaum mehr Tiefe. Für eine gekonnte Harmonie, schmückt den Baum unten dichter als oben.

weihnachtskugeln

kugelnalessi

Tipp Nr. 4:

Wenn das Licht und die Kugeln angebracht sind, können Ketten, Girlanden und Lametta folgen. Diese könnt ihr ruhig weit außen am Weihnachtsbaum platzieren. Besonders Lametta verleiht dem Weihnachtsbaum einen schimmernden Glanz, denn in dem Lametta kann man das Funkeln der Eiszapfen interpretieren.

Noch ein toller Tipp: An Stelle des Drahtes als Bindungsglied zwischen Baum und Kugel, bietet goldenes (oder andersfarbiges) Geschenkverband eine Alternative, die dem Weihnachtsbaum eine gewisse Eleganz verleiht.

Fertig ist ein toll geschmückter Tannenbaum.

Das ganze Team von Lothar John wünscht Euch und Euren Liebsten tolle Weihnachtstage.

froheweihnachtenkugel

Süße Weihnachtsfeierei

Mit großer Begeisterung, viel Engagement und einer großen, aber positiven Aufregung haben wir die letzten zwei Wochen diesem Ereignis entgegengefiebert: das erste Bloggerevent in der Galerie Luise.

Und wir waren mit viel Herz und Seele dabei. Die großen Helfer – und der Kooperationspartner. Es wurde liebevoll und weihnachtlich geschmückt:

Schimmernd leuchtende Schneebälle wiesen den Weg in der Galerie eine Treppe hinauf zum Buffet mit feinster italienischer Feinkost. Als Begrüßungsgetränk gab es den hauseigenen Cocktail von Lothar John: den LJ.

Bloggerevent_aussicht

Cocktail_LJ

Eine funkelnde Lichtflut lud zum Verweilen ein und hauchte unserem gedeckten Tisch eine weitere Portion Gemütlichkeit zu . Das Porzellangeschirr von Royal Copenhagen, mit seiner Liebe zum Detail, sorgte für die bezaubernde Weihnachtsstimmung. Goldend-leuchtende Becher von Sieger waren das I-Tüpfelchen der Tischdekoration.

Die Marketingleiterin der Galerie Luise, Britta Cords, eröffnete mit ein paar lieben Worte zum Abend und zum kommenden Jahr der Galerie das Event.Das_Buffet

TischdekorationNach einer gemütlichen Runde am Tisch, nach nett gewechselten Worten und nach einem genüsslichen Schmaus aus purem Gold wurde das Programm für den Abend weitergeführt: jetzt ging es durch die geöffneten Läden. Mit dabei waren Luxussachen, Schuhgigant Gisy, der Dessousladen Sessou und wir natürlich, Lothar John Tischkultur.

Unser charmanter Kollege Michele begrüßte alle Blogger mit einem großen Lächeln und führte durch unsere Welt aus designreichem Porzellan, moderner Glaskunst und elegantem Besteck: Marken und Produkte von Royal Copenhagen, Alessi, Design Letters und I-Clip wurden unter anderem vorgestellt. Fragen wurden beantwortet, Weihnachtsschmuck und Dekorationsgegenstände für das eigene Zuhause unter die Lupe genommen – und passend zum Weihnachtsthema zeigte unsere Chefin Inna höchstpersönlich wie sich Geschenke ohne Tesafilm verpacken lassen. Kleine Präsente für unsere Gäste, kreativ verpackt von unseren Kolleginnen Naila und Su, gab es auch.

Wir haben uns sehr gefreut an dieser Veranstaltung mitwirken zu können und hatten sehr viel Spaß. Im kommenden Jahr 2017 drücken wir ganz fest die Daumen, dass sich so ein Bloggerevent wiederholen lässt.

BloggerbeiLotharJohn

GeschenkeverpackenBloggereventbeiLotharJohnStöbernSessou
SessouUnterwäscheBloggerbeiihrerArbeit

24 Türchen für 24 Tage

Auf geht’s in die zweite Runde: Der Adventskalender ist unser nächstes Weihnachts-Highlight. Passend zum heutigen 1. Dezember. Erst ein Türchen, dann das Zweite und das Dritte – jeden Tag im Dezember kommt eines hinzu; bis es 24 geöffnete Türchen sind. Mit jedem neuen Tag und jedem neuen Türchen verhilft uns der Adventskalender mit kleinen, feinen Überraschungen zum großen Weihnachtsfest.
adventVor allem für die Kinder ist der Adventskalender sehr bedeutend und toll – er hebt die festliche Zeit hervor und hält ihre Vorfreude aufrecht.
Den Durchbruch hatte der Kalender im 19. Jahrhundert – auch in Deutschland. Bis dahin hatte er eine bunte Vergangenheit; die ersten Variationen des Kalenders waren anders, als wir ihn heute kennen: so wurden beispielsweise 24 christliche Bilder Tag für Tag an die Wand oder das Fenster zuhause geklebt oder ein Elternteil malte 24 Kreidestriche an und ließ mit jedem vergangenem Tag das Kind einen Kreidestrich wegwischen.
1902 wurde der erste Kalender gedruckt, jedoch in Form einer Uhr.
1920 gab es dann den ersten Adventskalender mit Türchen, die zu öffnen waren.
Nach Ende des 2. Weltkrieges (während des Krieges wurde der Druck des Adventskalender eingestellt) gestalteten sich die Kalender kreativer und individueller – die Eltern bastelten also selber und auch für die sie gab es die ersten Kalender.
Dieses Jahr waren wir ebenso fleißig und inspiriert – und haben einen eigenen Kalender für Euch „gebastelt“.
Ab heute werden wir Euch auf unseren Sozialen Netzwerken, Facebook und Instagram, jeden Tag eine tolle Geschenkidee mit interessanten Informationen eröffnen – für Euch oder für Eure Liebsten, für das eigenen Zuhause oder zum Auspacken am Heiligen Abend unter dem Weihnachtsbaum.

Wir – das gesamte Team von Lothar John Tischkultur – wünschen Euch eine wunderbare Vorweihnachtszeit.

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt.

So lang ist es gar nicht mehr hin – in ein paar Tagen startet die vorweihnachtliche Zeit. Weihnachten ist die Zeit der Tradition. Jeder Mensch findet Gefallen am Basteln, am Backen und am Schmücken. Auch unser Team findet immer mehr in diese Stimmung – und damit das diesjährige Fest, unser eigenes Zuhause und unser Esstisch auch in vollen Zügen zu tollen Momenten und Augenblicken führt, wird es an der Zeit für die ersten Dekorationsmaßnahmen und Tipps.

georgjensenadventskranz

Aller Anfang ist ja bekanntlich schwer, aber dieses Mal ist ein Beginner sofort gefunden: der Adventskranz. Um ihn soll es jetzt gehen, denn er ist fest etabliert in unserer Adventszeit, ein absolutes Must-Have eben.
Erfunden wurde der Kranz wohl Mitte des 19 Jahrhunderts von einem Theologen und Erzieher namens Johann Hinrich Wichern. Er arbeitete im Rauhen Haus und zog dort Kinder und Jugendliche groß, die ohne Eltern aufwuchsen. Seine Idee zum Adventskranz entstand aufgrund der quengelnden, uns allen bekannten Ungeduld der Kinder auf das weihnachtliche Fest. So nahm der Theologe 1839 ein Wagenrad als Basis des Kranzes, versah ihn mit 24 Kerzen –vier große und 20 kleine Kerzen und ließ die Kinder jeden Tag eine Kerze auspusten. So verkürzte er auf spielerische Weise die Wartezeit.

adventsdeko
Heute lässt sich der Kranz zur Vorweihnachtszeit in jedem Haushalt finden – er wuchs zur Tradition heran. Im Laufe der Jahre reduzierte man ihn jedoch auf vier Kerzen – so war er handlicher und für jede Wohnung und deshalb beliebter.
Als Klassiker gilt der Kranz aus tannengrünem, runden Geflecht, hübsch in den Farben Rot und Gold dekoriert.

Heutzutage variiert die Gestalt des Kranzes aber. Alles, was gefällt ist erlaubt. Häufig werden Kerzen auch simple auf einem geschmückten Tablett und mit Zahlen arrangiert.
Ob puristisch, kitschig, klassisch oder bunt – das wohlige, heimische Gefühl ist das, worauf es ankommt. Schließlich soll das Warten auf den Heiligen Abend eine Ansammlung von positiver harmonischer Vorfreude und all der Ärger der letzten Monate vergessen sein, oder nicht ?

Lothar John’s Exkurs: Zeit für Tee

Gerade in der kälteren Jahreszeit wird gerne Tee getrunken. Tee genießen heißt sich entspannen und zur Ruhe kommen, denn er steht schließlich für Gemütlichkeit und Auszeit. Aufgrund seiner Vielfältigkeit im Genuss und im Aussehen, ist er auch genau dafür prädestiniert.

Tee

Tee von Oben

Tee ist weltweit bekannt und in sehr vielen Ländern ein Zeichen für Gastfreundschaft, Geselligkeit und Freundlichkeit. Doch es gibt ein paar erstaunliche Fakten über Tee, von denen ihr bestimmt noch nicht oft gehört habt:
Tee lässt sich warm, kalt, gesüßt, mit Milch und mit Eiswürfeln genießen, kann in vielen Farben leuchten und geschmacklich variieren. Beeindruckend, oder ?
Noch beeindruckender ist jedoch die Tatsache, dass ursprünglich alles von einer einzigen Pflanze stammt.

Diese Pflanze besteht aus zwei Gattungen – zum Einen gibt es die Camelia Sinensis (Immergrün) und zum Anderen die Camelia Assamica. Alle Teesorten stammen von dieser Pflanze ab. Und das ist noch nicht alles; ein wichtiger Punkt ist da noch zu sagen: Bei dieser Pflanze handelt es sich überraschender Weise um einen Baum, der sogar bis zu 20 Meter hoch wachsen kann. Auf Plantagen wird er aber immer wieder kurz geschnitten, damit die neu wachsenden Triebe ihr Aroma besser und kräftiger entfalten können.

Teebeutel und Teekanne

Bei der Ernte der Teeblätter spielt der Grad der Oxidation in Bezug auf Geschmack und Aussehen eine wichtige Rolle. Nach dem Pflücken der Blätter werden sie gewelkt oder gerollt, wodurch das Teeblatt aufgebrochen wird und der Zellsaft mit Sauerstoff reagiert. Auch die Erntezeit beeinflusst diese beiden Faktoren. Wird ein Tee im Zeitraum Dezember – März geerntet, ist er charakterlich meist frisch und spritzig. Im Mai – Juni dagegen wirkt der Tee eher kräftig und würzig.

Seit mehr als 2200 Jahren trinken wir Menschen schon Tee. Anfang des 17. Jahrhunderts, genau genommen 1610, kamen die ersten Teeblätter aus Asien nach Europa. Aus den Niederlanden, über England, kam er dann endlich 1743 nach Deutschland. In der deutschen Teekultur spielt Hannover eine große Rolle, denn der erste Teeladen eröffnete hier bei uns. Und auch heute noch können Teeliebhaber ihre liebsten Teesorten dort erwerben (Tee-Seeger).

Eine Tasse Tee

Teeset

Neben Wasser und Kaffee hat sich Tee sehr stark in die weltweite Gesellschaft integriert, sodass richtige Teerituale zelebriert werden, wie zum Beispiel in England und Indien. Abgesehen von den Ostfriesen existiert in Deutschland keine besondere Teekultur. Hier wird der Tee getrunken, wann und wie es dem Einzelnen am Besten schmeckt.

Tee gilt als zweitbeliebtes Getränk der Welt, und das völlig zurecht. Neben der großen Geschmacksvielfalt ist er eben auch ein gesundes, aus der Natur gewonnenes Alltagsgetränk, das in jeder Situation seine beruhigende und positive Wirkung erzielen kann.
Und deshalb mögen und genießen wir ihn so gerne.

Eine kleine Holzgeschichte

Header

Was sich Geppetto aus dem Disneyklassiker Pinocchio so sehr wünschte und ihm eine Fee erfüllte – nämlich das Erwecken von Pinocchio zum Leben – das schaffte Designer Kay Bojesen mit seiner Holztierfamilie ganz allein durch leidenschaftliche Hingabe und starken Glauben. Bis heute erfreuen sich Kinder und Erwachsene seiner Holztiere und schenken ihnen gern einen Platz in ihrem Zuhause.

Dabei fing alles etwas anders an – statt für Holz entschied sich Kay Bojesen für eine Ausbildung im Hause Georg Jensen; als Silberschmied. Diese schloss er 1910 ab. Erst mit der Geburt seines Sohnes entdeckte Bojesen die Leidenschaft zu Holz und Kinderspielzeug. Diesen Themen widmete sich der Vater mit voller Liebe und Zuneigung. Das sollte sich später noch bemerkbar machen.

In den 30er Jahren entstanden die ersten Entwürfe der Holzfiguren, 1951 erschien Kay Bojesens weltberühmte Affe aus Holz. Der Däne legte bei dem Design seiner Figuren großen Wert auf den Funktionalismus. Es gelang ihm aber mit Weniger Großes zu erreichen, denn seine Holzfiguren besaßen eine Seele, strahlten Humor und Wärme aus.

Kay Bojesen erschuf für Kinder kleine Freunde im Alltag.
Im Alter von 72 Jahren verstarb der Designer.

Eine ganze Familie – das sind die Holztiere von Kay Bojesen.
In der Zeit von 1934 bis 1957 wuchs sie heran. Dackel, Hase, Nilpferd, Bär, Elefant, Hund, Vögel, Pferd und Affe sind entstanden.

Das Aussehen der Tiere ist einfach. Mit Absicht. Die Liebe und Hingabe für jedes einzelne Tier ist dennoch zu Sehen. Wie im Lachen des Affen oder im treuen Hundeblick des Dackels.

detailsholztiere
Denn viel mehr brauchen Kinder auch nicht, pferd-kopieum zu verstehen, dass man für sie da ist. Die Holzfiguren von Kay Bojesen sind nicht nur Spielkamerad, sondern ein Freund, der durch den Alltag hilft.
Der Designer erschuf die Tiere mit einer simplen Formsprache. Um das Aussehen ging es ihm auch nicht, sondern um die emotionale Bindung, die jede Figur den Kindern schenkt/ermöglicht. Diese erreichte er, indem er aus Liebe zu seinem Sohn und mit den eigenen Erinnerungen aus seiner Kindheit arbeitete.
Auf diese Weise hauchte er den Tieren Leben ein.
Seit den 90er Jahren stellt das Unternehmen Rosendahl die Holztiere her, stets mit engem Kontakt zu der Familie von Kay Bojesen.

holztiere

Weltbekannt und ein echter Klassiker ist der Holzaffe. Gebaut ist er aus Teak- und Limbaholz. Er entstand aus dem Wunsch eines Kindermöbelausstatters, der einen Kleiderhaken für Kinder benötigte.
Heute ist der Affe aber vielfältig eingesetzt und ein echter Star im weltweiten Netz. Ob zum Spielen oder als Deko, er verzaubert Junge und Erwachsene.
Im Bereich des skandinavischen Interieurs sind die Holztiere von Kay Bojesen richtige Designobjekte und allgegenwärtig.
Sie begeistern Generationen, haben Geschichte geschrieben und erzählen Geschichte. Die liebenswerten Tiere schenken Wärme und gute Laune, sie sind auffällig und zeitlose, tolle Sammelobjekte, die jedes Haus zu einem fröhlichen Ort machen.
neuesholzfamilienmitglied

familienportrait

Genüssliche Trinkgläser

Wir Menschen genießen gerne. Und das ist auch wichtig. Etwas zu Genießen bedeutet sich bewusst Zeit zu nehmen, für gewisse Dinge, aber auch für sich selbst. Genuss hat eine positive Auswirkung auf den Körper, den Geist und die Seele.
Die Meisten von uns kommen in großen Genuss, wenn es ums Essen und Trinken geht. Deshalb haben wir dieses Szenario auch über Jahre hinweg perfektioniert.
Wie? Mit der Herstellung, Anpassung und Verbesserung unseres Geschirrs, Bestecks oder unserer Gläser. So sind neben den normalen Trinkgläsern die bekannten Weingläser, Cognac oder Longdrink-Gläser entstanden. Und um ausschließlich die dreht sich jetzt unsere nächsten paar Minuten.

anstossen

weinglas

 

 

 

 

Seit mehr als 400 Jahren hat der Wein nun schon sein eigenes Glas. Ein Grund dafür ist auch die im 18 Jahrhundert gestiegene Bedeutung der Tischkultur für unseren Alltag.

Heute gibt es Weingläser in Hülle und Fülle. Das liegt zum Einen an den unterschiedlichen, aber grundlegenden Funktionen, die sie alle haben. Weingläser sind nämlich, abhängig von der Weinart in ihrer Form unterschiedlich.

Aber erst einmal allgemein:

Weingläser sollen den Geschmack des Weines unterstützen. Sie sind in ihrer Architektur besonders geformt, damit unsere Sinneseindrücke stärker angetrieben werden. Duft, Geschmack, Haptik und Nachhall werden auf diese Art kommuniziert.

Das Weinglas an sich ist ein schlichtes Glas, oft farblos und lebt von wenigen bis kaum vorhandenen Dekorationselementen.

Auch ein individueller Aufbau hat sich in unserer Kultur integriert:

Aufbau Weinglas

 

Die Form des Kelches beeinflusst unsere Geschmacksnerven. Dies lässt sich am besten bei den Unterschieden zwischen Rotwein- und Weißweinglas erklären.

Der Stiel hat eine einfache Funktion – an ihm soll das Glas gehalten werden, denn es ist wichtig, dass die Trinktemperatur nicht durch die Wärmezufuhr der eigenen Hand verändert wird. Deshalb sollte man nicht am Kelch anfassen.

Weine

 

 

Das Rotweinglas

Für den optimalen Genuss eines Rotweines, ist der Kelch des Glases sehr bauchig und voluminös. Dies hat zur Folge, dass die Oberfläche des Weines vergrößert und der Wein besser im Glas belüftet ist. Das ist gut für das Aroma, das sich nun leichter entfalten kann.

Außerdem ist die Öffnung ebenfalls groß und der Rand geschliffen. So kann der Wein leicht über die Zunge fließen.

Das Weißweinglas

Weißweine müssen in der Regel nicht so stark belüftet werden wie Rotweine. Auch das Aroma ist öfter zarter und darf daher nicht zu schnell verflüchtigen. Daher sind die Kelche für Weißweine graziler und schmaler als die Rotweingläser.

Einige Weißweingläser verfügen auch über einen nach Außen leicht gewölbten Rand und laufen in ihrer Kelchform nach oben hin leicht zusammen. Damit wird der Duft gebündelt und gezielt in Richtung Nase gerichtet. Der besondere Rand sorgt dafür, dass das Aroma und das Säurespiel im Mund und auf der Zunge angenehm wahrgenommen wird.

 

Auf diese Erkenntnis ist im Übrigen der österreichische Glaser Claus Josef Riedel gestoßen. Er war einer der ersten, der die Formgebung der Gläser dem Charakter der Weine anpasste. Ganz treu dem Motto form follows function.

Champagner und Sekt

 

 

 

 

Auch für diese alkoholischen Getränke gibt es spezielle Trinkgläser. Der Stiel ist schlank und auch der Kelch ist sehr schmal und leicht geschwungen. Die klassische Form dieser Gläser ähnelt oft einer Tulpe, aber auch die Flötenform ist sehr bekannt. Diese Formen sorgen dafür, dass die Perlage des Schaumweines nicht leicht und schnell verflüchtigt. Die Gläser sehen in ihrer Optik sehr stilvoll aus. Aber es gibt auch noch eine andere Glasart für Sekt und Champagner. Diese kennt auch jeder von uns von diversen Partys oder zumindest auf Fotos haben wir sie schon einmal gesehen. Und zwar hochgestapelt zu einer Pyramide. Dies lässt sich nämlich aufgrund der Schalenform des Kelches gut ermöglichen. Jedoch verfliegen Aroma und Perlage wegen der riesen Oberfläche sehr schnell.

 

longdrinks

 

 

 

 

 

Longdrinkgläser oder Cocktailgläser reihen sich ebenfalls in die Kategorie für besondere Trinkgläser ein. Oftmals sind sie ein optischer Hingucker. Das liegt aber auch an den kreativen, spannenden Kreationen, die in diesen Gläsern getrunken werden. Das geschaffene Genusserlebnis erreicht ebenfalls alle Sinne – von dem Geschmack über die Haptik bis hin zur Optik. Sie sind in ihrer Form variabel, meist schlanker als Weingläser. Die klassische Form wird nach oben hin offen. Bestes Beispiel ist das weltbekannte, konische Martiniglas. Es gibt aber auch Formen, die dem normalen Trinkglas.

Longdrinkglas

DrinkAuch wir sind kreativ – dank der tollen Ideen unserer Mitarbeiter und dank unserer hauseigenen Bar in unserem Geschäft können wir ab jetzt all unseren Kunden mit unserem hauseigenen Cocktail das Shoppingerlebnis versüßen.

Der LJ.

Ein erfrischender, freundlicher Genuss aus, Exklusivität, Innovation, Melone und Limette.

Beim nächsten Besuch also unbedingt mal genießen!

LJ Cocktail

 

Und was können wir all dem Wissen entnehmen?

Erstmals, dass es ganz schön viele Möglichkeiten gibt, woraus man ein Getränk zu sich nehmen kann. Und das die Option existiert den kleinen Genussmoment ganz groß zu machen, wenn man nur weiß wie. Außerdem ist ein Trinkglas nicht gleich ein Trinkglas – es trägt ganz schön viele, verstecke Funktionen in sich. Und das perfekte Glas an sich scheint gar nicht zu existieren.

Jedoch lassen wir uns davon nicht unterkriegen, denn für den wohlwollenden Hausgebrauch, als genussliebender Konsument und kein Weinexperte oder Glaser, reichen einige wenige Gläser für besondere Anlässe aus.

Traditionell, aber zeitlos

 

Besteck

Das Silberbesteck.

Schon zur Zeit der Römer und der Griechen in der Antike kam Silber auf den Tisch. In feinster Schmiedearbeit wurde das Tafelsilber gefertigt und galt als Repräsentationsmittel der gehobenen Gesellschaftsschicht. Auch heute noch steht Silberschmuck oder Silberbesteck für Stil und für das gewisse, besondere Extra – und gerade zur Weihnachtszeit wird Silberbesteck zur Liebe und Ehre der Familie und der herzlichen Atmosphäre hervorgeholt.

 

 

Robbe&BerkingSilber gehört zu den Edelmetallen. In der Chemie ist die Bezeichnung für dieses Edelmetall Argentum, kurz AG.
In der griechischen Mythologie existiert die wohl schönste Sage, mit der ein Edelmetall in Verbindung gebracht werden kann. In dieser Legende ist die Rede von einem Himmelsriesen, dessen Name der lateinischen Bezeichnung für Silber ähnelt. Sein Name ist Argos und Argos besitzt 1000 Augen. Er ist die Personifikation des Sternenhimmels und dieser Himmel ähnelt dem Glanz und dem Strahlen des Silbermetalls. Kann sich das Silber da nicht geschmeichelt fühlen?
Silber wird aus Erzen gewonnen – es ist also ein weiches Metall, das durch eine Reaktion, eine Legierung, erhärtet.

In der weihnachtlichen Zeit hat das gemeinsame Mahl mit der Familie einen hohen Stellenwert, auf den viele von uns nicht verzichten wollen. Weihnachtszeit ist Zeit für Familie, für besonders liebevolle Gesten und für Gemütlichkeit. Und genau deshalb scheuen viele keine Mühe alles im und um das Haus herum strahlend und außergewöhnlich aussehen zu lassen.
Silberbesteck trägt dieser Geste und diesem Wunsch bei. Es steckt voller Tradition und Eleganz, ist ein optischer Hingucker und verleiht jeder Tischdekoration besonderen Wert.

Wohnraum

Auch wenn Silberbesteck oft ein Erbgut ist, so kann es sich lohnen in das Besteck zu investieren. Denn Silberbesteck ist auch alltagstauglich.
Es verspricht (und hält) eine langjährige Nutzung, gute Qualität und gerät modisch nie aus dem Trend. Besteck ist allgemein keinem Trend unterlegt, da wir Menschen eher kurzlebigen Gegenständen experimentierfreudig gegenüber stehen.

Silberbesteck verfärbt. Wenn es nicht genutzt wird, dann verfärbt es sich schwarz. Diese Verfärbung entsteht durch Reaktionen mit Schwefel, das in der Luft enthalten ist. Verwendet man das Besteck regelmäßig, so kann die schwärzliche Verfärbung nicht eintreten, da es nach jedem Essen gespühlt wird. Silberbesteck kann in der Spülmaschine gereinigt werden, sollte jedoch nach dem Spülen schnell mit einem Tuch getrocknet werden. Besser noch als die Spülmaschine ist die Reinigung per Hand. Auch die ist nicht aufwendig, versprochen.

Bestimmte Pflegemittel (am Besten von Herstellern aus der Branche, da sie fachlich kompetent sind und wissen, was Silber gut tut) erleichtern den Säuberrungsvorgang bei der Verfärbung erheblich. Ein gutes Silberreinigungsmittel hat Christofle entwickelt – und das anzuwenden ist auch kinderleicht: In den folgenden Bildern und in dem kurzen Video ist die Anwendung genau zu beobachten.

Besteck aus Silber ist also nicht nur strahlend schön und sieht festlich aus, es ist auch in der Pflege leicht zu handhaben und deshalb jede Überlegung einer Anschaffung wert.