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Schmackhafte Hummergerichte!

Beim Fischhändler werden Hummer oft lebend verkauft, da im toten Hummergewebe schnell Giftstoffe entstehen. Es gibt aber auch Hummer, die gekocht und in Salzwasser tiefgefroren sind. In diesem Zustand werden Hummer in einem Salzwasserblock gefroren und so verkauft. Diese Alternative ist für Menschen geeignet, die den Hummer nicht selbst töten wollen.

Bild: Carl Mertens

Richtige Esstechnik

Vor dem Verspeisen wäscht man sich die Finger in der bereitstehenden Wasserschale. Man darf durchaus mit den Fingern essen, aber nur wenn der Hummer als Ganzes serviert wird und in dem Fall auch nur die Beine und Scheren. Diese kann man mit einer Hummerzange abdrehen und das Fleisch herausnehmen. Wird nur der Hummerschwanz serviert, sollte man nicht mit den Fingern essen. Die kleineren Teile der Scheren lassen sich leicht von Hand öffnen.

Beim Aufschneiden hält man den Hummer auf einem Schneidebrett fest. Der Schnitt mit einem großen, scharfen Messer oder einer Hummerschere wird entlang der Symmetrie-Achse angesetzt. Der Schwanz wird immer mit Messer und Gabel gegessen. Die Hummergabel wird in der rechten Hand mit den Zinken nach oben, und mit der linken Hand wird der Hummerkörper festgehalten. Mit dem löffelartigen Griff der Gabel wird nun der genießbare Teil des Tieres aus seiner Schale genommen und mit dem Fischbesteck gegessen.

Das meiste Fleisch erhält man vom Schwanz und von den Scheren. Das Fleisch in den Beinen ist aber auch genießbar. Den Darm des Hummers, einen dunklen Teil in der Nähe des Schwanzes, kann man einfach herausziehen. Als Dipp eignet sich Cocktailsauce.

Bild: Carl Mertens

Hummer in Weißwein-Zwiebel-Sauce
(für 6 Personen)
Zutaten:
– 1 kg Hummer
– 2 l Wasser
– etwas Salz
– 2 St. Zwiebeln
– 2 EL Zitronensaft
– 4 EL Weißwein
– 4 EL Öl
– 1 Bund Suppengrün
– etwas Kerbel
– etwas Pfeffer

  • Bürsten Sie den tiefgekühlten Hummer kräftig unter kaltem Wasser ab.
  • Dann bringen Sie Wasser mit Salz, grob gehacktem Suppengrün und Zwiebelringen zum Kochen.
  • Den Hummer kochen Sie unaufgetaut etwa 20 Minuten lang gar.
  • Anschließend erkalten Sie es im Sud und richten es an.
  • Für die Sauce verrühren Sie Zitronensaft mit Weißwein, Kerbel, Salz und Pfeffer, dann geben Sie Öl hinzu und vermengen es gut.
  • Die Sauce können Sie in kleine Schälchen füllen und abschließend mit dünnen Zitronenscheiben zum Hummer reichen.

Wir wünschen Ihnen einen guten Appetit!

Jeder kann ein perfekter Gastgeber sein!

Ein delikates Fünf-Gänge-Menü macht noch keinen perfekten Gastgeber. Es geht nämlich nicht nur darum seine Gäste zu bekochen, sondern sie auch zu bewirten und ihnen einen schönen Abend zu bieten. Entscheidende Einzelheiten, wie passende Musik und die richtige Beleuchtung sollten nicht in Eile ausgesucht und arrangiert werden. Planen Sie also im Vorfeld genügend Zeit ein. Wenn Sie optimal vorbereitet sind, kann nichts schief gehen.

Bild: SIEGER

Auf der Einladung sollten alle wichtigen Informationen zu finden sein – Zeit und Ort, Anlass, Wegbeschreibung, Anfahrmöglichkeiten usw. Um zu vermeiden, dass die Gäste over- oder underdressed erscheinen, schreiben sie in die Einladung, welcher Dress-Code geeignet bzw. erwünscht ist. Es sollte auch ein Datum genannt werden, bis zu welchem die Rückmeldung erfolgen sollte.

Bei der Begrüßung sollten die Gäste einander bekanntgemacht bzw. vorgestellt werden, falls nötig. Die Sitzordnung sollte gemischt sein, also z. B. eine Dame zwischen zwei Herren und umgekehrt. Bei einer kleinen Runde ist die Tischordnung nicht zwingend erforderlich. Geben sie ihren Gästen vor dem Essen einen Augenblick Zeit, um sich zu „beschnuppern“. Am besten geht das mit einem Aperitif in geselliger Runde. Man kann auch ein Gastgeschenk als Auflockerung mit einbringen. Ein besonders schöner Bilderrahmen mit einem gelungenen Foto des einzelnen Gastes macht den Beschenkten viel Freude. Und anschließend kann das Schlemmen beginnen!

Menüfolge

  • Das Amuse Gueule („Mundfreude“) ist ein vorgezogenes Hors d´Oevre: Eine kalte oder warme Vorspeise, die Appetit auf mehr machen, aber nicht sättigend sein soll.
  • Nach dem Einstieg folgt die Suppe, bei der es sich um eine einfache Consommé (klare Suppe) oder eine gebundene Suppe handeln kann.
  • Bei einem großen Menü folgt jetzt ein kleiner Fischgang oder ein Pasta- bzw. Trüffelgericht.
  • Um dem Magen eine Pause zu gönnen, serviert man am besten ein kleines, erfrischendes Sorbet (Halbgefrorenes). Dieses sollte aber nicht zu süß sein.
  • Jetzt ist man entsprechend eingestimmt auf das „ti“, den Fleischgang bzw. Hauptgang, dem Höhepunkt des Menüs.
  • Je nach Belieben wird dann Käse oder das Dessert gereicht.
  • Anschließend werden Kaffee und Digestiv („Verdauerli“) angeboten.

Sie sollten sich am Ende Abends mit allen Gästen unterhalten haben, auch wenn es nur Smalltalk ist. Bei der Verabschiedung sollte jeder Gast zur Tür gebracht werden.

Alles rund um Servietten!

Eingeführt wurden Servietten im 16. Jahrhundert. Der Begriff “Serviette” stammt aus dem Französischen, und bedeutet “die kleine Dienerin”.

Sehr beliebt sind Papierservietten, die aus mehreren Lagen Zellstoff bestehen und in verschiedenen Qualitätsstufen und Ausführungen vorhanden sind. Im Gastronomie-Bereich und bei besonderen Anlässen werden Stoffservietten aus Damast genutzt, die aus reiner Baumwolle sind. Zu einem Festessen, dürfen die passenden Servietten nicht fehlen. Man kann Serviettenringe benutzen oder die Servietten dekorativ falten. Zu viele Rüschen und Falten sollten jedoch vermieden werden, da sie eher schmutziger werden.

Serviettengrößen

Eine normale Serviette ist in der Regel ca. 50 cm × 50 cm groß. Cocktailservietten haben auseinandergefaltet, die Maße 25 x 25 cm, “normale” Servietten sind 33 x 33 cm groß und die größeren sind 40 x 40 cm groß. Zusätzlich gibt es noch die Größen 41 x 41 cm und 48 x 48 cm.

Der Umgang mit der Serviette am Tisch

Schon das Wegnehmen der Serviette vom Tisch wird der Situation entsprechend gehandhabt. Bei einem Bankett bleibt die Serviette so lange auf dem Tisch, bis der erste Gang serviert wird, bzw. der Gastgeber nach seiner Serviette greift und somit das Essen eröffnet.

Es ist üblich die Serviette zum Essen einmal gefaltet auf den Schoss zu legen. Verlassen Sie kurz den Tisch, dann legen Sie die Serviette gefaltet links neben Ihren Teller. Gestärkte Servietten werden auf den Teller bzw. wenn dort schon der erste Gang bereitsteht, links neben die Besteckreihe oder auf den Brotteller gelegt. Für das Umbinden einer Serviette gilt: Bei einem Krebsessen wird es toleriert. Denn eigentlich gehört dazu ein ,,Erwachsenen-Lätzchen”. Fehlt es, kann die Serviette diesen Schutz ersetzen und einfach umgebunden werden.

Falten Sie die Serviette in der Mitte, und legen Sie die offene Seite zu sich hin. So können Sie die untere Seite des oben liegenden Stoffteils zum Abtupfen der Lippen benutzen, ohne dass Essensspuren zu sehen sind, wenn Sie die obere Hälfte wieder abgelegt haben.

Nach dem Kaffee legen Sie die Serviette ebenfalls links neben sich auf den Tisch. Beachten Sie dabei, dass der Stoff so gefaltet sein sollte, dass die Serviette mit der Öffnung zu Ihnen zeigt. Knüllen Sie die Stoffservietten nach dem Essen nicht zusammen und werfen sie sie auch nicht als Papierkugel auf Ihren Teller.

Servietten selbst falten:

Tafelspitz

  • Falten Sie die geöffnete Serviette in der Mitte so, dass die geöffnete Seite zu Ihnen zeigt.
  • Führen Sie die rechte obere Ecke zur senkrechten Mittellinie, so dass ein großes Dreieck entsteht.
  • Die linke Hälfte des Dreiecks können Sie nun auf die rechte Hälfte umschlagen.
  • Wenn Sie mit der linken Seite der Serviette ebenso verfahren, entsteht der doppelte Tafelspitz.

Palmwedel

  • Falten Sie die ausgebreitete Serviette diagonal zur Hälfte.
  • Legen Sie das so entstandene Dreieck, von der unteren spitzen Seite an, in Ziehharmonikafalten.
  • Wenn Sie die Serviettenform so in der Mitte falten, dass die längeren Seiten sich in der Mitte treffen, entsteht automatisch der Palmwedel.

Weihnachtliche Servietten

Mit edel gefalteten Servietten, sieht jeder Tisch festlich aus!
Besonders zu Weihnachten soll der Tisch dekorativ und edel gestaltet werden. Wer es künstlerischer mag, wählt den Doppelfächer. Floral wird es mit der Seerose. Mit einer persönlichen Note, z.B. etwas Selbstgebasteltem, wird die Dekoration zum Hingucker!

Doppelfächer

  • Zuerst breiten Sie die Serviette aus und falten sie einmal in der Mitte.
  • Die Ränder der Serviette falten Sie nochmal zur Mitte hin zusammen.
  • Nun legen Sie die ganze Serviette in exakt gleiche Falten bzw. Fächer und halten sie dabei fest in der Hand.
  • Ziehen sie nun aus jeder Falte ein dreieckiges Stück raus.

Seerose

  • Zunächst wird die Serviette auf dem Tisch ausgebreitet.
  • Alle Ecken werden genau zum Mittelpunkt hin gefaltet.
  • Das machen Sie zwei Mal, auf der anderen Seite noch einmal.
  • Das fertige Paket hat nun oben die letzte Schichte der Faltung, durch die unten vier lose Zipfel entstanden sind, die nun einfach vorsichtig hochgezogen werden, um sie umzuklappen.
  • In die fertige Seerose kann man entweder ein Glas oder einen kleinen Weihnachtsstern reinstellen.

Wendt & Kühn verzaubert jeden!

Umgeben von bewaldeten Bergen, mitten im Erzgebirge, liegt das verträumte kleine Dorf Grünhainichen. Dort hat Holzkunst schon immer eine Tradition gehabt. Mit Verspieltheit und unwiderstehlichem Liebreiz entzücken die Engel von Wendt & Kühn Kenner, Freunde und Kinder.

Die bemalten Holzfiguren und Spieldosen sind heute begehrte Sammelobjekte. Alle Artikel werden in Handarbeit hergestellt und das Sortiment umfasst inzwischen mehr als 200 Figuren. Die bekanntesten Wendt & Kühn-Figuren sind die Blumenkinder und natürlich die Grünhainichener Engel mit den charakteristischen grünen Flügeln und den elf weißen Punkten.

1915 gründen Margarete Wendt und Margarete Kühn das Unternehmen, welches in Grünhainichen, Sachsen seinen Firmensitz hat und bis heute im Besitz der Familie Wendt ist.

In fast 90 Jahren haben sich die Werkstätten von Wendt & Kühn zu einem traditionsreichen Familienunternehmen entwickelt. Seine Gestalter haben sich stets von der idyllischen Umgebung und von jahrhundertealten Bräuchen inspirieren lassen. Ihre Kreationen werden mit viel Kunstfertigkeit und handwerklichem Geschick umgesetzt. Tag für Tag greifen sie mit beinahe kindlicher Freude zum Pinsel und erwecken so die kleinen Engel zum Leben.

Lassen auch Sie sich verzaubern!

Bild: Wendt & Kühn

 

Tischlein deck dich – perfekt!

Zu einem schönen Essen in gemütlicher Runde gehört auch ein liebevoll gedeckter Tisch. Hilfreich ist es, wenn man genaue Vorstellungen hat, welcher Anlass es sein soll. Dieser sollte sich in der Tischdekoration widerspiegeln.

Bild: Robbe & Berking

Zunächst wird dekorative Tischwäsche aufgelegt: mit einer weißen Deckenfarbe kann man nichts falsch machen, gemusterte Exemplare tragen dagegen zu sehr auf. Das Besteck wird immer von innen nach außen gelegt. Das bedeutet, das Besteckteil, welches beim ersten Gang benutzt wird, ist ganz außen abgelegt. Das Besteck welches links und rechts neben dem Teller liegt, wird immer von außen nach innen benutzt, das über dem Teller liegende Besteck von oben nach unten. Die Reihenfolge des Bestecks orientiert sich an der Menüfolge.

Begonnen wird das Eindecken des Tisches immer mit dem Messer für den Hauptgang, es wird rechts neben dem Teller platziert, mit der Schneide zum Teller hin. Die Gabel liegt links neben dem Teller. Gegenüberliegende Messer und Gabeln sollten sich immer in einer Linie zueinander befinden. Auf der linken Seite dürfen nicht mehr als 3 – und auf der rechten Seite nicht mehr als 4 Besteckteile liegen.

Man sollte das Besteck während eines Gesprächs am Tisch nicht wie Waffen in der Hand halten, also nach oben gestreckt, sondern auf dem Teller ablegen. Richtig platziert sind Messer und Gabel, wenn sie gekreuzt auf dem Teller liegen. Die Gabel liegt über dem Messer. Als Schneidehilfe für das Messer bei großen Fleischstücken, kann man das Beibrot verwenden.

Nun sollte das Dessertbesteck, nachdem der Hauptgang abgeräumt wurde, neu eingedeckt werden. Dieses wird über den Teller gelegt. Wenn man noch ein Messerbänkchen wählt, wird dieses schräg über dem großen Messer als Angebot von benutzten Messern aufgestellt. Die Dessertgabel zeigt immer mit dem Griff nach links und der Dessertlöffel, quer über der Gabel, liegt mit dem Griff nach rechts.

Dazu gehören natürlich auch noch die verschiedenen Gläser zu den verschiedenen Menügängen. Begonnen wird mit dem Richtglas, welches für das Getränk beim Hauptgang benutzt wird. Man bringt es über dem Messer an. Es sollten höchstens 4 Gläser am Tisch stehen, weil man sonst leicht den Überblick verliert. Die Anordnung der Gläser wird in „fallender Linie“ angebracht, d. h. man fängt mit dem größten Glas an und schließt mit dem kleinsten ab.

Mit frischen Blumen am Tisch ist das Werk vollendet!

Besteck- und Gläseranordnung

Besteck- und Gläseranordnung

Die Geschichte der Tischkultur – eine immerwährende Entwicklung

Kostbares Geschirr, ein geschmackvolles Ambiente und eine bezaubernde Tischdekoration – so wird das Essen durch Tischkultur von der bloßen Nahrungsaufnahme zu einem besonderen und geselligen Geschmackserlebnis verwandelt. Außerdem definiert sich Tischkultur über das gesellige Miteinander.

Bild: Royal Copenhagen

Tischkultur ist weitaus mehr als nur die Beachtung von Tischsitten. Es geht vielmehr um das Pflegen von Tradition, Lebensstil und den Genuss beim Essen. Das Wort „Kultur“ steht für Kommunikation und Geist– die Kunst des Lebens.

Bis dahin war es ein weiter Weg: unsere Vorfahren saßen am Feuer und zerteilten die Beute mit einfachen Werkzeugen. Allerdings legte man schon damals Wert darauf, gemeinsam zu essen. In der Antike war das Speisesofa eines der wichtigsten Möbel, vor denen das Essen auf kleinen Tischen serviert wurde. Das Geschirr wurde aus Ton oder Glas hergestellt. Zum Verzehr von Suppen diente ein Brotstück, weil Löffel nicht gebräuchlich waren.

Ab dem 11. Jahrhundert wurden die Tischsitten verändert, da auch vereinzelt Damen zu den Tafeln zugelassen wurden und man nun in Paaren am Tisch saß. Es wurden erstmals Tischregeln eingeführt, später wurden sie immer wichtiger. Die Tischordnung musste genau eingehalten werden. Der Name „Bankett“ stammt von der damaligen Sitzposition der Gäste, die auf langen Bänken entlang der Tische saßen. Als Teller gab es runde Brotscheiben und das Besteck bestand aus Löffeln und Messern.

Im 14. Jahrhundert kamen Trinkgefäße und Teller aus Zinn und Holz hinzu. Die Gabel kam im 16. Jahrhundert hinzu, als sie die Italiener für Früchte benutzten, damit der Saft die Finger nicht beschmutzte. Es wurde üblich Servietten und Tischtücher zu benutzen. Die Vielfalt an Geschirr nahm rasant zu.

Die Besteckform, wie wir sie heute kennen, entstand im 17. Jahrhundert, die Gabel gehörte ab sofort zum festen Bestandteil des Bestecks. Zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert entwickelte sich die Tafelkultur noch mehr. Erstmals kam die Tischrede in Mode. Später wurde die Tafelrunde durch das kalte Buffet ersetzt.

Die Tischdekoration sowie sorgfältig zusammengestellte Speisen finden in den letzten Jahren jedoch wieder vermehrt Anerkennung. Es lohnt sich, Zeit für Genuss zu haben!

mono – ein unvergessener Klassiker in den namhaftesten Museen der Welt

mono – eine Marke, die nicht so ist wie andere. Sie steht für Innovationsgrad, Designqualität und hohen Verarbeitungsstandard eines jeden einzelnen Artikels. Diese Eigenschaften machen die Marke zum „Mitgestalter des Lebens“.

mono-a Besteck

Bild: mono

Mit dem Einstieg des Bestecks mono-a, 1958 von Peter Raacke gestaltet und entworfen und 1959 auf den Markt gebracht, wurde eine vollkommen neue Ära eingeleitet. Der minimale Entwurf, der sich nur auf das Wichtigste konzentrierte: die Funktionalität. Zum ersten Mal war von Design die Rede. Filigran und doch stabil, dezent und doch ausdrucksstark, das sind die Markenzeichen der Besteckserie.

Die damaligen Reaktionen hätten verschiedener nicht sein können, von strikter Ablehnung bis zur frenetischen Begeisterung, die Emotionen kochten hoch. Die hohe Qualität des Bestecks war jedoch zweifelsohne revolutionär. Die Herstellungsweise, die wenig Abfall verursacht, war auch prägend für den Ökologiegedanken.

Der Name leitet sich vom sogenannten Monoblock ab, ein Stück Edelstahl woraus anfangs das Messer gestanzt wurde. Heute besteht es aus zwei Stählen: der Griff aus rostfreiem Edelstahl und die Klinge aus hochwertigem gehärtetem Klingenstahl.

Zahlreiche Produkte sind in Ausstellungen und Sammlungen vieler namhafter Museen vertreten:

Wilhelm Seibel der 4. übernahm 1984 das Unternehmen und benannte es 1985 in „mono-Metallwarenfabrik“ um. Heute wird das Unternehmen in der 5. Generation durch Wilhelm Seibel unter dem Namen „Seibel-Designpartner“ mit den Marken mono und POTT geführt.

Zum 50-jährigen Jubiläum von mono-a gibt mono Sondereditionen der Klassiker in Sterlingsilber, Titan, vergoldet und mit Kohlenstoff schwarz beschichtet heraus.

30 Jahre Lothar John – Tischkultur!!!

30 Jahre Lothar John – Tischkultur!!!

Am 1. November 1979 wurde im Leine Center in Laatzen die Firma Lothar John –Tischkultur gegründet. Es ist ein kleines Privatunternehmen, welches sich auf hochwertige deutsche, skandinavische, bzw. europäische Produkte spezialisiert hat. Dabei handelt es sich um zeitgemäße, qualitative und  innovative Tischkultur.

Im Juli 2006 wurde eine weitere Filiale in Hannover in der Kröpcke Passage eröffnet, die ebenso eine große Auswahl an besonderen Designprodukten anbietet.

Ab 2007 hat das junge Unternehmen auch mit dem Online-Geschäft begonnen, damit auch Menschen europa- und weltweit, die hochwertige Tischkultur genießen können.

Herzlichen Glückwunsch zum 30. Geschäftsjahr – Lothar John Tischkultur!!!

Die verschiedenen Arten der Haushaltsmesser

Haushaltsmesser gibt es in den unterschiedlichsten Formen, Längen und Ausführungen. Auch sind die verschiedenen Messer für verschiedene Aufgaben gedacht.
Das Schälmesser ist ein kleines, leichtes und handliches Messer, mit dem man Kartoffeln oder Obst und Gemüse schälen kann. Für das Gemüse wurde jedoch auch ein extra Messer entworfen, dessen gerade Klinge im Gegensatz zum Schälmesser verstärkt wurde.
Wer hat noch nicht an einem kalten Büfett die wunderschön dekorierten und geschnitzten Obst- und Gemüsesorten gesehen oder kunstvoll verzierte Kürbisse? Für diese Schnitz- und Verzierarbeiten gibt es das Spick- und Garniermesser, welches eine schlanke Klinge aufweist.
Beim Schneiden von Obst oder Gemüse hat ein jeder schon festgestellt, dass sich manche Sorten mit harter Schale und weichem Inhalt nur schlecht schneiden lassen, wie z.B. Tomaten. Für diese hart/weichen Gemüsesorten wurde das Tomatenmesser konzipiert, welches problemlos durch die harte Schale gleitet und das weiche Fruchtfleisch in feine Scheiben tranchiert.

Kommen wir nun zu dem großen Messer, welche durch das Fleisch schneiden, als wäre es aus weicher Butter. Es gibt fast für jede Sorte Fleisch spezielle Messer, die gebräuchlichsten sind jedoch das Steakmesser, welches schlank und kräftig ist und einen angeschliffenen Rücken aufweist. Das Filiermesser hingegen besticht durch seine lange, schlanke und flexible Klinge. Das Auslösemesser ist durch seine flexible und doch robuste Gestaltung perfekt geeignet zum Lösen des Fleisches von den harten Knochen.
Des Weiteren gibt es noch die Sorten Fleischmesser, Küchenmesser, Brotmesser, Fischmesser, Käsemesser, und viele mehr. Den verschiedenen Styles von Messern sind keine Grenzen gesetzt.

Man kann die Haushaltsmesser auch einzeln kaufen oder auch im Messerblock. Das ist ein Holzblock, in dem verschiedene Öffnungen sind, welche verschiedene Messertypen enthalten. Falls jemand Linkshänder ist, der tut sich schwer mit der normalen Ausführung an Messern. Mittlerweile gibt es auch jedes Messer speziell für Linkshänder zu kaufen.
Wichtig jedoch ist, dass man Messer kauft, welche eine gute Qualität aufweisen, damit man auch morgen noch kraftvoll zuschneiden kann.