Alle Artikel mit dem Schlagwort: Tischkultur

Traditionell, aber zeitlos

  Das Silberbesteck. Schon zur Zeit der Römer und der Griechen in der Antike kam Silber auf den Tisch. In feinster Schmiedearbeit wurde das Tafelsilber gefertigt und galt als Repräsentationsmittel der gehobenen Gesellschaftsschicht. Auch heute noch steht Silberschmuck oder Silberbesteck für Stil und für das gewisse, besondere Extra – und gerade zur Weihnachtszeit wird Silberbesteck zur Liebe und Ehre der Familie und der herzlichen Atmosphäre hervorgeholt.     Silber gehört zu den Edelmetallen. In der Chemie ist die Bezeichnung für dieses Edelmetall Argentum, kurz AG. In der griechischen Mythologie existiert die wohl schönste Sage, mit der ein Edelmetall in Verbindung gebracht werden kann. In dieser Legende ist die Rede von einem Himmelsriesen, dessen Name der lateinischen Bezeichnung für Silber ähnelt. Sein Name ist Argos und Argos besitzt 1000 Augen. Er ist die Personifikation des Sternenhimmels und dieser Himmel ähnelt dem Glanz und dem Strahlen des Silbermetalls. Kann sich das Silber da nicht geschmeichelt fühlen? Silber wird aus Erzen gewonnen – es ist also ein weiches Metall, das durch eine Reaktion, eine Legierung, erhärtet. In der …

Einfaches Design unsterblich

Porzellan gilt als „das weiße Gold“. Das hat auch das Unternehmen Dibbern über Jahre in sich aufgenommen und perfektioniert. Ihre Produkte stehen für klassische Eleganz, für Luxus und für überzeugende Stilsicherheit. Modernes und schlichtes Porzellan, buntes und geschmücktes Tafel-und Kaffeegeschirr als auch feines, minimalistisches Service entwickelt und stellt die Manufaktur Dibberns her. Dabei werden große Teile (wie Teekannen, Saucieren, Servierplatten) noch in eigener, traditioneller Handarbeit gefertigt. Die wohl bekannteste Kollektion des Unternehmens ist die Solid Color Serie. Dieses Geschirr hat heutzutage schon Kultstatus erreicht. Diese Serie, die die Einfachheit von Design und Objekt perfektioniert, hat ihren Ursprung in den 50er Jahren. Vom Designer Hermann Gretsch entwickelt, existierte damals bereits allein in der Form der Objekte Dibberns eine gewisse Harmonie, die man in den 80er Jahren beschloss mit einer Auswahl von Farben zu erweitern. Und das sollte sich als die Idee für den Aufstieg und den Erfolg erweisen. Die Serie Solid Color wurde zum obligatorischen Must Have der neuwertigen Tischkultur und ist nun nicht mehr wegzudenken. Entscheidend für Dibbern Solid Color, für die Erscheinung und den …

Zu Gast bei Robbe & Berking in Flensburg – Schulungsseminar vom 05.07. – 07.07.2015

Michele Sortino und Corinna Ewald, unsere zwei Auszubildenden, durften Anfang Juli die Silbermanufaktur in Flensburg besuchen. Sie konnten sich bei dem Manufakturrundgang ein genaues Bild von der Herstellung eines Bestecks machen. Wie viele Schritte nötig sind, damit ein Menülöffel zum Beispiel perfekt ist.Die Herstellung wird in drei große Bereiche  eingeteilt.Werkzeugherstellung, Rohwarenherstellung und Endbearbeitung.

Fine Bone China von Dibbern – Qualitätsgarantie „Made in Germany“ bis ins Detail

Seit 1997 wird das Fine Bone China Porzellan von Dibbern in Hohenberg an der Eger gefertigt. Die deutsche Stadt ist bekannt für Porzellanfertigung, denn schon 1814 hat Carolus Magnus Hutschenreuther die erste Porzellanmanufaktur Deutschlands gegründet. Ob in Hotels oder Sterne-Restaurants, im Bundeskanzleramt oder in Privathaushalten – das Fine Bone China Porzellan ist auf vielen Tafeln zu erkennen. Das Dibbern Porzellan ist durch die Fertigung „Made in Germany“ von Funktionalität und Qualität gezeichnet. Das Geschirr weist eine außergewöhnliche Stabilität und eine besondere, klare Ausstrahlung auf. Die hohen handwerklichen Fertigkeiten der Hohenberger Dibbern Porzelliner spiegeln sich in dem Design wieder, welches oberste Priorität bei Dibbern hat. Das Fine Bone China wird mit einem hohen Anteil an Knochenachse, die Kalziumphosphat enthält, produziert. Dieser Anteil erzeugt eine enorme Dichte und Festigkeit des Porzellans. Die Transparenz, die dadurch entsteht, sorgt für eine zarte Wirkung. Dabei entstehen große, optische Genussmomente. Die Gestaltung und das Design basieren auf dem Grundsatz, dass Form und Funktion eine Einheit bilden. Das ist die klassische Bauhausaussage. Die Form ist eher klassisch und zurückhaltend. Das Fine Bone …

Frühlingshafte Dekore verzaubern mit frischen Farben!

Der Frühling ist da! Die Pflanzenwelt erwacht langsam wieder und die Natur zeigt sich von ihrer schönsten Seite. Passend dazu gibt es wundervolles Frühlingsgeschirr von namhaften Herstellern, die diese tolle Jahreszeit auf eine stilvolle Weise zum Ausdruck bringen. Die Porzellanmanufaktur Fürstenberg hat wunderschöne Dekore in ihrem Sortiment, die die Frühlingszeit mit frischen und farbenfrohen Motiven zum Leben erwecken. „Bunte Blume“, eines der edelsten und seltensten Dekore aus der Kollektion Alt Fürstenberg ist mit einer Goldauflage und feinen Blumenverzierungen versehen, was das Geschirr noch edler aussehen lässt. Der Designer von TAITÙ-Porzellan ließ sich von Emotionen und Farben inspirieren als er die kleinen Kunstwerke schuf, die Augen zum Leuchten bringen. Wie bei der Kollektion „Freedom“ flattern einem Schmetterlinge auf Tassen in einer sehr natürlichen, fast echten Optik buchstäblich entgegen, wenn man seinen  Tee oder Kaffee genießt. Das Dibbern-Sortiment mit seinen beeindruckenden Farben der Serien Fine Bone China Dekore und Solid Color lässt Herzen höher schlagen. Die Fine Bone China-Serie „Dekore“ verzaubert mit frühlingsfrischen Farben und Motiven. Perfekt für die aktuelle Jahreszeit, aber auch für kalte Tage optimal …

Die Speisekarte – Visitenkarte jedes Gastgebers

Ein stimmiges Menü zusammenzustellen und es kunstvoll auf Papier zu bringen, gehört auch heute noch zu den bewundernswerten Fähigkeiten eines guten Gastgebers. Die Ästhetik der Speisekarte ist für den Gast von großer Bedeutung und sollte nicht unterschätzt werden. Die heutigen Menü- und Speisekarten entstanden im 19. Jahrhundert. Um Gästen Informationen über das Gesamtangebot in Speiselokalen zu verschaffen, kam man auf die Idee Wandtafeln mit allen vorhandenen Speisen und Getränken anzubringen. In später hinzugekommenen Restaurants wurden die ersten gedruckten Speisekarten verwendet, da die Speiseauswahl größer wurde. Mit der Einführung des Offset-Drucks war es möglich, Gestaltungen einfach und wirkungsvoll zu realisieren. Heute ist das Aussehen der Speisekarten individuell auf das jeweilige Restaurant oder den Anlass abgestimmt. Das sollte man bei der Herstellung einer Speisekarte beachten: keine Tippfehler oder durchgestrichenen Sätze richtige Schreibweise (bei fremdsprachigen Gerichten) nicht zu große oder kleine Schrift Spezialitäten sollten hervorgehoben werden Klassische Speisekarte Kalte Vorspeisen Suppen Warme Vorspeisen Fischgerichte Zwischengerichte Tagesplatten Braten Gemüsegerichte Süßspeisen Nachtisch

Jeder kann ein perfekter Gastgeber sein!

Ein delikates Fünf-Gänge-Menü macht noch keinen perfekten Gastgeber. Es geht nämlich nicht nur darum seine Gäste zu bekochen, sondern sie auch zu bewirten und ihnen einen schönen Abend zu bieten. Entscheidende Einzelheiten, wie passende Musik und die richtige Beleuchtung sollten nicht in Eile ausgesucht und arrangiert werden. Planen Sie also im Vorfeld genügend Zeit ein. Wenn Sie optimal vorbereitet sind, kann nichts schief gehen. Auf der Einladung sollten alle wichtigen Informationen zu finden sein – Zeit und Ort, Anlass, Wegbeschreibung, Anfahrmöglichkeiten usw. Um zu vermeiden, dass die Gäste over- oder underdressed erscheinen, schreiben sie in die Einladung, welcher Dress-Code geeignet bzw. erwünscht ist. Es sollte auch ein Datum genannt werden, bis zu welchem die Rückmeldung erfolgen sollte. Bei der Begrüßung sollten die Gäste einander bekanntgemacht bzw. vorgestellt werden, falls nötig. Die Sitzordnung sollte gemischt sein, also z. B. eine Dame zwischen zwei Herren und umgekehrt. Bei einer kleinen Runde ist die Tischordnung nicht zwingend erforderlich. Geben sie ihren Gästen vor dem Essen einen Augenblick Zeit, um sich zu „beschnuppern“. Am besten geht das mit einem …

Tischlein deck dich – perfekt!

Zu einem schönen Essen in gemütlicher Runde gehört auch ein liebevoll gedeckter Tisch. Hilfreich ist es, wenn man genaue Vorstellungen hat, welcher Anlass es sein soll. Dieser sollte sich in der Tischdekoration widerspiegeln. Zunächst wird dekorative Tischwäsche aufgelegt: mit einer weißen Deckenfarbe kann man nichts falsch machen, gemusterte Exemplare tragen dagegen zu sehr auf. Das Besteck wird immer von innen nach außen gelegt. Das bedeutet, das Besteckteil, welches beim ersten Gang benutzt wird, ist ganz außen abgelegt. Das Besteck welches links und rechts neben dem Teller liegt, wird immer von außen nach innen benutzt, das über dem Teller liegende Besteck von oben nach unten. Die Reihenfolge des Bestecks orientiert sich an der Menüfolge. Begonnen wird das Eindecken des Tisches immer mit dem Messer für den Hauptgang, es wird rechts neben dem Teller platziert, mit der Schneide zum Teller hin. Die Gabel liegt links neben dem Teller. Gegenüberliegende Messer und Gabeln sollten sich immer in einer Linie zueinander befinden. Auf der linken Seite dürfen nicht mehr als 3 – und auf der rechten Seite nicht mehr …

Die Geschichte der Tischkultur – eine immerwährende Entwicklung

Kostbares Geschirr, ein geschmackvolles Ambiente und eine bezaubernde Tischdekoration – so wird das Essen durch Tischkultur von der bloßen Nahrungsaufnahme zu einem besonderen und geselligen Geschmackserlebnis verwandelt. Außerdem definiert sich Tischkultur über das gesellige Miteinander. Tischkultur ist weitaus mehr als nur die Beachtung von Tischsitten. Es geht vielmehr um das Pflegen von Tradition, Lebensstil und den Genuss beim Essen. Das Wort „Kultur“ steht für Kommunikation und Geist– die Kunst des Lebens. Bis dahin war es ein weiter Weg: unsere Vorfahren saßen am Feuer und zerteilten die Beute mit einfachen Werkzeugen. Allerdings legte man schon damals Wert darauf, gemeinsam zu essen. In der Antike war das Speisesofa eines der wichtigsten Möbel, vor denen das Essen auf kleinen Tischen serviert wurde. Das Geschirr wurde aus Ton oder Glas hergestellt. Zum Verzehr von Suppen diente ein Brotstück, weil Löffel nicht gebräuchlich waren. Ab dem 11. Jahrhundert wurden die Tischsitten verändert, da auch vereinzelt Damen zu den Tafeln zugelassen wurden und man nun in Paaren am Tisch saß. Es wurden erstmals Tischregeln eingeführt, später wurden sie immer wichtiger. Die …